Bachblüten für Tiere

Die Größe einer Nation kann man danach beurteilen,
wie sie ihre Tiere behandelt.

Mahatma Gandhi

Josie, mein verträumter, kleiner Japan Chin

Tiere reagieren auf Bachblüten in der Regel viel schneller als Menschen. Auch die Dauer der Einnahme ist meist ziemlich kurz (oft nur einige Tage).

Wie bei Menschen muss der Seelenzustand des Tieres ergründet werden, das geschieht am besten durch Beobachtung. Wer mit Pendel oder Biotensor umgehen kann, der hat die Möglichkeit die durch Beobachtung des Tieres herausgefundenen Blüten nachzutesten. Oft braucht unser Haustier Blüten zu denen auch wir eine starke Beziehung haben.

Man verabreicht die Blütenmischung direkt, gibt sie ins Futter oder in den Wassernapf. Mein Hund schleckt sie mir am liebsten von der Handfläche ab. Zu beachten ist, dass die Blütenmischung mit ganz ganz wenig Alkohol angemischt wird, da Tiere auf Alkohol mit Ablehnung reagieren.

Die Dosierung ist 4 mal täglich 4 Tropfen. Für Umschläge verwenden sie für ca. 0,25 l  3 bis 4 Tropfen der gewählten Blüten.

In akuten Fällen (Unfall, Bisse, Knochenbrüche, Vergiftung, Erbrechen usw.) gibt man als erste Hilfemassnahmedie NOTFALLTROPFEN.

Man kann sie direkt ins Maul tropfen, Schnauze und Stirn damit befeuchten, sie hinter das Ohr gehen, oder man macht Umschläge oder massiert sie auf den betroffenen Körperstellen ein. Man kann dies alle 5 Minuten tun. Natürlich ist unbedingt ein Tierarzt zur weiteren Abklärung aufzusuchen.

Gisi, mein cleverer, hellwacher Irgendetwas-Mix

Literatur

Ein sehr nettes Buch, das ich empfehlen kann, ist: „Das Bachblüten-Buch für Hunde“ von Michaela Stark, erschienen bei Cadmos, Amazon Deutschland.

Rescue Remedy oder Notfallstropfen

  • zur ersten Hilfe nach Schock oder Schreck
  • innerlich bei jeder Art von Verletzung
  • damit sich erlittene Schock ode Ängste nicht festsetzen
  • um die Lebensgeister wieder zu wecken

Blütenbilder

Agrimony – „ich bin immer dabei“

  • für Hunde, die von ihrem Menschen „übertrainiert“ sind und jede gestellte Aufgabe aus Pflichterfüllung ausführen und nicht weil es Spaß macht
  • für leicht ablenkbare, ruhelose, überdrehte, unausgeglichene Tiere
  • für Tiere die für ihren Besitzer alles tun was dieser verlangt
  • für Tiere die nicht gerne allein sind und zu Verlustängsten neigen und unter Streit und Stress leiden
  • bei Neigung zu Verstopfung, Fettsucht, Fressstörungen
  • bei Neigung zu Hautproblemen (Furunkel), Juckreiz

Aspen – „ich bin immer ängstlich, Angsthase“

  • erste Hilfe bei Panik
  • für Tiere, die generell ängstlich sind ohne dass ein Grund dafür ersichtlich ist
  • wenn das Tier wetterfühlig und sehr empfindsam / sensibel  und nervös ist
  • das Tier reagiert erschreckt ohne dass ein ersichtlicher Grund vorhanden ist (= hektisch durch Angst)
  • Aspen ist sehr oft hilfreich bei ausgesetzt gewesenen oder misshandelten Tieren
  • ängstliches Knurren und Winseln während des Schlafes, auch bei Schlafstörungen
  • Aspen-Tiere können nicht gut alleine bleiben
  • bei Reisekrankheit

