Orig. Geschichten von Seelenverwandten 1-10

Things don’t go wrong to break your heart
so you can become bitter and give up.
They happen to break you down and build you up
so you can be all you were intended to be.
Charles Jones

… die Seele .. ein weites Land …

Original Geschichten 11 – 20
Original Geschichten 21 – 26

 

Ein Hinweis: ich freue mich sehr, eure Geschichten zum Thema Seelenverwandtschaft hier zu veröffentlichen. Ich weise aber aus gegebenem Anlass darauf hin, dass ich keinerlei Werbung – ganz egal für wen oder für was – veröffentlichen werde.

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Drei Jahre später

Als ich vor drei Jahren diesen Text über Seelenverwandte niederschrieb, hätte ich mir niemals erwartet, dass dieser Text eine derart große Resonanz haben würde.

Ich erhalte immer wieder Emails und Briefe von betroffenen Menschen, die mir aus ihrer Erfahrung und ihrem Erleben bestätigen, was ich damals geschrieben habe. Natürlich erlebt jeder Mensch auch in einer Seelenbegegnung die Situationen in seiner eigenen Färbung und Variation. Doch der Grundtenor ist überall der gleiche ….

Es scheint auch immer so zu sein, dass einer der beiden Seelenpartner nicht bereit ist, sich auf diese Seelenbegegnung einzulassen. Die Bandbreite geht von absoluter Ablehnung so einer Möglichkeit, über Einbildung und Hirngespinste bis zu wütender Verleugnung und oft kommt es zu persönlichen Angriffen und Beleidigungen.

Der andere Teil dieser Seelenverbindung bleibt in seiner Seelenliebe zurück gewiesen, zurück. Aus den Zuschriften, die oft von ganz tiefer Verzweiflung sprechen wenn der eine Seelenpartner sich abgewandt hat, spricht dennoch zugleich auch immer tiefer Glaube an diese Verbindung. Ich lese immer wieder „…auch wenn es vorbei ist, ich bin mir ganz sicher, es ist nicht vorbei, es wird niemals vorbei sein …“

Woher kommen denn nun diese absolute Sicherheit und der Glaube daran, dass diese Verbindung niemals zerstört werden kann?

Die Seelenpartner, die sich nicht gesucht und dennoch gefunden haben, sind fast immer von ganz verschiedener Persönlichkeitsstruktur. Daher scheint auch ein friedliches Miteinander, ein freundschaftlicher Umgang, ein liebevoller Austausch auf Dauer nicht möglich zu sein. Diese Seelenverbindungen sind nicht geschaffen für diese normale dreidimensionale Welt und sie scheitern an der Realität. Die Zuschriften sprechen fast alle von Schmerz, Leid, Zurückweisung, Trennung und von neuerlichen Kontakten nach langer Zeit des Stillschweigens.

Eine Frage bewegt auch sehr viele Menschen: „Wird es irgendwann weniger schmerzhaft, weniger leidvoll?“

Dazu kann ich nur sagen, ja, es wird irgendwann weniger schmerzhaft. Auch in den Seelenbegegnungen scheint es so etwas wie den Verlauf und die „Verschleißerscheinungen“ einer „normalen“ Liebe zu geben. Zuerst brennen beide lichterloh, man fühlt sich fast unfähig, diese Liebe auszuhalten. Dann kommt Angst ins Spiel, Angst vor zu viel Liebe, Angst davor eine bestehende Partnerschaft zu gefährden, Angst mit allem nicht umgehen zu können, Angst vor dieser großen Nähe und Tiefe, Angst sich zu verlieren … … und man fühlt sich praktisch unfähig, diese Seelenliebe einerseits zu leben und andererseits auch das eigene normale Leben weiterzuleben.

Derjenige Seelenpartner der sich vollkommen geöffnet und zugelassen hat, bemerkt zuerst überhaupt nicht, dass sein Leben nur mehr aus Liebe und Gedanken und Fühlen für … besteht. Alles und jedes, von morgens bis abends, alles scheint sich nur um diese eine Person zu drehen. Man vergisst das eigene Leben, man hat vollkommenen Tunnelblick, aller Fokus liegt auf dieser anderen Seele, Prioritäten des eigenen Lebens verschieben sich. Man hat sich selbst verloren, man lebt und atmet und lacht über dieses andere Wesen … Vielleicht ist es ja dann sogar ein Geschenk, aus diesem Zustand aufgeweckt zu werden und plötzlich wieder realisieren zu müssen, dass man nicht mehr wirklich in der Realität gelebt hat, sondern nur mehr in dieser Seelenverbindung geistig und seelisch aufgegangen ist …

Das dieses Erwachen fast immer sehr unsanft geschieht, nun, vermutlich braucht es das, denn ein sanftes Aufwecken würde wohl nicht funktionieren.

Ganz langsam und unter dem Druck der Seelenschmerzen die diese Verbindungen mit sich bringen, wird das Fühlen etwas weniger heftig, die Höhen sind dann nicht mehr so hoch, dafür sind auch die Tiefen etwas weniger tief und der Sturz weniger schmerzhaft.

Man lernt irgendwann das „Kopfkino“, wie es eine Betroffene genannt hat, hin und wieder abzustellen. Man lernt sich und seine Gefühle für diese Seele unter Kontrolle zu halten. Man lernt, dass es hilfreich ist, sich die andere Seele in ihrem menschlichen Kleid zu erinnern und sie dadurch irdisch/menschlicher zu machen. Man lernt, sich nicht mehr so offen zuzulassen. Man lernt wieder, den Kopf zu gebrauchen. Man lernt, wieder mehr selbst zu sein …

… und, hin und wieder bleibt es nicht nur beim Wünschen und Wollen, sondern die Übung gelingt sogar …

Ich habe vor drei Jahren geschrieben, dass ich glaube, dass der Grund für eine Seelenbegegnung ist, dass wir Menschen bedingungslos lieben lernen. Das glaube ich immer noch und die Zuschriften von Betroffenen bestätigen diese Hypothese auch. Aus der Entwicklung der Geschehnisse glaube ich nun auch, ersehen zu können, dass jeder Mensch in einer Seelenbegegnung auch für sich persönlich sehr viel lernen darf oder besser gesagt, lernen muss.

Wer seine Geschichte anderen Menschen zugänglich machen möchte, kann mir gerne eine Email schicken: info@energieimpulse.net . Ich veröffentliche jede Geschichte unverändert, allerdings bitte ich darum, keine Namen oder Orte zu nennen, sondern nur geänderte Namen und andere Orte bzw. deren Initialen zu verwenden.

Ich weiß, dass es tröstlich ist, darüber zu lesen wie es anderen Menschen in einer Seelenbegegnung ergangen ist und ergeht. Es ist tröstlich und man weiß dann wieder, dass man nicht verrückt geworden ist. Der Zweifel an der eigenen Zurechnungsfähigkeit kann genommen werden. Und doch helfen diese Texte und Erkenntnisse keinem wirklich weiter, denn durchstehen und durchleben muss jeder einzelne dieses, sein, Seelenglück und Seelenchaos ganz alleine.

Es gibt keine Heilung für diese Liebe,
denn Liebe ist immer die Heilung.

Ein Rückblick (1)

Seelenverwandt oder nicht? Dualseele oder nicht? Für mich ist heute die Definition dieser Begegnung nicht mehr so wichtig. Ich habe gelernt, dass es nicht wirklich eine Antwort gibt, sondern lediglich Vermutungen und Ideen. Viele Menschen scheinen das gleiche darüber zu denken, aber ist das schon ein Beweis? Und müssen wir unbedingt benennen, was wir da erleben? Es ist eine ganz außergewöhnliche (Ver-)Bindung, nicht von dieser Welt, und sie kann wohl auch nicht dauerhaft in dieser Welt bestehen. Es ist auch eine ganz außergewöhnliche Liebe, die kaum zu erklären ist, von einer unbeschreiblichen Tiefe und Absolutheit.

Warum sie aber so schwer zu leben ist, warum sie meist im Sturm beginnt, aber irgendwann den irdischen Ansprüchen, Ängsten und Äußerlichkeiten zum Opfer fallen muss, warum anfangs beide „Ja“ zu dieser ungewöhnlichen Seelen-Begegnung sagen und dann, über kurz oder lang, eine Seite beginnt das Wissen darum zu verweigern, dazu weiß leider niemand etwas zu sagen. Es scheint nur fast allen Betroffenen so zu ergehen, immer gibt es einen Teil in der Beziehung der irgendwann weint – das sind genauso Männer wie Frauen – und einen ….. ja, der, wie es scheint, fröhlich da weitermacht, wo er vor der Begegnung aufgehört hat.

Ich gehöre heute zu der weinenden Seite, denn vor vielen Monaten hat meine „andere Hälfte“ nach Jahren den Kontakt abgebrochen, ohne große Erklärung, und auch so rigoros, dass er nicht mal mehr mit mir spricht. Ich scheine für ihn gestorben zu sein … und ich trauere, um das was da verloren ging.
Und wenn ich mich frage: Was soll das alles, warum muss ich das erleben?, dann sehe ich auch gleich die Antwort: Ich bin gewachsen! Ich bin mir selbst so nah gekommen wie nie zuvor, ich bin mir heute wichtig und achte darauf, mich nur mit Menschen zu konfrontieren, die es gut mit mir meinen. Ich möchte ihnen Liebe entgegenbringen und bin nicht mehr bereit zuzulassen, dass sie versuchen mich klein zu machen, und wertlos. Auch ich habe in den letzten Monaten Kontakte abgebrochen, solche die mir schaden, uralte, familiäre. Ich lerne mich selbst zu achten und zu lieben, und hoffe irgendwann sagen zu können, dass es den Verlust und den damit verbundenen Schmerz wert war. Nur wer sich selbst liebt, mit all seinen Ecken und Kanten, kann auch andere lieben und liebevoll über deren Ecken und Kanten hinwegsehen oder -lächeln. Ich bin mir heute meiner (Un-)Vollkommenheit bewusst und jeder andere (Un-)Vollkommene ist mir willkommen, weil uns nichts von einander trennt.
Ja, der einzige Grund für diese Begegnung scheint der zu sein, dass wir Lieben lernen.

