E-Smog – Begriffsdefinition

1. Elektrische Wechselfelder

Ein elektrisches Wechselfeld entsteht, wo Spannung anliegt und das ist überall dort der Fall, wo ein Kabel oder ein Gerät mit dem Stromnetz verbunden ist. Je größer die Stromstärke, desto größer ist auch das elektrische Wechselfeld.
Ursache:
Stromkabel, Steckdosen, Überlandleitungen, Elektrogeräte u. a.
Wirkung: Messbar erhöhte Körperspannung, da die Felder vom Körper aufgenommen werden. Weil innerhalb des Körpers ebenfalls Ströme wirken (Nervenbahnen), besteht die Möglichkeit, dass natürliche Prozesse durch die von außen einwirkende Spannung gestört werden.

2. Magnetische Wechselfelder

Niederfrequente magnetische Felder entstehen als Folge eines Stromflusses in Verbrauchern und Kabeln. Je größer die Stromstärke und je dichter die Leiter beieinander liegen desto stärker der Effekt.
Ursache:
Elektrogeräte im Betrieb, Trafostationen, eingebaute Trafos u. a.
Wirkung: Die bekannteste Folge ist die Senkung der Melatoninproduktion. Melatonin ist ein für die Steuerung des Immunsystems äußerst wichtiges Hormon, das nur im Schlaf gebildet werden kann.

3. Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz)

Elektromagnetische Wellen (HF-Strahlung) sind nicht an einen Leiter gebunden. Sie lösen sich von ihrem Ursprungsort (Antenne) ab und breiten sich im Raum aus. Dabei durchdringen sie auch feste Körper. Ein Sonderfall sind digital gepulste Wellen: Sie werden in Splitter „zerhackt“ und mit großer Intensität gesendet. Durch Pulsung können mehr Informationen übertragen werden. Bekannteste Quelle von HF-Strahlung sind Handys und ihre Sender.
Ursache:
Radio- und Fernsehsender, Mikrowellenherd, D/E-Netz, UMTS, DECT-Telefone etc.
Wirkung: Wissenschaftlich erwiesen sind thermische Effekte: Extrem kurzwellige HF-Strahlung versetzt die Wassermoleküle des Körpers in Schwingung und erzeugt somit Wärme. Die Folgen können von Kreislaufbeschwerden bis hin zur schleichenden Erblindung reichen. In Bezug auf gepulste Wellen berichten zahlreiche Forscher, dass die Stimulation tief liegende Hirnstrukturen angreift und so die Hirnstrommuster verändert. Gepulste Wellen werden treffend als „Gewitterblitze im Gehirn“ beschrieben.

4. Elektrische Gleichfelder (Elektrostatik)

Insbesondere Synthetikstoffe (Kleidung, Teppiche, Gardinen etc.) fördern bei Reibung eine elektrostatische Aufladung. Darunter versteht man eine Ladungstrennung.
Ursache:
Synthetikstoffe, Wolle, Haare, Leder u. a.
Wirkung: gestörtes Raumklima durch sich anziehende und abstoßende Staubpartikel („Gewitterluft“); schmerzhafter Ladungsausgleich

5. Magnetische Gleichfelder

Magnetisierbare Metalle können das natürliche Erdmagnetfeld, an das sich unser Organismus im Laufe der Evolution gewöhnt hat, ablenken und zum Teil erheblich verzerren.
Ursache:
Eisen- und Stahlteile im Bettrahmen, z. B. Federkerne, Zierleisten, Stahlarmierungen u. a.
Wirkung: Der Körper befindet sich nicht mehr im gewohnten Fluss des Erdmagnetfeldes. Diese neue Situation kann ein Stressfaktor für den Organismus sein.

6. Digital gepulste Wellen

Handys senden nicht nur in immer höheren Frequenzbereichen, sondern zusätzlich auch digital gepulst. Das bedeutet, dass eine Welle nicht mehr gleichmäßig ausgesendet wird, sondern dass die Information vom Sender „zerhackt“ wird. Der Empfänger übersetzt die Splitter schließlich zurück.

Gepulste hochfrequente elektromagnetische Wellen sind nichts anderes als sehr intensive elektromagnetische „Schläge“, vergleichbar mit den Stroboskop-Lampen in Diskotheken. Die zerhackten Wellen treffen auf das menschliche Gehirn. Zahlreiche Forscher vermuten, dass die gepulsten Signale tiefliegende Hirnstrukturen angreifen und die Gehirnströme beeinflussen. Zu diesem Ergebnis kamen die Wissenschafter, als sie die Hirnstrom-Muster von 16 Versuchspersonen, die gepulster Handystrahlung ausgesetzt wurden, untersuchten. Mittlerweile existieren mehrere Dutzend vergleichbare Untersuchungen, mit zum Teil erschreckenden Ergebnissen.

Copyright: Institut für Baubiologische Gesundheit (IBG)
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