Beech – „der Chef im Haus bin ich“

  • hilfreich für Tiere mit einem starken Selbstbewusstsein, die ihren Willen durchsetzen wollen, Tyrannen
  • „Hund hält sich Familie“ und lehnt andere Hunde grundsätzlich ab / Einzelgänger
  • für protestpinkelnde Katzen / Stubenunreinheit und generell bei Anpassungsschwierigkeiten zwischen Mensch und Tier
  • unterstützend bei allergischen Reaktionen sowie Erbrechen und auch bei Fellbeißen (als Ersatzhandlung)

Centaury – „ich bin wenig stark und widerstandsfähig“

  • für Tiere, die alles mit sich machen lassen und dadurch leicht überfordert werden
  • willensschwache Tiere, die extrem gutmütig sind und anderen Tieren gegenüber eine unterwürfige Haltung an den Tag legen
  • lassen sich auch von Kindern alles gefallen, was aber dann zu körperlichen oder seelischen Schäden führen kann
  • sensible, labile Tiere, die wenig bis kein Selbstbewusstsein haben und kraftlos und krankheitsanfällig sind
  • empfindlich gegen Lärm, Licht, Kritik und bei Erschöpfungszuständen
  • für Tiere, die häufig Infektionen haben, bei Neigung zu Ungeziefer und Parasitenbefall
  • bei allen chronischen Krankheiten als Begleittherapie
  • schenkt bei langer Krankheit neue Vitalität und beschleunigt die Genesung

Cerato – „ich habe nicht viel Selbstbewusstsein“

  • dieses  Blütenbild ähnelt dem von Centaury
  • hilft Tieren ein gesundes artgemäßes Sozialverhalten zu entwickeln (oft für Jungtiere günstig), ahmt Artgenossen nach
  • hält zu fremden Personen keine gesunde Distanz, sucht überall Anerkennung und Aufmerksamkeit, gehorcht auch jedem auf Grund von fehlendem Selbstbewusstsein
  • diese Tiere haben eine extreme Abhängigkeit von ihrem Besitzer und sind generell ängstlich, sie ordnen sich immer unter
  • stressanfällige Tiere, sie suchen gerne Körperkontakt und Schutz bei ihrem Besitzer oder Bezugspersonen
  • hilfreich bei frühzeitigen Altersbeschwerden, bei Herzerkrankungen als Begleittherapie

Cherry Plum – „in mir brodelt es“

  • Cherry Plum Tiere sind generell unruhig und auch aggressiv gegen Artgenossen und leiden an Instinktverlust (= beißen z.B. Welpen)
  • die Tiere haben eine niedrige Reizschwelle und sind nervös und auch unbeherrscht
  • wenn das Tier überschießende Reaktionen zeigt, das Tier ist gereizt und auch leicht reizbar
  • für Tiere die nicht artgerecht gehalten werden, z.B. zu wenig Bewegung und Betätigung bekommen und dadurch zu aggressivem Verhalten neigen
  • bei Protestpinkel, knurren im Schlaf, bei Fresssucht als Ersatzhandlung, ständigem Kratzen und Pfoten belecken und ähnlichen stereotypen Verhaltensweisen
  • durch die innere Anspannung kommt es zu Muskelverspannungen und zur Neigung zu Krämpfen

Chestnut Bud – „lernfähig?“

  • wenn Tiere Probleme haben, etwas zu erlernen, unkonzentriert und auch leicht ablenkbar sind
  • die Tiere haben Angst vor Veränderungen, sind schnell überfordert
  • als Hilfe um dem Tier schlechte Gewohnheiten abzugewöhnen
  • unsauber, unbelehrbar, unselbständig, relative Interesselosigkeit
  • phlegmatische Tiere die auf Hör- und Sichtsignale nicht reagieren
  • bei verzögerter Entwicklung und wenn das Tier unbeholfen ist