Viele kleine Tode (2)

Ich stehe auch am Ende einer Seelenbegegnung, die über mehrere Jahre ging und zur unglaublichsten Erfahrung meines Lebens werden sollte.

Dieser Mensch, der per Zufall, oder als Schicksal oder vielleicht einfach als meine Bestimmung in mein Leben kam, hat mein Innerstes nach außen gekehrt. Wir haben uns nicht gesucht und doch finden müssen. Ich habe in dieser Seelenbegegnung wundervolle Momente des Eins-Seins erlebt und ich bin auch viele kleinere und größere schmerzhafte Tode gestorben.

Es ist eingetreten, was ich mir niemals vorstellen hätte können … ich habe den entscheidenden Schritt gesetzt und beschlossen, diese Begegnung zu beenden. Mein Herz und meine Seele sind müde geworden. Sie sind müde geworden all dieser Zerwürfnisse, der Vorhaltungen, der Unterstellungen, der ausgesprochenen Trennungen, der Tage und Wochen ohne Kontakt, des Wartens, der Hoffnung, der Verzweiflung, der Ratlosigkeit, der Trauer, der Sehnsucht, des Spagats zwischen „wir sind EINS“ und der Verleugnung von allem was zwischen uns je war. Ich bin zu müde um weiterhin ein Leben zwischen Himmel und Hölle zu führen, ich kann nicht mehr.

Mein Kopf sagt mir schon lange, so kannst du nicht weiter machen, du darfst dich für diesen Menschen nicht kaputt machen, so darfst du dich nicht behandeln lassen, schau endlich hin, setze endlich Schritte, wo bleibt dein Selbstwert? deine Selbstachtung?

Mein Herz und meine Seele allerdings versagten bisher meinem Kopf die Gefolgschaft und sie hatten und haben immer und immer wieder gesiegt ….

Irgendwann begann ich dann zu bemerken, dass die Schmerzen um und in dieser Begegnung nicht mehr ganz so weh taten, ganz so, als wäre meine Seele mittlerweile abgestumpft, schmerzunempfindlicher geworden. Der Preis dafür aber war, dass mein Herz sich auch nicht mehr so an den schönen Momenten freuen konnte, denn im Hinterkopf saß schon lange die Angst vor dem nächsten Tiefschlag. Dieser Tiefschlag kam, da konnte ich mir ganz sicher sein.

Allein schon der Anblick einer Email ließ mich erzittern, was erwartet mich wieder … und immer wieder ging ich trotz aller Verletzungen auf diesen Menschen in Liebe zu. Ich verzieh, ich verstand, ich entschuldigte, ich tolerierte, ich akzeptierte und ich liebte … trotz allem …

So erlebte ich in all den Jahren viele Tode, jedes Mal starb ein kleiner Teil von mir. Das Jubilieren meiner Seele allein beim Gedanken an diesen Menschen, verstummte immer mehr und mehr.

Ich lernte, dass es mir sehr half, ein Foto dieses Menschen anzuschauen, denn dann sah ich die Person, den Mann. Dadurch konnte ich alles so richtig in die Realität bringen. Es war nämlich so, dass ich ansonsten – also praktisch in jeder Sekunde meines Lebens – in meinen Gedanken, meinen Gefühlen, dimensionslos, zeitlos, geistig und seelisch mit diesem Wesen verbunden war. Meine Liebe galt auf eine geheimnisvolle Weise nicht wirklich, aber doch auch dem Menschen. Es war und ist in Wahrheit die Seele, die liebte und es war die Seele, die geliebt wurde. Ich dachte nie an den Mann, den Menschen. Es lässt sich nicht wirklich erklären.

Wenn ich diese seelische Verbindung zuließ – und ich konnte lange Zeit gar nicht anders als meine Seele absolut zuzulassen – dann begann mein ganzes Wesen und Sein sich sofort wieder zu sehnen und diese Liebe in ihrer ganzen Gewaltigkeit zu fühlen, denn das Band unserer Seelen ist stark. Die Realität dieser Welt trat dann jedes Mal sofort wieder in den Hintergrund und wurde unwichtig. Den Menschen real zu betrachten half mir sehr, es hielt meine Seele und ihr Fühlen im Zaum.

Wenn ich Bilanz ziehe, dann sehe ich wie sehr ich mich verändert habe, welche Lektionen des Lebens ich mit diesem Menschen lernen habe dürfe. Und doch ist jetzt der Punkt dieser Begegnung erreicht, wo etwas in mir tot ist. Es ist meine Liebe zu diesem Menschen, der diese Seele hier in dieser dreidimensionalen Welt ist.

… und doch liebe ich noch genauso wie am Beginn, meine Seele liebt diese andere Seele unendlich, aber … diese Seelenliebe hat keinen Platz hier in dieser Welt…

Alles was geschehen ist, wirft mehr Fragen auf als zu beantworten sind.

Es ist vielleicht hier auf Erden zu Ende, doch es geht in Wahrheit niemals zu Ende.

Ob diese Erkenntnis nun ein Trost ist? Nicht einmal diese Frage kann ich beantworten.

Ende und Abschied (3)

Hallo an alle, denen das unglaublich schrecklichschöne Geschenk gemacht wurde, seiner Zwillingsseele zu begegnen.

Vier Jahre ist es bei mir schon her, als es passierte und es war eine sehr einschneidende Erfahrung in meinem Leben. Meine andere Hälfte begegnete mir in Form eines Lebensgefährten. „Leider“ erkannte ich ihn nicht (wie oft beschrieben) an seinen Augen, da er ein sehr zurückhaltender Mensch ist und seine Gefühle sehr gut zu verbergen weiß, hatte er es irgendwie geschafft, seine Seele nicht in seinen Augen erkennen zu lassen?! Er erschien mir recht arrogant und war eigentlich nicht wirklich mein Typ, oder der Typus den ich sonst bevorzuge.

Als ich ihn zum ersten Mal traf aber war ich in dieser Zeit recht offen für Neues und dachte mir: ach, lern ihn doch einfach kennen – was hast du zu verlieren? Schon beim allerersten Treffen redeten wir, als wären wir alte Bekannte. Er, der ja eher schüchtern war, meinte nur, er würde sich selbst nicht wieder erkennen und hatte das Gefühl, dass er mit mir über alles reden könne. Mir ging es genauso und ich war sogar verwundert, warum ich mich mit dem vermeintlichen Schnösel (was er gar nicht war) so gut verstand. Tja, wir lernten uns näher kennen und merkten, dass wir derart harmonisch miteinander umgingen, dass es schon fast absurd war. Da gab es ein Urvertrauen, das uns beide verblüffte – jegliche Vorsicht, die man sonst einem Fremden gegenüber hat, war einfach nicht vorhanden.

Wir waren beide skeptisch, wo denn da der Haken liegen möge – so was war doch nicht normal. Tja und dann ging die Beziehung in eine tiefere Ebene und von nun an, war nichts mehr so wie es war! Wir sprachen abwechselnd Dinge aus, die oft recht spezifisch waren und der andere glotze nur mit großen Augen und es kam sehr oft „irre – das wollte ICH grad sagen“. Es war wirklich absurd – ich gruselte mich abwechselnd, mit ehrfürchtigem Staunen über die Situationen. Wir begriffen sehr bald, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugehen konnte. Wir kamen beide aus vollkommen unterschiedlichen Verhältnissen und hatten auch sonst einen sehr unterschiedlichen Lebenslauf. Zudem war er schon mal verheiratet gewesen und hatte zwei Kinder aus erster Ehe (mit denen ich mich ebenso prima verstand). Es wurde uns immer unheimlicher, denn diese innerliche Gemeinsamkeit war nicht rationell erklärbar. Auch in unserem Sexualleben war diese Vertrautheit da. Er berührte mich meist grade dort, wo ich eben noch dachte, ach das wäre schön, wenn er jetzt grade… und umgekehrt schüttelte er nur den Kopf „wie gut ich ihn scheinbar kannte“ obwohl wir uns ja erst seit kurzer Zeit kannten.

Die absolute Krönung bestand darin, als ich unterwegs war und versuchte, diese seltsame Beziehung irgendwie mit meinem Weltbild und allem was ich bisher wusste in Einklang zu bringen und mir überlegte, warum sich das zwischen uns fast überirdisch anfühlte, so als kämen die Gefühle, die wir gleichermaßen füreinander hegten von einem Bereich jenseits von Zeit und Raum. Ich war total verwirrt, da ich ein eher bodenständiger Mensch bin (wie er auch) und ich mir das ganze nicht erklären konnte. Dann kam mir ein Begriff in den Sinn: Ich bin bei diesem Menschen zu Hause angekommen. Diese Erkenntnis traf mich gleichzeitig wie ein Schlag! Ich wusste genau das war es! Ich wusste bis dato gar nicht, dass ich NICHT ZU HAUSE war, und mir kam auch der Begriff in diesem Menschen echte „Wahrhaftigkeit“ zu erfahren. Ein Wort, das ich sonst nie benutzte aber plötzlich traf es genau meine Empfindung. Das schrecklich Schöne dabei war, als ich an diesem Tag wieder bei ihm war und wir uns wieder sehr intensiv unterhielten, meinte er, er hätte das mit uns versucht irgendwie für sich einzuordnen. Und wisst ihr, was er da sagte? Ich bekam plötzlich einen fetten Klos im Hals und dachte noch… er wird doch nicht etwa… und er sagte, er glaubt – ach das würde sich total behämmert anhören – ich schluckte „BITTE sprich das aus, was dir auf der Zunge liegt“ und er meinte „na ja ich glaube ich bin bei dir irgendwie daheim angekommen“ BÄNG! Ich zittere jetzt noch – nach all der Zeit und bekomme Tränen in die Augen! Wow! DAS muss man erstmal verdauen! Wir hatten wohl zur gleichen Zeit (das stellte sich später zudem heraus) den gleichen Gedanken! Er war ganz verwirrt, aber als ich ihm erzählte was los war, waren wir beide ziemlich Platt! Ich hatte so was noch nie zu irgendjemand gesagt, geschweige denn er! Wir wussten nicht, was wir von diesen gigantischen Empfindungen halten sollten, noch wussten wir, wie damit umgehen.

