E-Smog

Der Begriff Elektrosmog / E-Smog steht für einen elektrischen, magnetischen oder elektromagnetischen „Störnebel“ (bzw. Felder im hoch- und niederfrequenten Bereich), der durch die Anwendung von Elektrizität oftmals ungewollt entsteht.

In unserer näheren Umgebung (Wohnung, Haus) wird Elektrosmog vo rallem durch Handys, Handytürme, Schnurlostelefone, diverse Geräte die mit Funk betrieben werden, sowie durch Computerbildschirme, Mikrowellen, Radiowecker, Elektroleitungen in denen Strom fließt oder steht, Trafos, Hochspannungsleitungen usw. usw. verursacht. Zusätzlich werden wir überall auf unserer Erde durch gezielt verursachten Elektrosmog bestrahlt den Sendestationen für TV, Radio, Mobilfunk, Richtfunk, Radar abstrahlen und auch von den unzähligen Satelliten, die unseren Planeten umkreisen.

ES IST EIN FAKTUM, DASS DIE STRAHLENBELASTUNG RASANT GESTIEGEN IST !

Wissenschaftlich bewiesene biologische Effekte durch E-Smog

Thermische Effekte

(= Erwärmung von Körpergewebe)
Davon betroffen sind oft Techniker oder Menschen in der Nähe starker Sendeanlagen.
Achtung auch bei langen Handytelefonaten!

Athermische Effekte

Eine Reihe neuerer Untersuchungen belegen jetzt eindeutig auch die Wirkung von elektromagnetischer Strahlung auf Organismen, ohne dass sie das Gewebe erwärmen (= athermisch)
1998 wiesen Wissenschafter der Uni Gießen zusammen mit Physikern der Ludwig-Maximilians-Universität München nach, dass ganz schwache elektromagnetische Wellen bereits nach 10 Minuten deutliche Änderungen der Hirnströme verursachten (mittels EEG festgestellt, 200 Versuchspersonen).
Des weiteren ist es erwiesen, dass gepulste elektromagnetische Hochfrequenzfelder die Barrierefunktion der Bluthirnschranke vermindern. Dadurch erhöht sich die Durchlässigkeit für nervenschädigende und giftige Substanzen, die so ins Gehirn gelangen können.
Künstliche elektromagnetische Felder verursachen auch eine Reduktion der Melatonin-Aktivität (= Tiefschlafphase tritt nicht ein, daher ist keine Erholung des Körpers während des Schlafes möglich).
Schädigung der Erbstubstanz (DNS).

Daher

JEDEN ELEKTROSMOG VERMEIDEN, DER SICH VERMEIDEN LÄSST!! DAS GILT IM BESONDEREN FÜR CHRONISCH KRANKE MENSCHEN.

Zu den subjektiven Befindlichkeitsstörungen gehören u.a.

  • Nervöse Beschwerden: Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten,
    Erschöpfungszustände,  Depressionen und Reizbarkeit
  • Verhaltensstörungen bei Kindern: Hyperaktivität, Aggressivität, Lernstörungen (ähnlich wie ADS-Syndrom),
    „Schrei-Babies“, Wachstums- und Entwicklungsstörungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Bluthochdruck
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Schwindel
  • Augenreizungen und Sehstörungen
  • vermehrte allergische Reaktionen
  • Potenz- und Fruchtbarkeitsstörungen

Abhilfe? Was kann ich tun?