Chicory – „anstrengende Zeitgenossen“

  • eigensinnig, besitzergreifend, grundsätzlich ausgeglichene, auch anhängliche und anschmiegsame Tiere
  • für „Wichtigmacher“, entweder durch Gekläffe oder durch übertriebenen Beschützerinstinkt
  • eifersüchtige Tiere, haben mitunter zu extreme Beziehung zum Besitzer
  • Chicory Tiere können aufdringlich werden, sie fordern Aufmerksamkeit, wollen ständig gekrault und gestreichelt zu werden
  • machen durch allerlei „Unfug“ auf sich aufmerksam (= Kratzen an Türen und Möbeln, Protestpinkeln, Dauergejaule, Zerstörungswut, ständiges Kratzen etc.)
  • hilfreich zum Entschlacken und bei Leberproblemen zur Unterstützung, desgleichen bei chronischen Magen-Darm-Problemen

Clematis – „verträumter, sensibler Vielschläfer“

  • bei Abwehrschwäche und Anfälligkeit für Infektionskrankheiten, auch für Parasiten
  • bei Antriebsschwäche und Lethargie, sowie auch bei Bewegungsunlust und allgemeinem Desinteresse und Gleichgültigkeit
  • schläft viel, ist verträumt, phlegmatisch, sehr sensible Tiere
  • unterstützend bei Blasenbeschwerden
  • kalte Pfoten und kalte Ohren sowei begleitend bei Ohrenerkrankungen
  • hilfreich in der Rekonvaleszenz

Crab Apple – „wenn ich krank bin“

  • als erste Hilfe bei Vergiftungen bis zum Eintreffen beim Tierarzt
  • bei Juckreiz, ständigem Kratzen, bei Ekzemen usw., allerdings nicht die Geduld verlieren, es kann dauern bis die Therapie ausreichend anspricht
  • bei Befall von Würmern und Parasiten
  • hilfreich um Gifte und Schlackenstoffe aus dem Körper zu entfernen
  • Begleittherapie bei chronischem Husten, Durchfall und Fellproblemen, sowie bei Krämpfen in den Extremitäten
  • Begleittherapie bei Psoriasis, Räude, Stoffwechselstörungen, Milbenbefall
  • Leck- und Putzsucht
  • heikler Fresser
  • Zahnstein, Zahnfäule

Elm – „ich habe Stress“

  • immer dann wenn eine große Anstrengung bevorsteht
  • auch wenn das Tier nach einer großen Belastung sehr erschöpft, kraftlos, müde, schwach ist
  • bei Leistungsstress und Reizüberflutung, Besitzerwechsel, bei Überforderung
  • Haarausfall durch Stress
  • Launenhaftigkeit, Stimmungstief
  • Überfordert sich selbst oder lässt sich überfordern
  • verunsicherte Tiere

Gentian – „traurig, resigniert, weil …“

  • wenn das Tier wenig Selbstvertrauen hat
  • bei Angst vor dem Tierarztbesuch, die schlechte Erfahrung wurde nicht verarbeitet
  • bei depressiven Tieren, z.B. Besitzerwechsel, Anpassungsschwierigkeiten, Verlustängste, Tod einer Bezugsperson
  • Begleittherapie bei Autoimmunerkrankungen, chronischen Entzündungen, chronischen Krankheiten, bei Therapieversagen
  • aus Kummer Fellbeißen
  • Einzelgänger, reservierte Tiere, skeptisch
  • fehlende Gelassenheit, fehlende Zuversicht, Labilität, oft Resignation
  • nachtragend

Gorse „das kranke Tier“

  • für chronisch kranke Tiere, die keine Lust mehr zum Weiterleben zeigen
  • zur Sterbehilfe für einen sanften Tod
  • bei allen schlecht heilenden Wunden und langwierigen Erkrankungen
  • beschleunigt Genesung, in der Rekonvaleszenz
  • Tier frisst nicht mehr
  • Tier ist kraftlos und mutlos, zu nichts motivierbar
  • stumpfes Haarkleid
  • Selbstaufgabe und Niedergeschlagenheit