Mir wurde nach und nach klar, dass diese Beziehung, wenn sie denn jemals zerbrechen würde, mich nicht mit heiler Haut davonkommen ließe. Ich wollte gar nicht darüber nachdenken. Doch es kam wie es wohl musste (und wie es wohl vielen anderen auch erging) Er entfernte sich immer weiter von mir und mich machte das ganz verrückt und ich begann zu klammern – ohne das ich das wirklich wollte! Ich weiß noch, dass er sagte, er müsse erstmal wissen wer er selbst ist, bevor er eine Beziehung mit mir erfolgreich führen könnte. Wir trennten uns – oder er vielmehr von mir! Eine Welt brach zusammen – es war wirklich schrecklich! Da findet man endlich sein Zuhause, von dem man noch nicht einmal wusste, dass es existierte und endlich fühlt man sich eins mit der Welt und einem Menschen und dieser Jemand reißt einem bei lebendigen Leibe das Herz raus! Na ja so fühlte es sich zuerst an. Aber eigentlich war es nicht mein Herz, wie mir später klar wurde – es war irgendwie ein Stückchen von etwas viel wichtigerem – es fühlte sich an, wie ein Stückchen meiner Seele oder ein Stückchen der Essenz meiner selbst!

Es hat seeeehr lange gedauert, bis ich meinen Frieden mit ihm machen konnte! So eine Liebe sterben zu lassen, das geht definitiv nicht! Das musste ich auch erst einmal begreifen. Aber schon bald dämmerte mir: etwas, was nicht von dieser Welt ist, ist auch nicht sterblich! Trotz meines Schmerzes, veranlasste mich genau diese Erkenntnis umzudenken.

Untergehen wollte ich nicht, und so beschloss ich daran zu arbeiten, diese Beziehung als Geschenk zu betrachten (wenn auch ein Schmerzhaftes) Ich hatte das große Glück, erfahren zu dürfen, dass es eine Seele gibt, dass es Menschen zu geben scheint, die mit der eigenen in Verbindung stehen. Also werde ich eines Tages mit dieser Seele wirklich vereint sein – wenn nicht im hier und jetzt dann eben dort, wo diese intensiven Gefühle ihren Ursprung haben!

Loslassen konnte ich den Schmerz erst nach einem seltsamen Traum – rund drei Jahre (!) nach der Trennung. Im Traum traf ich ihn in einem leeren Raum, er nahm meine Hand sah mir tief in die Augen, gab mir den innigsten Kuss, den man sich vorstellen kann und er sagte (ich glaube mit seinen Gedanken) „Zweifle bitte nicht an meiner Liebe zu dir – sie ist nicht tot – ICH LIEBE DICH DOCH, NOCH IMMER, UND NICHTS WIRD DAS ÄNDERN – das weißt du doch eigentlich nicht war!“ (Ich wusste dass er Recht hatte, aber ich hatte wohl die Bestätigung von ihm gebraucht). Ich weiß noch wie intensiv der Traum war – ganz anders als sich Träume sonst anfühlen. Er nahm dann im Traum meine Hand und wir gingen in tiefer inniger Zufriedenheit fort! Ich wachte sofort auf, war total perplex und wusste, dieser Traum kam irgendwie von einer höheren Ebene – ich fühlte das einfach! Und in dieser Nacht wusste ich auch: jetzt konnte ich ihn endlich gehen lassen und ihn einfach lieben, ab jetzt war es egal ob ich ihn jemals wieder sehe in diesem Leben oder was auch immer passiert, ich „darf“ ihn weiter lieben aber auf andere Art. Also bedingungslose Liebe – war das meine Lektion? Ich weiß es nicht, aber ich fühlte mich endlich frei – ich hatte mein Leben wieder. Ich sehe ihn noch ab und an, aber ich habe nun irgendwie meinen Frieden gefunden – ENDLICH!

All die Jahre habe ich aber nach etwas gesucht: nach einer echten Erklärung! Eine bohrende Frage blieb immer: „warum hat es nicht geklappt, obwohl wir doch eigentlich Topf und Deckel waren!“ Das ließ mich einfach nicht los – ich wollte einfach verstehen lernen, was da eigentlich passiert ist. Was hatte es mit diesem Menschen auf sich. Erst jetzt fand ich die Antwort! In dem Buch „Dualseelen“. Vielleicht musste auch das so sein, vielleicht war ich erst jetzt für die Antwort bereit. Und als ich in diesem Buch noch las, dass man deswegen immer mit diesem zweiten ICH zusammen sein will, „WEIL MAN BEI DIESER PERSON ZU HAUSE IST“, da traf mich noch einmal der Hammer der Erkenntnis. Es gibt wirklich eine Erklärung dafür und all die Dinge sind auch anderen passiert! Das tat so gut! Denn das Umfeld, welches nicht seine eigene Dualseele kennt, zeigt wenig Verständnis dafür, dass man nicht loslassen kann – verstand ich das doch selbst am allerwenigsten! Aber jetzt habe ich meine Erklärung schwarz auf weiß! Das ist eine wirkliche Erleichterung – danke für das Buch – auch für alle die noch leiden und ihren Weg noch finden müssen! Liebe Grüße an alle – wir sollten trotz des Schmerzes glücklich sein, dass wir ein Stückchen von Gott begegnen durften! (Ich gehöre keiner Konfession an, muss ich hierzu sagen, aber mir fällt dafür kein besseres Wort ein).

Seither glaube ich an eine Seele und an eine höhere Macht – ich konnte sie am eigenen Leib erfahren. Überlegt euch doch welch unglaubliches Geschenk! Der Preis ist wohl der Schmerz – vielleicht ist es eine Art YIN und YANG ich weiß es nicht! Ich habe zwar teuer bezahlt für diese Erfahrung, aber ich bin wirklich glücklich nun sagen zu können: ES WAR ES WERT!

Ich wünsche allen, die Ähnliches durchgemacht haben, dass Ihr das eines Tages auch für euch sagen könnt!!!
Alles Liebe Euch allen!!!

Neueste Erkenntnisse (4)

Die Gespräche mit A. (eine andere Betroffene) helfen mir unheimlich weiter, und ich hab heute etwas verstanden…

Wir fragten uns ja immer, warum diese wochenlangen Auszeiten sein müssen, warum die Männer sich immer wieder zurückziehen, während wir Frauen machen und tun und mailen,- warum wir immer hinter ihnen her rennen müssen und sie nicht zu fassen kriegen, bis auf einige wenige Kontakte.

Ich glaube, wir sind nicht die, die hinter ihnen herhecheln – wir sind es, die vorausgehen, denn wir entwickeln uns schneller, und manchmal sind wir ihnen zu schnell.

Die Männer kommen dann nicht mit, dann brauchen sie wochenlange Funkstille, um uns einholen zu können. und deshalb melden sie sich auch nach diesen Wochen, als wenn nichts gewesen wäre. sie sind dann wieder auf unserer Höhe und können da weitermachen, wo wir schon vorher waren.

Uns kommt das dann gemein vor, aber sie brauchen diese Zeit. Frauen sind deshalb die Kofferträger, weil Frauen den Mutterinstinkt haben – sie würden auch ein langsam begreifendes Kind nicht verstoßen, haha, sie warten geduldig, bis es versteht.

Deshalb sollten wir nicht leidend warten, sondern uns freuen, dass irgendwann der Zeitpunkt da ist, an dem sie wieder mit uns aufschließen.

Ich sehe die ganze Beziehung zu IHM jetzt mit anderen Augen und bin nicht mehr so unter Druck.

Ich bin wirklich sehr froh, A. kennen gelernt zu haben, denn ich dachte, das liegt an IHM, dass er sich so doof verhält, aber ich weiß jetzt, andere Männer gehen ganz genauso damit um – und ich weiß jetzt auch, dass ich nichts falsch gemacht habe mit IHM, dass man eigentlich nichts wirklich falsch und nichts wirklich richtig machen

Dieser Mensch hat mich reich gemacht … (5)

Es sind fünf Jahre vergangen und es gibt keinen Tag an dem ich nicht an diesen Menschen denke…

Wir haben uns auf zufällige Art und Weise kennen gelernt, wahrscheinlich wäre das anders auch gar nicht möglich gewesen, weil wir uns immer in verschiedenen Welten bewegt haben…

Er war mein Arbeitskollege und zum ersten Mal als ich ihn sah, war da etwas was ich nicht mit Worten beschreiben kann, innerlich war ich bewegt… zu der Zeit hatte ich mich mit so vielen anderen Dingen beschäftigt, so dass ich dem gar keinen Raum lassen konnte… aber ich fühlte ein großes Gefühl…

Jeden Tag haben wir uns gesehen und sind auf eine Art miteinander umgegangen, wie ich es zuvor nicht kannte… wenn ich etwas brauchte, ohne dass ich etwas sagte, spürte er es, ich habe für ihn alles stehen und liegen gelassen um ihm zu helfen… wenn er mir nah kam, wir uns zufällig berührten, so spürte ich diese Berührungen wie Stromschläge, wie ein Magnet zog es mich zu ihm hin, … ich kontrollierte mich, da es mir Angst machte, desto mehr ich diese unglaublichen Gefühle spürte, umso mehr weichte ich dem aus… ich suchte nach Fehlern bei ihm, weil ich dies nicht zulassen wollte, aber ich denke man würde seine Natur verleugnen nicht auf sein Herz zu hören… ich war so wie ich bin, erkannte mich selbst wieder, spürte wie meine Fesseln verschwanden, in allem was er tat, wie er dachte, erkannte ich mich wieder… ich fühlte mich frei und geliebt und dennoch dachte ich nicht einmal darüber nach, warum das so war…