  • Möglichst kurze Stromkabel verwenden, jeden „Kabelsalat“ vermeiden.
  • Elektrogeräte nicht im „Stand By Modus“ eingeschaltet lassen.
  • Möglichst großen Abstand zu Elektrogeräten und Stromkabeln halten, das gilt im besonderen für Trafos von Halogenlampen.
  • Besonders wichtig ist die Nachtruhe!!
    Daher sollten Sie
  • alle elektrischen/elektronischen Geräte (z.B. Radiowecker, Babyphon, TV, Handy) aus dem Schlafzimmer entfernen.
  • das Bett nicht an einer Wand stehen lassen, hinter der sich eingeschaltete Geräte befinden (z.B. Küchenzeile, Computer, TV).
  • es sollten sich keine Metallteile im oder unter dem Bett befinden, diese wirken als Verstärker (z.B. Federkernmatratzen).
  • wenn es möglich ist, für die Schlafräume einen Netzfreischalter verwenden.
  • Keine Schnurlostelefone verwenden, deren Feststation ständig sendet (DECT-Standard!!), diese strahlen wie ein Handyturm, auch wenn nicht telefoniert wird und der Hörer aufliegt. Ein Schnurlostelefon ist wie ein Handyturm in ihrer Wohnung.
  • Handytelefonate so kurz wie möglich halten!!
  • Gönnen Sie sich möglichst oft einen Aufenthalt in freier Natur, dort kann der Körper durch die Zufuhr von natürlicher Umgebungsstrahlung die Mangelzustände an vitalen natürlichen Frequenzspektren wieder ausgleichen.

Was kann der Fachmann tun?

Abschirmung ist eine Aufgabe für Fachleute.

Der Markt mit Abschirmmaterialien boomt. Manch ein Anbieter verspricht, mit Hilfe von obskuren Amuletten oder Kristallen Elektrosmog „auffressen“ zu können. Das ist natürlich absoluter Unsinn und gehört ins Reich der Scharlatanerie! Doch auch wer auf qualitativ hochwertige und sinnvolle Abschirmprodukte setzt, ist noch nicht auf der sicheren Seite, denn beim Einbau machen nicht nur Laien oft schwere Fehler.

Nicht selten treffen die Baubiologischen Gesundheitsberater (IBG) von Das gesunde Haus Situationen an, in denen erst eine Laien-Abschirmung zu einer extrem starken Belastung geführt hat. Der Grund: Elektrosmog kann nicht „vernichtet“ werden. Die Felder und Wellen können lediglich abgeblockt und umgeleitet werden. Wer bei einer Sanierungsmaßnahme nicht genau weiß, was er tut, begibt sich schnell in die Gefahr, die vermeintliche Belastungsquelle zwar zu eliminieren, andere, mitunter viel stärkere Belastungen durch Reflexionen aber erst zu ermöglichen.

Ein häufiger Kardinalfehler ist beispielsweise, dass Betroffene übereifrig komplette Räume abschirmen und somit in einen faradayischen Käfig schaffen. In diesen kann zwar in der Tat von außen keine Strahlung (z. B. Mobilfunk-Sender) mehr eindringen. Gleichzeitig wird aber Strahlung, die im Raum erzeugt wird (z. B. durch Kabel, Elektrogeräte, DECT-Home-Handys), die Möglichkeit genommen, zu entweichen und stattdessen immer wieder reflektiert. Die Folge ist ein regelrechtes „Elektrosmog-Sperrfeuer“. Auch muss bei den meisten Abschirmungen auf die korrekte Erdung geachtet werden, denn ohne fachmännisch ausgeführte Erdung wirkt sich eine Abschirmung häufig negativ aus.

Wichtig bei jeder Art von Abschirmung ist die nachgeschaltete Kontrollmessung. Ein Baubiologischer Gesundheitsberater (IBG) wird deshalb immer nach der Sanierung eine erneute Analyse durchführen um zu überprüfen, ob die Maßnahmen den gewünschten Effekt hatten.

Diese Information wurde mir vom baubiologischen Institut zur Verfügung gestellt, weitere Information: www.das-gesunde-haus.de

Elektrosmog und Kinder

Für Jugendliche, insbesondere Kinder, ist es noch gefährlicher als für Erwachsene, diesen Strahlungen ausgesetzt zu sein, weil ihr Zentralnervensystem noch nicht voll entwickelt ist!

Informieren sie sich! www.buergerwelle.de ist die Homepage des Dachverbandes der Bürger und Initiativen zum Schutz vor Elektrosmog.

Kommentare sind geschlossen, aber Trackbacks und Pingbacks sind möglich.