Kristall Kinder

Bericht 3

Heute, am 13. Jänner 2007 erreicht mich folgende Email eines Kristallkindes. G. schreibt mir folgendes:

Vielen Dank für den Tipp mit dem Link (Amo-Netzwerk – www.amo-international.net). Ja, ich hätte es nicht besser formulieren können, ein Netzwerk aus Liebe, geprägt durch Achtung und Respekt. Nur etwas fehlt. Und darum würde ich sie von ganzem Herzen bitten, dies auch in ihre Homepage aufzunehmen und sie so zu erweitern.

Es geht nicht nur um die Menschheit. Was nützt es uns, wenn sich alle Menschen lieben, sie aber den Rest der Welt verachtet. Einige von uns haben deswegen die Aufgabe zwischen den Arten dieses Netz zu knüpfen. Das heißt, wir versuchen den Hass, der sich zwischen Mensch und Tier angestaut hat, zu überwinden und Hoffnung für eine bessere Bindung zu säen. Auch zwischen den einzelnen Arten.

Wir können aber nur versuchen, dass die Tiere den Menschen eine Chance geben. Jedoch ergreifen müssen sie sie selbst. Diese Wesen vertrauen uns, das nicht ohne Grund, so können wir Bänder weben und das Netz nach und nach wieder aufbauen. Leider sind die Bänder sehr dünn und es gibt viel, das sie zerstören will. Es geht also darum, dass jeder Einzelne sein Verhalten ändert. Nicht dass er Vegetarier oder ähnliches wird, nein, sondern dass er jedes Lebewesen mit Respekt behandelt und von seinem hohen Ross der Arroganz und Überheblichkeit herunter kommt, da dieses völlig unberechtigt ist. Es geht nicht nur um die Umweltverschmutzung, sondern auch darum, dass jeder anerkennt, dass er und die Menschheit nur ein Teil dieser Welt sind. Damit diese Bänder auch nach unserem Tod oder ähnliches weiter existieren und ein Netzwerk der ganzen Welt uns alle vor den Gefahren schützt.

Ein Beispiel:
ich kam auf eine sehr kleine Insel auf der hunderte menschlicher Geister gefangen waren. Jede Nacht standen sie, am Stand, vor dem Tor durch das sie gehen müssten, aber nicht konnten. Es waren die Geister der Menschen die in den letzten Jahrhunderten auf dieser Insel gestorben waren. Der Grund, dass sie nicht weiter konnten, waren die Vögel der Insel. Entrüstet über die Behandlung der Insel und ihrer Art staute sich innerhalb der vielen Generationen Hass und Verachtung an. Dies schadet allen (und hier meine ich wirklich allen). Mir ist es gelungen, ein neues Band zu weben und die Vögel sind bereit, den Bewohnern eine neue Chance zu geben. Doch noch jede Nacht hindert das Geschrei der Vögel die Geister bei ihrer Reise. Wir können nur das Band weben, jedoch weder Menschheit oder Tier zu etwas zwingen. Das Andern kann nur jeder allein. Wir sind nur die Diplomaten, alle sind die Staaten und die Bevölkerungen.

Hierbei geht es also nicht um richtig oder falsch, gut oder böse, sondern nur um Liebe oder Hass.

Ich wäre ihnen sehr verbunden, wenn sie das weiter reichen könnten.

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