Jeden Abend freute ich mich, diesen Menschen am anderen Tag wieder zu sehen, mit ihm meine Gedanken und Gefühle auszutauschen, mir war es ein Bedürfnis mit ihm zusammen zu sein, zu lachen…

Als ich ihm zufällig, wie so oft begegnet bin, sahen wir uns in die Augen, irgendetwas war da, ein Blitz, wie als würde in dem Moment die Zeit stehen bleiben und wir sahen uns nur in die Augen… und dem Moment wusste ich, er ist es… genau er…

… nach etwa einem Jahr kam der körperliche Teil dazu, weil es anders gar nicht mehr auszuhalten war, die Anziehung, es war einfach richtig… doch umso mehr ich mich auf ihn einließ, umso mehr ging er von mir weg… also habe ich ihm den Abstand gegeben, doch das hielt nicht lange… den wollte er dann auch nicht… als ich dann den Arbeitsplatz gewechselt hatte, beschlossen wir den Kontakt abzubrechen, doch nach vier Wochen hing ein Zettel an meinem Auto, womit er mich gebeten hatte, mich zu melden…

… wieder erlebten wir eine wundervolle Zeit, es war wie in einem Paradies, rundherum bekam ich nichts mit, wollte nur bei ihm sein, alleine nur in seine Augen zu sehen… mit ihm zu reden… ihn zu berühren war wie ein Zwang in mir, diese Anziehung ihm so nah wie möglich sein zu wollen… wie ein Magnet, dem Gefühl folgend und ließ mich fallen, … spürte keinerlei Ängste mehr, wir waren zusammen, ob Freunde oder in einer Beziehung, war mir egal, Hauptsache er war bei mir, … und diese innerliche Sicherheit, dass sich daran nichts ändern könnte… es war einfach – einfach…

… wirklich geredet haben wir über unsere Gefühle nie… wenn ich davon angefangen habe zu reden, so wusste ich dass ihm dies zu nah gehen würde und er ohnehin alles leugnete, aber wenn ich in seine Augen blickte, so wusste ich, dass er mich liebt, respektiert und dieses Gefühl, die Art wie er mich ansah, wie er mich berührte, es war eine Verständigung ohne Worte…

… ich weiß, dass wir in zwei verschiedenen Leben stecken, diese sich nicht so einfach verbinden lassen… das war von Anfang an zwischen uns… aber ich glaubte mehr an die Liebe, als an die Tatsache oder die Realität, so wie die Dinge wirklich sind… er sagte immer, ich sollte auch meinen Kopf einschalten und nicht nur in der Liebe leben, weil das nicht unser ganzes Leben ausmacht… er sagte, er könnte nie mit seiner großen Liebe zusammen leben, weil diese ihn an seinem Leben hindert…

… vor drei Jahren ging er aus meiner Wohnung und ich habe ihn nicht mehr wieder gesehen, er hat den Kontakt abgebrochen… wenn ich ihn anrief… er hat mit mir geredet, aber ließ den Kontakt nicht mehr zu… keinerlei Nähe… nichts…

Ich muss gestehen, dass ich selbst solch große Angst vor dieser Beziehung hatte und ich mich zu verstellen versuchte, wenn ich spürte er kam mir wieder zu nah… konnte auch nicht damit umgehen, weil die Gefühle einfach zu groß waren…

… wir haben in diesem Jahr noch telefoniert und das Gespräch war die Aussprache, er hat sich bei mir entschuldigt und sagte, dass es ihm aus tiefsten Herzen leid tun würde, aber er nicht anders konnte, es war ihm einfach zu der Zeit zuviel… er war sehr lieb zu mir und wir redeten über eine Stunde und es war wie früher… die ehrliche und vertraute Art zwischen uns… und doch machten wir uns was die Gefühle betraf was vor… er wusste, dass ich ihn noch liebte und ich hatte das Gefühl, er wollte es hören, doch ich habe alles abgestritten…

… er hat mich mindestens zehn Mal gefragt, ob ich ihm noch etwas sagen möchte, doch ich tat supercool und verneinte es… das waren die letzten Worte …

… als ich danach noch einmal anrief, war ich so aufgeregt und zugleich supercool, innerlich war ich so verletzlich, es ist wie eine Mauer die er durchbricht, nur wenn ich alleine mit ihm rede… ich spürte seine Liebe, durch den Hörer, hört sich verrückt an, aber es ist so… ich stehe neben mir und kann mich selbst nicht verstehen, vielleicht spielte ich deshalb auch so cool, vielleicht haben wir deshalb nicht zusammen gefunden, weil ich mich nicht offenbaren wollte, konnte, obwohl ich eigentlich wusste, dass er mich durchschaut… er war lieb, sehr lieb, ich war diejenige die das Telefonat zerstörte… durch meine Coolness… seine Worte waren, wir wollten doch keinen Kontakt… hinterher habe ich geweint, es bereut nicht offen zu sagen, dass ich ihn einfach wieder sehen möchte… weil ich ihn liebe… ich konnte es nicht sagen… wenn ich ihn jetzt anrufe, legt er gleich auf… er beschimpft mich…

Ich habe keine Hoffnung mehr, damit meine ich, was unsere Zukunft in diesem Leben betrifft, habe sehr viel über Seelenverwandtschaft gelesen und sehr lange gebraucht um zu verstehen, dass es nicht geht…

… dieser Mensch hat mich reich gemacht, reich an Liebe, reich an Selbstvertrauen, reich an Reife, reich an Stärke… ich habe soviel Schmerz erfahren, die Tränen die diesem Menschen gegolten haben waren es wert… ich möchte nichts missen, ich bereue nichts… alles was ich jetzt bin und das meine ich ehrlich, habe ich durch diese Liebe gewonnen… sie hat mich stark und mutig gemacht… und auch heute wenn ich an ihn denke, bekomme ich Tränen in den Augen, es ist eine Liebe die ich in mir fühle, die ich nie mehr so erleben werde, dessen bin ich mir bewusst, aber diese in meinem Innersten zu spüren, dass es sie gibt, bringt mir die Kraft mein Leben zu leben…

… ich kann heute besser Nein sagen, kann mich kontrollieren, kann endlich Dinge, Menschen die mich belasten, mir nicht gut tun, davon Abstand nehmen… ich lebe mit mir im Reinen und weiß nun endlich wer ich wirklich bin… weiß, dass ich auf mein Herz höre, meine innere Stimme, und dennoch habe ich gelernt diese zu kontrollieren, mich dem nicht einfach hinzugeben… ich kann mein Herz und meinen Verstand im Einklang spüren… und so erkenne ich, wenn etwas in meinem Leben nicht gut läuft… so erkenne ich meinen, für mich bestimmten vorgegebenen Weg… jetzt kann ich endlich wieder sagen, ich bin glücklich… bin zufrieden… man kann im Leben nicht alles haben und dieser Verzicht, auf diese bedingungslose Liebe, diesen Schmerz auszuhalten und zu lernen damit zu leben, ich glaube das ist meine Berufung, die mich jeden Tag weiter reifen lässt… ich werde nicht aufhören diesen Menschen zu lieben, weil ich weiß, dass ich diesen Kampf verlieren werde, aber ich werde leben, lieben, anders aber es geht… man lernt es und man bekommt vom Leben neue Möglichkeiten zugespielt, Möglichkeiten um glücklich zu sein… man muss nach vorne sehen und nicht nach hinten, man muss sich bewusst machen was das Leben bedeutet und wenn es etwas gibt, das aus irgendwelchen Gründen nicht geht, weil es in diesem Leben nicht passt, weil es vielleicht Schicksal ist, so oder so, man sollte es akzeptieren… denn wir gehen mit unserem Schicksal, nicht dagegen… wenn wir lernen, dass Dinge sich nicht ändern, wenn wir begreifen, dass es Schicksal ist, so können wir besser leben und uns unserer Berufung wirklich voll und ganz widmen… denn das ist doch letztendlich der Weg zu unserer Dualseele… unser Ziel ist, unsere Vollkommenheit zu erlangen…

Erfahrungen mit meiner verwandten Seele (6)

Ich habe diesen Mann als Arbeitskollegen kennen gelernt. Ich arbeite im Servicecenter und er ist Berater im Außendienst. Wir haben uns am Telefon kennen gelernt, als ich vor einem Jahr in diesem Servicecenter anfing. Wir sind 20 Mitarbeiter und die Wahrscheinlichkeit immer wieder mit dem selben Berater Kontakt zu haben ist eher selten. Bei uns war es jedoch von Anfang an so, wenn er Arbeit geschickt hat, dann habe immer ich die Sachen auf den Tisch bekommen. Wir haben uns auf Anhieb verstanden. Irgendwann bürgerte es sich ein, dass wir jeden Freitag telefonierten, dann zusätzlich jeden Montag damit die Woche gut beginnt. Nach kurzer Zeit haben wir dann jeden Tag telefoniert. Wenn einer von uns genervt oder gestresst war, dann hat er den anderen angerufen und danach ging gleich alles besser.

Dann kam mein 2-wöchiger Sommerurlaub und wir dachten, es wäre jetzt für diese Zeit Funkstille. Weit gefehlt. Wir schrieben uns E-Mails und nach 3 Tagen fingen wir an privat zu telefonieren.

Am ersten Tag meines Urlaubes habe ich meinen damaligen Lebensgefährten vor die Tür gesetzt. Wir telefonierten jeden Abend und es hat mich so aufgebaut. Für die zweite Woche machte er den Vorschlag, er würde sich einen Nachmittag frei nehmen und die 120 km zu mir fahren, damit wir uns mal persönlich kennen lernen. Wir hatten beide eine gewisse Angst vor dem ersten wirklichen Treffen, aber das war völlig unnötig. Wir hatten das Gefühl uns schon ewig zu kennen, konnten über alles Mögliche sprechen, stellten so viele Gemeinsamkeiten fest und haben auch ganz die Zeit vergessen.