Heather – „die Nervensäge“

  • für Tiere, die sich gern in Szene setzen (Hunde die dauernd bellen)
  • oder die Schwierigkeiten haben sich zu integrieren
  • besitzergreifend, fordernd, ist lästig, launenhaft und liebesbedürftig sowie ruhelos, überdreht
  • wählerisches Freßverhalten oder Freßsucht (Ersatzhandlung)
  • Tier braucht ständig Anerkennung, will beachtet werden
  • strapaziert die Nerven, ist anstrengend
  • kratzt an Türen und Wänden wenn allein gelassen, entwickelt diverse Unsitten um bemerkt zu werden, zerstört Gegenstände
  • Eifersucht, überanhänglich
  • Stubenunreinheit
  • Juckreiz ohne ersichtlichen Grund, Selbstverletzung durch Fellbeißen, beknabbert sich selbst
  • Begleittherapie bei Herzerkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen

Holly – „das dominante Tier“

  • bei unkontrollierten Angriffen weil dem Tier etwas nicht passt
  • Aggressivität (zielgerichtet oder auch ohne jeden Grund), Angstbeißer
  • leicht erregbar, reizbar, mürrisch, nachtragend, beleidigt, Streitsucht, niedrige Reizschwelle
  • Dominanzverhalten, ist dominant, tyrannisch
  • verteidigt aggressiv Futter, Schlafplatz etc.
  • Protestaktionen z.B. Unsauberkeit, Zerstörungswut
  • bei Eifersucht (z.B. ein Baby kommt in die Familie)
  • hilfreich bei Allergienschüben, Asthma, plötzlich auftretenden Schmerzen
  • Begleittherapie bei diversen Erkrankungen

Honeysuckle – „das rekonvaleszente Tier“

  • für Tiere, denen jede Änderung in ihrem Lebensrhythmus zu schaffen macht
  • auch günstig für Tiere aus dem Tierheim
  • bei Verlust eines Menschen oder Artgenossen, Heimweh, bei Wechsel der Lebensumstände
  • bei anheltender Müdigkeit, Antriebslosigkeit, phlegmatisch
  • vitalitätsarme Tiere, wirken oft resigniert, verträumt und vergesslich
  • Appetitslosigkeit aus Trauer
  • Tiere winseln vor sich hin, jammern bei Abwesenheit des Besitzers
  • Tiere verkraften Veränderungen schlecht
  • nach Kastration, Amputation, Zahnverlust, nach traumatischen Ereignissen
  • gut für die Revitalisierung älterer Hunde, die früh altern
  • Begleittherapie bei Juckreiz, Kreislaufschwäche, schlecht heilende Wunden, Verstopfung
  • zur Entschleckung

Hornbeam – „es fehlt mir an Schwung“

  • für antriebslose Tiere, denen nichts Spaß zu machen scheint
  • bei allgemeiner physischer und psychischer Schwäche, Apathie
  • bei müdem Augenausdruck
  • Begleitend bei: Bindegewebsschwäche, schwachem Bewegungsapparat, Herz- und Muskelschwäche, Rheuma, Arthritis etc.
  • fördert allgemein die Genesung

Impatiens – „launenhafte Tiere“

  • für nicht artgerecht gehaltene Tiere, die dadurch unter innerer Anspannung leiden (z.B. Hunde mit zu wenig Auslauf)
  • für ungeduldige, aufbrausende, hyperaktive, impulsive, launenhafte und gereizte Tiere
  • bei Aggressivität und extremer Unruhe, auch bei Intoleranz und aufdringlichem Verhalten
  • bei Anpassungsschwierigkeiten, Einzelgängertum
  • bei gierigem Fressverhalten „Schlinger“
  • bei Allergien und allergischem Schnupfen
  • erste Hilfe bei emotionalem Stress, gerät durch Stress außer Kontrolle
  • begleitend bei: Magen-Darm-Erkrankungen, Krämpfen, Lebererkrankungen

Larch – „es fehlt mir an Selbstbewusstsein“

  • für Tiere, denen es an Selbstwertgefühl fehlt (blicken immer zu ihrem Herrchen auf)
  • gewöhnen sich nur schwer an andere Menschen
  • gut auch für Tiere aus dem Tierheim, verschüchterte Tiere
  • für ängstliche Tiere, geduckte Haltung, empfindlich gegenüber Tadel
  • für reservierte, sensible Tiere,
  • unsicherer, hilfloser Augenausdruck
  • bei allgemein schwächlicher Konstitution
  • uriniert bei Begrüßung, Unterwürfigkeit
  • begleitend bei: hormonellen Umstellungen, Hautkrankheiten, lang andauernden Krankheiten, Wirbelsäulenbeschwerden

