Jin Shin Jyutsu

Lass nie zu, dass du jemanden begegnet,
der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.
Mutter Teresa

 

Jin Shin Jyutsu

Lebenskraft im Gleichgewicht

Jin Shin Jyutsu (JSJ) heißt übersetzt die “Kunst des Schöpfers am mitfühlenden, wissenden Menschen”, es ist keine Technik sondern eine Kunst, die in jedem von uns verborgen ist und nur darauf wartet wieder entdeckt zu werden.

Bei Jin Shin Jyutsu wird davon ausgegangen, dass in jedem Organismus und im gesamten Universum Lebensenergie vorhanden ist.

Diese Energie verdichtet sich in verschiedene sog. Tiefen, es gibt im Jin Shin Jyutsu neun davon, vom „Nichts“ bis zum spirituellen, physischen und psychischen Körper.

Im Atem steckt die ursprünglichste Form der universellen Energie, in der Ausatmung können wir allen Stress und Disharmonien entladen und mit der Einatmung empfangen wir frische gereinigte Energie > ohne Sauerstoff kein Leben!

Körperliche, seelische und geistige Harmonie bedeutet, dass diese Lebensenergie frei und ohne Hindernisse durch uns durchfließt.

Blockaden werden durch unsere Einstellungen zum Leben geschaffen.

Durch Sorgen, Angst, Wut, Trauer und Bemühung werden Disharmonien in unserem Lebensfluss geschaffen bzw. aus Angst davor, oder wie Mary Burmeister sagt: „von falschen Beweisen, die echt erscheinen“.

Lebensenergie fließt in sog. Strömen durch unseren Körper, diese fließt vorne nach unten  und hinten aufwärts, so gibt es eine Beziehung zwischen oben und unten, vorne und hinten.

Auf jeder Seite des Körpers gibt es 26 Energieschlösser, die man als Sicherungen auf den Strömen bezeichnen kann. Sie sollen den Körper vor Schäden bewahren, da sie Symptome entstehen lassen können, die auf den Ort der Blockade hindeuten und als Alarmsignal gedeutet werden.

In jedem von uns ist eine grundsätzliche Harmonie vorhanden, auch wenn wir an einer Krankheit leiden: Ursache von Krankheit ist eine Blockierung von Lebensenergie.

Diese Disharmonien werden im Jin Shin Jyutsu Etiketten genannt, große Etiketten, wie Krebs oder Herzleiden zeigen nur, dass es große Mengen von gestauter Energie gibt, Verdauungsbeschwerden oder Erkältungskrankheiten bedeuten kleinere Blockaden.

Fördern des Fließens der freien Lebensenergie kann man, indem man ATMET.

Das dient der Entspannung des Körpers.

Ausatmen bewirkt, dass sich die Anspannung in den Schultern löst, sowie im Bauch und Rumpf, bis hinunter in die Zehen.

So können wir mit unserem Atem in jedem Augenblick unseres Lebens, die Lebensenergie steigern und uns auch wieder ins Gleichgewicht bringen: 36 Atemzüge für eine tiefere und rhythmische Atmung.

Jiro Murai (1886-1961), ein Japaner, hat dieses Wissen wieder entdeckt, aufgrund ausschweifendem Lebenswandel und ausgiebigem Lebensstudium litt seine Gesundheit. In seiner angeblich letzten Lebenswoche ging es ihm sehr schlecht und er ließ sich in eine Berghütte bringen, wo er viel meditierte und  die Haltungen der Buddhastatuen nachahmte (auch Mudras genannt), aufgrund dieser erlebte er verschiedene Bewusstseinszustände. Sein Körper wurde immer kälter und er war schon bereit zu sterben, aber am siebten Tag überkam ihm ein Feuer und er war in einem Zustand von einem tiefen inneren Frieden. Er wusste, dass dies von den Mudras und der Meditation gekommen war. Er gelobte, sein Leben in der Erforschung dieser Fingerhaltungen zu stellen. Er lernte dann eine amerikanisch-stammende Japanerin kennen, Mary Mariko Iino, die er in diese Kunst einwies, ebenso einem Japaner namens Kato. Mary lernte einen amerikanischen  Mann kennen und lieben und wollte mit ihm wieder in die USA zurück, Jiro Murai fragte sie, ob sie ein Geschenk in den Westen nehmen will und sie sagte bereitwillig “JA”. Durch dieses JA, kam JSJ in die weite Welt und verbreitete sich. Mary studierte über zehn Jahre die Schriften, bevor sie anfing zu behandeln. In Scottsdale, Arizona gibt es ein großes Institut, das ein Sohn leitet. Mary Burmeister ist vor zwei Jahren mit 92 Jahren gestorben.

Jin Shin Jyutsu beinhaltet

3 Hauptströme, 26 Energieschlösser, 12 Organströme, Zahlen- und Spezialströme.
Finger halten inklusive 8 Mudras.

Das Strömen an sich ist leicht, man nimmt seine Hände und legt sie, ohne Druck, auf einzelne Energieschlösser. Jedes einzelne hat seine Bedeutung, in Wechselwirkung mit einem anderen noch eine andere… Das Strömen bringt eine Entspannung, aber genauso auch Energie für den täglichen Alltag, fördert das allgemeine Wohlergehen und die innere Harmonie. Es gibt eine Gelassenheit, die aus dem Inneren kommt und einen inneren Frieden bringt.

Jin Shin Jyutsu ist eine geschützte Bezeichnung.

Autor

Monika Bochtler ist ausgebildete Jin Shin Jyutsu Praktikerin und Gesundheitsberaterin mit Ihrer eigenen JSJ Praxis in Bad Grönenbach im Allgäu.
Nähere Informationen unter http://www.jsj-praxis-mit-herz.de

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