Ab diesem Zeitpunkt war die Verbindung hergestellt. Wir konnten beide nur noch an den anderen denken. Wir haben oft gleichzeitig das Telefon in die Hand genommen. Es wurde immer intensiver und schöner, aber auch gleichzeitig schmerzhafter. Wir telefonieren jeden Tag und sprechen über alles. Wir können miteinander lachen, wie mit sonst niemandem. Wir missverstehen uns nie und können uns gegenseitig Mut machen und uns aufbauen.

Seit 3 Monaten ist es nun ein ständiges Auf und Ab. Er lebt im Moment noch mit einer anderen Frau zusammen und kann/will sich nicht wirklich trennen. Aus Pflichtbewusstsein, aus Gewohnheit und aus Angst vor dem was dann kommen mag. Ich weiß allerdings mit absoluter Gewissheit, dass seine Liebe mir gilt. Ich verspüre auch nicht den Wunsch ihn zu einer Entscheidung zu bewegen. Wenn es so sein soll, dann hat es schon seinen Grund. Vielleicht ist er auch einfach noch nicht so weit.

Vor ca. 3 Wochen hatten wir dann die große emotionale Krise. Wir kamen beide nicht mehr mit dieser Flut an intensiven Gefühlen klar. Für uns gab es nur noch die Sehnsucht einander wieder zusehen (was sich bei uns auf einmal alle 14 Tage beschränkt). Diese Sehnsucht tat uns jedoch so weh, dass wir beide unabhängig voneinander dachten, wir müssen diese Beziehung beenden, da wir sonst daran zerbrechen. Wir haben uns dann getroffen, um über alles zu sprechen. Bei diesem Treffen haben wir feststellen müssen, dass wir nicht fähig sind es zu beenden. Wir hatten es uns beide fest vorgenommen, als wir uns gegenüber standen, konnten wir es einfach nicht. Jedoch ging es uns nach diesem Gespräch besser. Wobei es eigentlich nur ein kurzes Gespräch war. Wir haben es wohl eher über das tiefgehende Verständnis und ohne Worte geklärt. Eine sehr seltsame Erfahrung.

Wir haben beide noch nie so intensiv empfunden und bisher hat auch noch keiner von uns soviel zugelassen.

In der ganzen Zeit habe ich mich immer mit der Frage beschäftigt, was es zwischen uns ist, das uns so magisch zueinander zieht. Wir müssen uns nichts erklären, wir verstehen einander einfach so. Jeder liebt den anderen so wie er ist und jeder darf genauso sein wie er ist. Wir empfinden beide diese extreme Nähe, die Geborgenheit, dieses bei dem anderen zu Hause sein. Ich sagte ihm einmal: „Ich fühle mich nie einsam, weil ich weiß, dass er in Gedanken bei mir ist, auch wenn ich allein bin.“ Er meinte nur, dass es ihm genauso gehe. Er ist nicht der Mann der großen Worte, das Aussprechen der Gefühle und Gedanken fällt eher in mein Gebiet. Er sagt mir allerdings immer wieder, dass ich genau die Worte ausspreche, die seine Gefühle und Gedanken ausdrücken.

Wir hatten auch ein besonders einschneidendes Erlebnis: Eines Abends schrieb ich ihm noch ein Mail und habe mich dann mit meinen Tarot-Karten beschäftigt. Mir ließ das alles keine Ruhe und ich wollte sehen, ob es eine karmische Verbindung ist. Ich habe die Karten gelegt und es war auch sehr aufschlussreich. Ich räume die Karten sonst auch ganz normal auf, doch an diesem Abend hatte ich das Bedürfnis eine spezielle Karte einfach in der Hand zu halten. Ich habe die Karte in die Hand genommen und in diesem Moment war es, wie wenn ich einen elektrischen Schlag bekommen hätte. Mein ganzer Arm hat gekribbelt und in meinem Herzen spürte ich auf einmal ganz viel Liebe und Nähe. Danach war ich völlig durch den Wind. Als wir am nächsten Vormittag telefonierten, fragte ich ihn, was er um halbeins in der Nacht gemacht hat (die Zeit in der ich die Karte in der Hand hielt). Er sagte mir, dass er zu diesem Zeitpunkt mein Mail gelesen hat und es ihn so sehr berührt hat.

Das blieb auch nicht die einzige Erfahrung, in der ich ihn spüren konnte, obwohl er 120 km von mir weg ist.

Wir wissen beide nicht, wie es weitergehen soll. Jedoch bin ich wirklich dankbar dies erleben zu dürfen. Und ich weiß auch, dass egal was passieren wird, ich ihn immer bedingungslos lieben werde. Ich konnte aus dieser Beziehung schon so viel lernen. Ich habe noch nie so bedingungslos geliebt, aber auch noch nie so gelitten. Ich teile auch die Meinung, dass man diese Liebe erfahren muss um zu lernen wirklich zu lieben. Ich möchte diese Erfahrung nicht missen.

Neueste Erkenntnisse, Teil 2 (7)

Ich hatte heute früh wieder Einsichten, als ich versuchte, meiner Freundin begreiflich zu machen, was das Wesen meiner besonderen Verbindung zu IHM ist.

Ich hatte den Gedanken mit dem Mutterinstinkt noch nicht bis ins Lletzte zu Ende gedacht, das kam vorhin plötzlich. Meine Freundin hat auch ein Kind, also versuchte ich es ihr folgendermaßen zu beschreiben:

Mit der Geburt eines Kindes tritt ein Mensch in mein Leben, von dem ich fortan niemals wieder emotional getrennt sein werde.

Ich habe von Anfang an eine Millionen sensibler Antennen, die sofort Alarm schlagen, wenn irgendetwas mit dem Kind nicht in Ordnung ist, wenn es krank wird oder in Gefahr ist. Ich bin auf seltsame Weise fast telepathisch mit diesem anderen Wesen verbunden. Meine oberste Priorität in meinem Leben ist, diesen Menschen glücklich zu machen und ihn notfalls mit meinem Leben zu verteidigen.

Als ich zwei Tage nach der Geburt zu meiner Tochter ins Säuglingszimmer ging, weil ich sie baden sollte, waren alle Säuglinge der Station dort in dem Raum. Ich sollte ihr Bettchen aus all den anderen Kinderbettchen heraussuchen und lief sofort wie ferngesteuert auf irgendeins der vielen Bettchen zu – und stand direkt vor meiner Tochter. Ich war sehr verwundert, wie ich das um Himmels willen geschafft hatte!

Die Kehrseite dieser Liebe ist die Erkenntnis, dass mit einem Schlag eine ungeheure Verantwortung in mein Leben getreten ist. Eines Abends im Krankenhaus überfiel sie mich wie eine Welle, die über mir zusammenschlug und ich geriet in schiere Panik! Dennoch würde ich das niemals mehr missen wollen. Himmel und Hölle liegen eben unmittelbar nebeneinander…

Mein Kind kann tun, was es will und sagen, was es will, es kann mich beschimpfen oder sich von mir abwenden, dennoch werde ich es immer und für alle Zeit mit allem lieben, was ich habe. Weil es so sein muss.

Wenn ich räumlich von meinem Kind getrennt bin, habe ich nur den einen Wunsch – es wieder sicher bei mir zu wissen. Wenn es sich während dieser Zeit nicht bei mir meldet, gehe ich durch die Hölle. Ist es sicher bei mir, ist die ganze Welt auf der Stelle wieder in Ordnung und das Leben ist gut.

In meinem Fall trat ER exakt an dem Geburtstag meiner Tochter in mein Leben, und es war das erste Mal in sechs Jahren, dass ich umständehalber an diesem Tag nicht mit ihr zusammen sein konnte.

So habe ich ein zweites Mal an dem besagten Tag mein Baby bekommen :-)
Vielleicht war das ein Zeichen, damit ich das Wesen dieser Beziehung besser verstehe. Heute hab ich es endlich bis ins Letzte verstanden. Der Mutterinstinkt ist also tatsächlich der Motor.

Seit der Trennung sind 10 Jahre vergangen (8)

Seit der Trennung sind 10 Jahre verstrichen. Ich hatte vor einem guten Jahr schon gedacht, alles wäre langsam abgeklungen, aber dramatische Ereignisse, die man später erfahren wird, rissen die Wunde noch schlimmer auf. Ich habe zur Zeit entsetzliche Schmerzen, teils aus Mitleid, teils aus Verlust, aber auch aus Reue und Sehnsucht.

Als unsere Kinder noch klein waren, hatten wir nach mehreren missglückten Au-Pair-Versuchen eine Japanerin gefunden. Sie war 17. Sie kam mit einem steifen Gesicht. Sie war teils wie gelähmt. Sie hatte als Kind und Jugendliche viel aushalten müssen. Sie war lange nicht zur Schule gegangen. Das sollte ihr Schritt aus dem Gefängnis werden. Sie berührte mich mit ihrem Anblick. Ich sah meine eigene Gefangenheit und Sehnsucht. Sie kam zunächst gar nicht zurecht. Einmal kam ich nach Hause, da hatten die Kinder sämtliche Spielsachen im ganzen Haus verteilt und sie stand steif wie eine Porzellanpuppe mit Knopfaugen und weinte. Ich nahm sie auf den Arm und trug sie auf ihr Bett, beruhigte sie und räumte auf. Eine wesentliche Rolle spielte ihre Malerei und Zeichnerei. Sie war unglaublich begabt. Ich konnte das beurteilen, denn meine Mutter war Malerin und Grafikerin gewesen. Es war so wunderbar, sie arbeiten zu sehen. Ich machte ihr Mut und besorgte Malunterricht für sie. Sie ihrerseits machte mir Mut und sagte, dass ich so viel für alle machte. Sie roch nach meiner Oma. Ich hatte nie gewusst, dass ich in solcher Weise an meine Oma gedacht hätte.