Mimulus – „ich habe Angst vor …“

  • generell für ängstliche Tiere, die nicht gerne alleine bleiben
  • Angst vor Menschen, Geräuschen, Autos, dem Tierarzt, meidet auch Artgenossen usw. usw.
  • Anspannung  und Nervosität durch Ängstlichkeit
  • Schussangst, Lärmphobie
  • liebesbedürftige Tiere, suchen Nähe zu ihrem Besitzer
  • krankheitsanfällige, ständig nervöse und schmerzempfindliche Tiere
  • begleitend bei: Verstopfung, Schilddrüsenproblemen, geschwächtem Immunsystem

Mustard – „mir fehlt es an Interesse“

  • für Tiere die auf Grund schlechter Haltung depressiv sind (z.B. Papageien, die sich alle Federn ausrupfen)
  • für Tiere die bewegungsunlustig sind oder die Tage ihres Daseins dahindösend verbringen
  • fehlende Motivation, Interesselosigkeit, labiler Gemütszustand
  • launisch, wirkt abwesend oder auch niedergeschlagen
  • Appetitlosigkeit, Bewegungsunlust
  • benagt immer wieder die gleiche Körperstelle, Selbstverstümmelung, beißt sich das Fell aus
  • erhöhtes Schlafbedürfnis
  • begleitend bei allen akuten Erkrankungen

Oak – „wenn ich Kraft brauche“

  • zur Hilfe im Genesungsprozess nach langer Erkrankung, auch bei chronischen Erkrankungen
  • hilfreich bei allen Altersbeschwerden, bringt alten aber körperlich fitten Tieren neuen Schwung
  • bei fehlender Entspannung, Erschöpfung, Resignation, fehlender Kraft
  • für eigensinnige Tiere
  • auch oft passend für Alphatiere, den Anführer
  • nach Zusammenbruch durch Überforderung oder Überbelastung des Tieres
  • begleitend bei: Arthritis, Arthrose, Husten, Muskelschwund, Muskelverspannungen

Olive – „ich bin erschöpft“

  • für Tiere die körperlich erschöpft sind (Krankheit, aber auch Überanstrengung)
  • wenn einem Tier eine große Anstrengung bevorsteht, gibt man Olive vorbeugend
  • dient allgemein zur Stärkung
  • Tier ist abgeschlagen, appetitlos, energielos, körperlich und seelisch erschöpft
  • Augenausdruck zeigt Hoffnungslosigkeit
  • bei Haarausfall
  • bei Krankheitsanfälligkeit, vor und nach Operationen
  • nach er schwierigen Geburt, nach einem anstrengenden Training
  • Energiereserven sind erschöpft
  • bei erhöhtem Schlafbedürfnis, Bewegungsunlust, fehlender körperlicher Kraft
  • regt die Selbstheilungskräfte an
  • begleitend bei: Anfälligkeit für Infektionskrankheiten, Erschöpfungszuständen, geschwächtem Immunsystem, gestörte Leber- und Nierenfunktion

Pine – „irgendwie fühle ich mich immer als der Letzte“

  • wenn Tiere immer ein schlechtes Gewissen zu haben scheinen (schon ein lautes Wort verunsichert sie)
  • kriechen auf dem Bauch daher oder verschwinden sofort in eine Fluchtecke
  • für Tiere die misshandelt wurden
  • bei Änstlichkeit, vorsichtige und reservierte Tiere
  • Omega-Tiere, lassen sich von anderen Tieren unterdrücken
  • mangelndes Selbstvertrauen, mutlos
  • Protestpinkeln, bei nächtlicher Unsauberkeit
  • Augenausdruck zeigt Schuldbewusstsein
  • geduckte, unterwürfige Körperhaltung
  • sehr empfindlich bei jedem Tadel
  • Tiere wirken hilflos