Sie war so still, nur ihre Augen schauten so weise und verständnisvoll und ich verstand ihre Seele wie meine. Sagte ich z.B. „Wollen wir mit den Kindern spazieren gehen!“ – „Au ja!“. Sie war langsam und leise. Genau das Gegenteil von meiner Frau und von meiner Mutter: die waren immer hektisch und laut. Es gingen einige Monate, wo ich eine Anziehung spürte, aber natürlich an weiteres nie ernsthaft dachte. Eines Tages sprachen wir etwas Belangloses. Als sie an mir vorbei lief, spitzte ich scherzhaft den Mund und sie gab mir einen Mädchenkuss, völlig harmlos. Und dann fing sie an zu weinen: „Oh, was habe ich gemacht?“. Ich zog sie auf den Schoß und tröstete sie. Und dabei berührte ich sie am Bein und dann war es um uns beide geschehen. Wir schliefen miteinander, es war wie eine Knospe, die erblühte. Nun weinte ich und sagte: „Oh Gott, ich liebe dich, bitte, wenn du es nicht so fühlst, dann verzeih mir, aber ich sehne mich so nach dir.“. Von da an waren wir regelmäßig zusammen. Die beiden Frauen hatten gesprochen und so lief es irgendwie. Ich habe zu der Zeit entsetzlich viel gearbeitet. Immer, wenn ich abends spät zu ihr ins Zimmer kam, sah sie mich so lieb an und schlief meist in meinen Armen ein, bevor ich in mein Bett ging. Ich half was ich konnte, und wir sprachen sehr viel über unsere Kindheit. Ich sagte ihr, wenn ich nicht soviel erlebt hätte, würde ich nicht wissen, dass unser Zusammensein Liebe sei. Sie war verwirrt. Natürlich stimmten Alters- und soziale Konstellation überhaupt nicht und bestimmt passte ich auch nicht zu ihrer Traumvorstellung. Und doch war jeder gemeinsame Augenblick wortlos schön und friedlich, wie ein Balsam. Wenn ich in ihre weit geöffneten Augen sah, war ich geborgen und verstand alles.

Endlich wollte meine Frau mit den Kindern verreisen. Ich hatte mich auf das Alleinsein mit der Geliebten gefreut, aber sie wollte währenddessen nach England. Ich war wie verrückt vor Sehnsucht. Nach einigen Tagen rief sie an, dass sie sich einsam fühlte und kommen wollte. Ich freute mich sehr. Als jedoch das Wochenende nahte, bekam ich solch entsetzliche Seelenschmerzen, dass ich zwei Tage nicht nach Hause konnte. Ich war lange Jahre spielsüchtig gewesen und bei Schmerzen immer „abgetaucht“. Denn während ich bei Anwesenheit meiner Frau unsere Gemeinsamkeit wie einen Notbund empfand, so fühlte ich mich in ihrer Abwesenheit so entsetzlich schuldig und schmutzig. Und ich hatte zudem von Kind an eine entsetzliche Angst vor totaler Hingabe. Als ich endlich nach Hause kam, war sie völlig verstört, sagte: „Eigentlich wollte ich mit dir ganz böse sein, aber als ich deine Augen gesehen habe, konnte ich nicht.“.

Wenig später sagte sie mir, dass sie mich sehr gern habe, aber mich nicht liebe. Unser Beisammensein aber blieb unverändert. Der seelische Druck im Haus wuchs und mehrfach wollte meine Frau sie rauswerfen. Das wollte ich unbedingt verhindern, denn das wäre für sie eine Schande gewesen und ein Misserfolg. Ansonsten verschloss ich vor allem meine Augen, ich brauchte unser Zusammensein, koste es was es wolle. Es war wie ein Diamant im Dreck, es bleibt ein Diamant. Das Jahr ging zu Ende. Sie wollte gern in Deutschland bleiben, aber ich wollte, dass sie nach Japan zurückgeht, um eine Ausbildung zu machen. Ich wusste, dass sie hier Schaden nehmen würde wegen der völlig anderen Kultur, die sie ja gar nicht kannte und auch wegen der Beziehungsverhältnisse konnte ich mir nicht vorstellen, dass das lange gut gehen würde, und dann hinge sie völlig haltlos in einem fremden Land. Ich dachte, ich wollte einmal in meinem Leben statt Klammern Freiheit geben und dachte, sie würde schon zur Besinnung kommen. Ich wollte später, wenn der unmittelbare Zusammenhang nicht Schande für meine Frau mehr sein würde, nach Japan gehen. – Sie war sehr wütend, als sie ihr Zimmer räumen musste, das tat mir leid, aber es war die einzige Möglichkeit.

Als sie abgereist war, war ich ganz leer. Jedoch war ich so froh, dass sie heil aus der Situation herausgekommen war. Ich hatte die Entscheidung nur in Gedanken an ihr weiteres Wohl getroffen und dabei überhaupt nicht an mich gedacht. Ich schrieb täglich und ich war so froh wie ein Strafgefangener, dessen bester Freund es geschafft hatte, in Freiheit zu gelangen, das war mir Freude genug. Ihre Post blieb nach einem rührenden und lieben Brief aus. Ich suchte sie zu finden, aber das ist in Japan unmöglich. Ich erkundigte mich auch nach Arbeitsmöglichkeiten. Nach ca. 1 Jahr schickte sie mir eine Adresse eines Studentenheims. Ich bat um ein Gespräch. Ich wollte nur hören, was geschehen war. Aber sie wollte nicht und sagte, sie habe Angst vor mir. Als ich in sie drang, was denn los sei, schrieb sie mir endlich, ihre Gefühle hätten sich geändert. „I have a boy!“. Oh, diese lässige und hingeworfene Bemerkung traf mich wie ein Hammer, dass ich für einen „Boy“ sie hatte gehen lassen. Ich wurde sehr ärgerlich und schickte böse Faxe wie: „Wenn du Gift gefressen hast, kannst du den Teller gleich mitessen!“ bzw. „Schlimmer als eine schlechte Ernte ist nur noch eine schlimme Frau!“, das sind japanische Sprichworte.

Ich fuhr ein Jahr später nach Japan in einer anderen Angelegenheit. Auf dem Rückweg ging ich zu dem Studentenheim. Da saß ich so zwei Stunden, in denen ich an sie geschrieben hatte und wollte schon gehen, als plötzlich zwei Motorräder kamen mit ihr und einem rachitischen Burschen. Sie nahm mich mit aufs Zimmer, wo der Bursche rauchte und sie Tee machte. Sie schickte ihn weg. Er war so entsetzlich dämlich, das hat mich richtig getroffen, saß auf’m Teppich, ließ sich bedienen und qualmte noch die Bude voll. Ich dachte immerzu: „Weil du gedacht hast, sie nicht beschädigen zu wollen, schmeißt sie sich jetzt so einem Trottel an den Hals. Sie ist zum Dienen geboren, und was du ihr ersparen wolltest, hätte dir und ihr wohlgetan!“. Auch hatte ich den Eindruck, dass der sie mehr vom Studium abhielte als es zu befördern.

Ich war wie gelähmt. Ich nahm nur kurz ihre Hand und sagte: „Du bist so schwach!“ und sie nickte. Dann führte sie mich durch einen Tempelbezirk und ließ mich plötzlich mit einem gehetzten Blick an der Haltestelle zurück, weil sie schnell heim musste zum Freund. Hatte ich bis dahin ein gutes Herz und Mitleid mit ihr gehabt, ihr sogar versprochen, Bilder von den Kindern zu schicken, so fühlte ich mich plötzlich so entwürdigt und abgestempelt. Zu Hause hatte ich einen Nervenzusammenbruch, fiel die Treppe herunter und ein Glassplitter der Brille fuhr mir in die Nase. Ich schrieb einen Brief an ihre Eltern, dass ich bei ihrer einen Typen angetroffen habe, von dem mir nicht klar gewesen sei, was er überhaupt mache und der ausgesehen habe, als nähme er Drogen. Logisch, danach gab’s keinen Kontakt mehr.

Sieben Jahre vergingen, ohne dass sie mir aus dem Sinn gegangen wäre, aber langsam war der Schmerz mehr in den Hintergrund getreten. Ich hatte ja auch alles darangesetzt, jegliches Porzellan zu zerschlagen. Kurz vor einer Japanreise im Dezember 2005, 7 Jahre nach den letzten Ereignissen in Kyoto, fing meine Frau plötzlich an, mich vor den Kindern zu beschimpfen, dass ich sie mit dem Kindermädchen betrogen hätte etc. Mir fuhr der Schmerz wie ein Messer durch die Seele. Ich hatte auf alles verzichtet, um niemanden zu schädigen und hatte selbst entsetzlich gelitten unter Lieblosigkeit und Missachtung beider Frauen. Da suchte ich und sah im Internet ihren Namen als Malerin in Verbindung mit einer Galerie in meiner Geburtsstadt. Ich schrieb ihr sofort, bekam aber nur einen sarkastischen und bitteren Brief zurück. Ich fing an Grafiken zu machen und hoffte, sie würde diese Sprache verstehen. Aber sie hatte ja geschrieben, sie würde sich nie wieder melden. Im Januar 2006 fuhr ich nach New York. Als ich beim Metropolitan Museum of Art vorbeikam, kam sie gerade aus dem Eingang. Ich griff ihre Hand, aber sie sagte, sie sei es nicht und lief weg. ich folgte und sagte: „Bitte sprich doch mir mir!“. Sie telefonierte, lief in einen Schuhladen und bat um Hilfe. Ich ging, sagte: „Willst du wirklich, dass mich die Polizei holt?“ und sie schüttelte ganz verzweifelt den Kopf, von Sinnen. Aber ich musste gehen, weil die Verkäuferin schon die Polizei am Apparat hatte. Am Columbus Circle traf ich dann noch auf ihre gesamte Familie. Sie glaubt nun wohl, ich habe sie verfolgt und alle Interneteintragungen und anderen Spuren sind verschwunden. Meine Frau sagte mir, dass sie als Kind schon einmal untergetaucht sei und wohl endlich in diese Angst wieder verfallen sei.

Seither habe ich solche Schmerzen. Ich musste all die Jahre immer an sie denken und habe mich auch phasenweise entsetzlich gefühlt, was ich auf eine seelische Verbindung zurückführe. Ich liebte sie so sehr und wollte auf keinen Fall ihr wehtun, habe das nun aber so intensiv getan. Ich habe mich immer gewundert, warum sie so vehement gegen mich reagiert. Ein Freund sagte mir, dass sie wohl alles verdrängt habe aus Schuldgefühlen heraus. Tatsache ist, dass sie mir mitgeteilt hat, sie habe nicht geahnt, was sie Schlimmes angerichtet habe gegen meine Frau und meine Kinder etc. In Wirklichkeit hat sie mir aber damals mit ihrer Liebe das Leben gerettet, denn ich hatte keine Hoffnung mehr gefühlt. So habe ich das Leben gewonnen und mein Herz verloren. Ich weiß, dass ich nicht anders handeln konnte. Ich glaube auch, es war so richtig. Aber der Schmerz und die Sehnsucht sind so groß. Ich kann seither keinerlei erotische oder Liebesgefühle mehr empfinden sondern muss bei solchen Gelegenheiten immer weinen. Meine Gedanken sind, dass sie sich mit Gewalt gegen unsere „irregulären“ Gefühle wehrt/abschottet. Sollte es anders sein, wie erklärt sich, dass sie in meine Geburtsstadt gegangen ist und wie es möglich ist, dass wir beide ahnungslos auf die Sekunde genau in New York zusammentrafen?

Epilog – zwei Jahre nach New York habe ich im Internet noch ein Mal nach ihr gesucht und dabei etwas herausgefunden, was ein neues Licht auf die Ereignisse wirft: die Dame lebt nun in Schwulen- und Lesbenkreisen in Berlin (meine Geburtsstadt) als Künstlerin und zelebriert dort ihren Seelenschmerz (Selbstzerfleischung – das ist heute moderne Kunst) mit einer entsprechenden Live Performance.

Damals, als sie bei mir war, hatte ich im entscheidenden Augenblick so entsetzliche Schmerzen, die es mir unmöglich machten, zu ihr zu gehen und unsere Verbindung zu besiegeln. Das muss dann wiederum der Auslöser für ihre Abkehr gewesen sein. Nachdem ich nun alles überblicke, denke ich, das war eine Warnung. Und auch sie muss wohl gefühlt haben, dass es nicht geht. Denn ich wäre in einer so verdrehten Umgebung kaputt gegangen. Es hat mich schon sehr schockiert, das zu sehen, denn erstens ist sie so ein lieber Mensch und zweitens so unglaublich begabt. Aber glücklich zu sein scheint für sie eine Todsünde zu sein. Was würde sie dann darstellen?

Eine kosmische Begegnung (9)

Meine Geschichte, ich hoffe das sie anderen und mir selber weiterhilft……..

Ich männlich 39 Jahre alt, hatte eine Kosmische Begegnung………einfach kaum zu verstehen…………ich selber habe schon einiges in meinem Leben hinter mir, jedoch fühle ich mich nicht mehr als Opfer………..sexuellen Missbrauch, Alkoholabhängigkeit, Drogenabhängigkeit, Nahtoderlebnis…….usw. seit 1993 clean und auf meinem spirituellen Weg…………………….

Es fing alles 2003 an eines meiner schönsten Jahre in meinem Leben. Zum ersten mal fühlte ich so eine Selbstliebe zu mir und konnte gut mit mir sein………..irgendwie fing ich an alles mehr mit Liebe zu tun, so auch Wassertrinken, Essen und vieles andere – irgendwie kam ich in eine höhere Schwingung……….Liebesenergie, hatte mehr Mitgefühl für andere, konnte auf der Herzensebene vergeben usw.

Dann sagte ich zu mir selbst und zu meinen Lieben Gott vielen Dank es ist alles Schöne wie es jetzt ist, und äußerte den Wunsch irgendwo mal herzugehen oder zu sein wo ich eine Frau sehe mit dem Gefühl WOW, das ist sie und du kannst einfach weitergehen wenn du sie siehst, weil du wirst sie wiedersehn wenn du sie wiedersehn sollst, du brauchst gar nichts zu machen…………..und so passierte es auch. Ich sah sie, und wusste es irgendwie und bin einfach weiter, eine Woche später sah ich sie 50 Kilometer weiter, nachdem ich ein paarmal an sie gedacht habe und schon in meinem Herzen berührt war und total auf……..ich sprach sie an, es war so eine Sicherheit und angenehme Ruhe, keine Verliebtheit auch nichts Sexuelles, obwohl sie sehr schön ist, ich selber bin auch attraktiv………..es war was ganz anderes…………es stellte sich heraus das sie gar nicht in Deutschland lebte sondern in einem andern Land…………..wir haben an diesem Abend keine Telefonnummern ausgetauscht, wussten nur unsere Vornamen, mir wurde die Musik zu laut und verabschiedete mich von ihr wieder mit dieser inneren Ruhe und Sicherheit wenn du sie wiedersehn sollst, wirst du sie wiedersehn……….und ging…………..

Dann vergingen ein paar Wochen, in der Zeit musste ich immer wieder an sie denken…….nach ein paar Wochen erreichte mich dann eine Email, die sie geschrieben hat an jemand ganz anderen, sie wusste nur meinen Vornamen und in welcher Stadt ich wohnte. Diese Mail ging wie durch ein Wunder durch ganz viele Hände und erreichte mich dann durch einen Anruf von einer Frau, die ich gar nicht kannte, die aber mich kannte weil ich eine Woche vorher an einem Ort war durch Zufall wo ich sonst nie war und die Frau konnte sich an mich erinnern……….usw. Sie sagte am Telefon sie hätte da was für mich, ich glaube sie sagte sogar ein Weihnachtsgeschenk…………ich wusste direkt um was es da ging und war sofort von einer Sekunde auf die andere zutiefst berührt. Abends fuhr ich dann zu dieser Frau und bekam von ihr diese Email…………da stand drinnen, dass meine Seelenfreundin mit mir teilen wolle usw. ich war gefangen, ich konnte gar nicht anders mir liefen die Tränen und ich fühlte diese bedingungslose Liebe und mein Ego schmolz, ich kann dass nicht in Worte fassen……….sie brauchte Hilfe, sie bekam von mir immer das was sie brauchte auf die Sekunde genau per Email, SMS oder Telefon, ich war mit ihr verbunden, spürte alles, jeden Schmerz von ihr, alles, jedes Gefühl……………….ich wurde immer hellsichtiger so dass ich um die Weihnachtszeit sehen konnte was in Geschenken eingepackt war, konnte Gedankenlesen, konnte jedem Menschen in die Seele schauen und sah auch die ganzen Schatten, hatte das Gefühl es ginge um Leben und Tod – das war der Hammer. Ich hatte Angst weil ich diese Energie nicht kannte………………………………ich dachte die Frau wäre die Liebe meines Lebens………..es war viel mehr…………sie ist dann mit ihrem Sohn zu mir gezogen, jedoch dann fingen die Probleme an. Ich habe mich nie richtig davon erholt……..ich wusste auch dass wir gar nicht zusammenbleiben konnten, das war so schmerzhaft denn ich hab sie so geliebt wie ich noch nie geliebt habe…………..ich bin durch diese Begegnung sehr gewachsen………..und durfte Lernen was Vergebung bedeutet usw. Zweieinhalb Jahre habe ich sie nicht gesehen. Dann vor 2 Wochen sah ich sie wieder, einen kurzen Moment, bin weiter. Es erreichte mich erneut ein Brief den hat sie an meine Eltern geschickt…..weil sie von mir nichts hatte………….ich konnte diesen Brief nicht wegschmeißen………weil ich liebe sie immer noch. Ich habe ihr per Mail geantwortet, dann überfordert, wollte Abschied, ein Ritual oder so, dann doch angerufen gestern morgen………ich möchte sie nicht sehen, ich habe Angst, ich möchte so was nicht mehr erleben………………ich nehme es einfach an dass diese Verbindung bestehen bleibt……………….ich mich aber nicht mehr darin auflösen brauche, sie hat von mir alles bekommen was sie braucht, ich habe meine Aufgabe erfüllt, und sie ihre, ich habe ihr Herz geöffnet und sie meines………….batsch von selber was für ein Geschenk, ja hier habt ihrs, macht was draus so sehe ich das……………………..

Es geht ja nur um Liebe, das ist die größte Kraft die es gibt……………

Ich bin mir selbst näher gekommen und habe totales Gottvertrauen

Ganz Liebe Grüße an alle und viel Kraft, immer versuchen den Boden unter den Füssen zu behalten………………………………………………LOVE LEARNING LOVE POWER OF LOVE

Ein Treffen in der Straßenbahn (10)

Email 1

Liebe Ursula! Ich bin heute auf Ihrer Seite angekommen, weil mir in den letzten Wochen etwas passiert ist, wofür ich keine Worte fand. Ich werde Ihnen die Geschichte erzählen, weil ich hoffe bei Ihnen dafür einfach ein offenes Ohr und Verständnis zu finden.

Mein Leben stand in den letzten Monaten sehr unter dem Stern stetiger Veränderungen. Mein Lebensgefährte und Vater unseres gemeinsamen Kindes hat uns verlassen. Andere Stadt – anderes Leben. Das hat mein bisher gefestigt geglaubtes Leben enorm durcheinander gewirbelt. Im Zuge dieser wirren Zeit habe ich mich sehr viel im Kreise meiner Familie aufgehalten. So auch am 01. April diesen Jahres. Meine Oma hatte Geburtstag und gemeinsam mit meinem Sohn wollte ich sie besuchen um gemeinsam zu feiern. Sie wohnt am anderen Ende unserer Heimatstadt, so dass wir einen recht langen Anreiseweg mit der örtlichen Straßenbahn inklusive einem Umstieg hatten.