Red Chestnut – „ich sorge mich“

  • sehr abhängig von der Bezugspension, suchen Zuneigung
  • Tiere können schlecht allein bleiben
  • extremes Beschützerverhalten, überfürsorgliche Tiere
  • Hundemutter schützt ihre Welpen, versteckt sie immer wieder
  • Begleitend bei Scheinträchtigkeit

Rock Rose – „bei Angst und Panik“

  • in akuten bedrohlichen körperlichen oder seelischen Zuständen
  • für Tiere die in Panik geraten sind (Unfall, Verletzung, großen Schmerzen)
  • Tiere die aus Angst oder Panik zubeißen, hysterisches Verhalten
  • Fluchtreaktionen aus Angst oder Panik, sowie Gewitter- und Schussangst, Panik vor dem Tierarzt, Angst beim Autofahren
  • Angstpinkeln
  • Augen zeigen ängstlichen, starren Blick
  • allergische Schocks

Rock Water – „ich bin stur und steif“

  • bei Altersstarrsinn, wenn das Tier ausgeprägte Gewohnheiten hat
  • bei Heimweh, für Tiere die sich schwer tun sich auf neue Situationen einzustellen
  • das Tier leidet unter Stereotypien (= gleichbleibende Bewegungsabläufe)
  • will keine Streicheleinheiten, will nicht spielen
  • unnachgiebig, wenig Flexibilität, kaum beeinflußbar
  • Augenausdruck starr
  • das Tier wirkt steif und ungelenk

Scleranthus – „wenn ich mehr Ausgeglichenheit brauche“

  • für Tiere die unausgeglichen, unbeständig und unruhig sind (z.B. hochgezüchtete Tiere)
  • Scleranthus gibt Tieren innere Stärke und Ruhe
  • auffallender Wechsel zwischen Aktivität und Apathie
  • Stimmungsschwankungen, sprunghaftes Verhalten, fehlende Ausdauer
  • Instinktverlust, hektisch, reizbar, nervös, leicht ablenkbar
  • wechselnde Krankheitsbilder
  • begleitend bei: Herzrhythmusstörungen, Hauterkrankungen, bei schlecht heilenden Wunden

Star of Bethlehem – „Schock- und Stressblüte“

  • Erste Hilfe Blüten – bei wirklich allen Schock- und Schreckerlebnissen
  • für jedes Tier „mit Geschichte“ (ausgesetzte Tiere, Tiere aus dem Tierheim, …)
  • nach jedem größeren Schreck, Schock, Angsterlebnis
  • nach dem Tod eines Tierhalters wenn das Tier zu einem neuen Besitzer muss
  • generell wenn das Tier Kummer hat und Trost braucht
  • Heimweh bei Umzug, Tierpension, Besitzerwechsel
  • wenn es nach einem Schockerlebnis hysterisch ist
  • Futterverweigerung
  • Tier ist misstrauisch, labil, fühlt sich schnell bedroht, nervös, traurig, überempfindlich
  • begleitend bei: Epilepsie, Gelenksteife, Lymphstau, Verspannungen, Verstopfung, Schmerzen, Hörstörung

Sweet Chestnut – „ich bin ziemlich am Ende“

  • bei einer langen Krankheitsgeschichte oder Leidenszeit
  • wenn das Tier aus Trauer abgemagert ist
  • wenn das Tier an der Grenze seiner Belastbarkeit angelangt ist und nichts es mehr motivieren kann
  • Augenausdruck ist kraft- und glanzlos
  • das Fell ist struppig und glanzlos
  • für die „tierischen Urlaubsmitbringsel“ hilfreich
  • Vertrauensverlust durch Quälereien
  • das Tier verkriecht sich ins Dunkle
  • verstörte Tiere

Vervain – „schwierige Zeitgenossen“

  • bei allgemeiner Unruhe
  • innerer und äusserer Reizbarkeit, Streitlust
  • Tiere zeigen Unarten und Tics, sind aufdringlich und aufgedreht
  • Tiere schießen wie der „geölte Blitz“ herum
  • sehr dominante Tiere, auch Einzelgänger, Energiebündel
  • für schwer erziehbare Tiere
  • nachtragend, ruhelos, provozierend, schnell erregbar, oft überbegeistert
  • schläft wenig, hyperaktiv, impulsiv, intolerant, ständig irgendwie gereizt

Vine – „ich bin der Chef“

  • der Alpha-Tier, Anführer, aber aggressiv
  • wenn zwischen Mensch und Tier ein Machtkampf ausgetragen wird
  • wenn „der Hund sich einen Menschen hält“, d.h. absolutes alpha-Tierverhalten
  • bockig, versucht andere zu beherrschen, eifersüchtig, feindselig, rücksichtslos
  • Kontaktschwierigkeiten
  • markiert in der Wohnung, verteidigt aggressiv seinen Futternapf, verteidigt seinen Stammplatz
  • mitunter Zerstörungswut
  • unterstützend bei hohem Blutdruck, Muskelverhärtungen und Gelenkrheuma

Walnut – „hilft mir bei Veränderungen die mir schwer fallen“

  • immer dann wenn es für ein Tier eine neue Lebenssituation zu bewältigen gibt
  • wenn ein neuer Weg begangen werden soll
  • wenn das Tier generell bei Veränderungen ängstlich reagiert, stressanfällig und unsicher ist
  • wehleidige Tiere mit zu „dünnem Fell“
  • kann bei Therapieversagen den Durchbruch bringen
  • erleichtert den Übergang zum Sterben
  • begleitend bei: Abwehrschwäche, Allergien, Asthma, Hauterkrankungen, bei Parasitenbefall

Water Violet – „Einzelgängerische Tiere“

  • oft für Katzen die passende Blüte
  • Tiere mit einer ausgeprägten Persönlichkeit
  • für distanzierte Tiere, sowohl Menschen als auch Artgenossen gegenüber
  • eigensinnig, Einzelgänger, reserviert, kontaktscheu, verschlossen, meidet Körperkontakt
  • Tiere die schlecht sozialisiert sind
  • wirkt arrogant, stolz und unnahbar, zieht sich zurück, will in Ruhe gelassen werden

White Chestnut – „ich brauche Ruhe, kann aber nicht abschalten“

  • für Tiere die sich nicht entspannen können und leicht ablenkbar sind
  • die immer wiederkehrendes seltsames Verhalten zeigen (Stereotypien)
  • Augen fixieren etwas in der Ferne
  • hechelt oft, knurrt oft ohne Grund, Zähneknirschen
  • Tier kann nicht abschalten, kommt schlecht zur Ruhe, unruhiger Schlaf
  • schwaches Selbstvertrauen, ist abwesend, nimmt vieles nicht wahr

Wild Oat – „ich bin nervös, weiß nicht wohin“

  • der ewige Welpe oder Junghund
  • ein Hansdampf in allen Gassen, ständig von etwas kurzfristig begeistert
  • zappelige, nervöse Tiere, unbeständig, immer „unterwegs“
  • Hypersexualität

Wild Rose – „mir fehlt die Lebensfreude, die Begeisterung“

  • wenn auf Grund von Erkrankung der Lebenswille fehlt
  • wenn aus diesem Grund das Futter verweigert wird
  • für bessere und schnellere Heilung
  • Augenausdruck ist stumpf, traurig und leer
  • erträgt alles geduldig und ohne Widerstand
  • kraftlos, krankheitsanfällig, lustlos, innerer Rückzug
  • generell hilfreich bei schwächlichen Tieren

Willow – „das unzufriedene, schlecht gelaunte Tier“

  • für misstrauische und immer schlecht gelaunte Tiere
  • wenn Tiere schnell beleidigt reagieren
  • oft günstig für alte Tiere
  • aufbrausend, aufgestaute Wut, Aufsässigkeit, grollt, trotzig, unzufrieden
  • bellt und knurrt oft und grundlos, hat eine niedrige Reizschwelle, fehlende Selbstbeherrschung
  • für die unangenehmen Hausgenossen

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