Mein Sohn und ich stiegen nun in die Straßenbahn, setzen uns und fuhren los. Eine Haltestelle später öffneten sich wieder die Türen und auf einmal war alles anders. Hinter uns setzte sich ein junger Mann, den ich nicht gesehen, aber im tiefsten Innern gespürt hatte. Das Gefühl raubte mir den Atem und war für mich wohlig und erschreckend zugleich. Und ebenso neu. Mein Sohn sprach mit mir, aber ich konnte ihm nicht mehr zu hören. Es war, als würden Raum und Zeit ihre Bedeutung verlieren. Ich bemühte mich um Beherrschung, versuchte mich auf mein Kind zu konzentrieren, aber alle Versuche scheiterten kläglich. Er saß direkt hinter mir und ich konnte ihn spüren. Wie eine Umarmung, die mich nicht mehr los ließ. Tränen schossen mir mit einmal in die Augen und ich hatte den enormen Drang einfach davor zu fliehen. Mein Sohn wurde allmählich missmutig und schimpfte über meine fehlende Aufmerksamkeit. Er hatte etwas in der Bahn entdeckt, was er mir unbedingt zeigen wollte. So sehr ich mich auch bemühte, gelang es mir nicht aus zu machen, was er meinte. Hinter mir ertönte eine Stimme, die mir sanft ins Ohr flüsterte, dass mein Kind wohl die an der Decke der Straßenbahn angebrachte Kamera meinte. Ich fuhr regelrecht zusammen. Drehte mich um und schaute in seine Augen. Der Atem stockte mir. Mich durchfuhr ein Schmerz und gleichzeitig eine Liebe, wie ich sie bislang nicht kannte. Ich redete mir ein, dass ich einfach durcheinander sei und im Moment wohl nur zu sentimental. Aber alles weg reden half nichts.

Endlich erreichten wir unseren Umsteigepunkt. Mit meinem Kind an der Hand stürzte ich regelrecht aus der Bahn um zum anderen Bahngleis zu steuern. Wollte ich doch nur noch durchatmen.

Die Anschlussbahn kam nur wenige Minuten später und ich war sogar froh, von diesem Ort weg zu kommen. Hatte mich auch nicht wieder nach ihm umgedreht. Diesem Drang konnte ich widerstehen.

Nun saßen wir endlich in der anderen Bahn. Ich ließ mich in den Stuhl fallen und gerade als ich über mich selber kopfschüttelnd zweifelte, war dieses Gefühl wieder da. So direkt, so aufdringlich und so stark. Verwirrt schaute ich mich um und fand ihn keine 5 m von uns sitzend. Mit dem Rücken zu uns. Verlegen schaute er sich immer wieder um. Ich versuchte das zu ignorieren. Drehte aber vollkommen auf. War nicht mehr Herrin meiner Gefühle und war doch noch in der Situation für die nächsten Minuten gefangen. Immer wieder spürte ich seine vorsichtigen Blicke, die mir sofort auswichen, wenn ich auch einen Blick wagte. Aus einem Grund, den ich nicht erklären kann, habe ich in meiner Tasche nach einem Stift gewühlt. Der Gedanke, er würde jeden Moment wieder gehen hat mir einen derartigen Schmerz bereitet, dass ich ihn um keinen Preis einfach gehen lassen wollte. Noch bevor ich meine Nummer aufschreiben konnte, stand er auf einmal vor mir. Zitternd und zappelnd stammelte er: „Ich weiß selber nicht warum.. du bist ja auch sicher verheiratet, oder zumindest fest vergeben.. es ist eigentlich nicht meine Art.. aber irgendwie würde ich es mir wohl nie verzeihen, dir jetzt nicht meine Nummer gegeben zu haben..“ Er reichte mir eine Karte, auf die er seine Nummer geschrieben hatte und verschwand sofort aus der Bahn. Ich habe mich so riesig darüber gefreut. Eine natürliche, ehrliche und tiefe Freude. Laut habe ich gejubelt. Mit meinem Sohn ihm nach gewunken und noch Minuten später schmunzelnd auf die Karte geschaut.

Keine halbe Stunde später habe ich ihm eine SMS geschrieben und so entstand ein kleiner Kontakt. Er schrieb regelmäßig, häufig auch genau dann, wenn ich schon am tippen einer neuen Nachricht für ihn war. Wir wollten uns unbedingt wiedersehen. Auf einen Kaffee war ausgemacht. Jede Nachricht von ihm weckte in mir eine entzückte Freude. Bis er schrieb, dass er nach Holland müsse. Er arbeitet als Roadie und organisiert u. a. auch diverse Festivals. Diesmal ist er kurzfristig nach Holland abgerufen wurden. Wir mussten unser Treffen verschieben. Im Grunde wäre das auch kein Problem gewesen, aber ich bekam mit einem Mal ein enorm schlechtes Gefühl.

Tagelang hörte ich nichts von ihm. Auch ich schrieb ihm nicht. Vielleicht aus Rücksicht, weil er ja arbeiten war, oder aber auch einfach aus Vertrauen darauf, dass er sich in jedem Fall melden würde.

ca. 1 Woche später erreichte mich eine SMS von ihm. Er schrieb, dass er mich nicht vergessen hätte, viel an mich denkt, aber in Holland im Krankenhaus läge. Er hätte zu sehr auf der Überholspur gelebt, zu viele Parties und zu viele Drogen. Sein Körper hat ihn dann verlassen, so dass er auf der Bühne zusammenbrach und mit dem Kopf aufschlug. Das Ergebnis war eine Gehirnerschütterung, die noch in Holland behandelt wurde. Danach kam er in Deutschland direkt in ein Therapiezentrum für Süchtige. Er schrieb mir noch, dass er angekommen sei, aber nun für 4 Wochen Kontaktsperre hätte. Er fragte nach meiner Adresse, er wollte mir unbedingt schreiben. Dann war Stille.

Auch ich schrieb ihm in den folgenden Wochen seitenlange Briefe, auch wenn ich keine Adresse von ihm hatte. Ich war mir sicher, dass sie ihn irgendwann erreichen werden. Auf eine eigenartige Art und Weise fehlt er mir. Ein Mensch, den ich bislang nur einmal gesehen hatte. Ich begann an mir zu zweifeln, versuchte dem aber nicht all zu viel Bedeutung zuzumessen. Dennoch dachte ich sehr häufig an ihn.

Vorige Woche Donnerstag drehte sich mit einem Mal meine gesamte Gedankenwelt nur um ihn. Ich schrieb ihm wieder und hatte sein Gesicht andauernd vor meinem geistigen Auge. Auf der Heimfahrt von meiner Arbeitsstelle hörte ich einen Song aus meinem MP3 Player, den ich lange nicht gehört und der mich auf irre Weise immer an ihn erinnerte. Ich hörte diesen Song immer und immer wieder.

An jenem Abend bekam ich von einer Freundin Besuch. Gemeinsam saßen wir auf meinem Balkon und redeten stundenlang über ihn. Sie versuchte ihn mir auszureden. Ein Junkie – das geht ja gar nicht. Schon gar nicht mit einem Kind. Wir könnten nicht verschiedener sein und damit hat sie recht. Gemeinsam lasen wir in den Ausdrucken, die ich über Entzug und Psychosebehandlung Süchtiger auf Arbeit ausgedruckt hatte. Und auf einmal meldete sich mein Handy. Noch bevor ich die Nachricht öffnen konnte, schlug mir mein Herz schon bis zum Hals. Ich wusste, wer mir da geschrieben hat. Es war ER. Er schrieb, dass es ihm gut ginge und er eventuell am Wochenende mal Ausgang bekäme. Er wollte sich endlich mit mir treffen. Mein erster Gedanke war, dass es viel zu früh sei. Die 4 Wochen Kontaktsperre waren noch nicht rum. Aber trotzdem ließ die Hoffnung ihn endlich wieder sehen zu können, mich auf dem Balkon vor Freude tanzen.

Am Samstag gegen 19 Uhr wollten wir uns nun endlich sehen. Sein Ausgang wurde auch endgültig genehmigt und ich war nur noch durcheinander. Eine Mischung aus Angst vor dem, was vor mir lag und Freude.

Aus dem Treffen wurde nichts. Da er kein zuhause hat, ist er zu seiner Mutter gefahren. Diese hatte mit ihm noch so viel zu erledigen, dass er es nicht mehr schaffte zu mir zu kommen. Er wollte am nächsten Tag kommen und wir verabredeten uns für den Morgen.

In dieser Nacht konnte ich nicht schlafen. Ich hatte wilde Träume und auch immer wieder dieselben. Mir träumte, dass ich mich mit ihm traf, wir auch zusammen waren und mit einem mal war er weg. Ich bin in diesen Träumen immer wieder durch mir fremde Straßen geirrt und habe ihn gesucht. Um dann irgendwann schreiend aufzuwachen. Schlief ich ein, kam derselbe Traum wieder. Das Spiel begann von vorn.

Am nächsten Morgen war mir klar, dass ich ihn nicht mehr sehen würde. Im letzten Hoffnungsschimmer schrieb ich ihm nochmal, um ihn zu fragen, ob es bei dem Treffen auch bleibt. Seine Antwort kam erst kurz vor dem vereinbarten Termin. Meine Tasche hatte ich schon mit den Briefen an ihn und einem Foto, das er sich von mir wünschte, gepackt.

Er schrieb:
„.. ich fühl mich so scheiße, weil ich gerne mehr von dir erfahren würde, aber nicht kann.. F. vergiss mich einfach, ich bin viel zu kaputt.. ich würde dir dein Leben nur unnötig schwer machen.. ich bin wieder abgestürzt.. Rückfall.. […] ich könnte dir nicht das bieten, was du brauchst und verdienst.. denn ich bin einfach zu gestört und labil, auch wenn ich mir das sehr wünsche.. ich melde mich wieder, wenn ich wieder richtig gesund bin (falls ich das je werde) wenn nicht wünsche ich dir alles erdenklich Gute auf deinen Wegen.. pass gut auf deinen Zwerg auf.. zeig ihm die Welt mit Liebe, so dass er nicht solch einen Weg wählt, wie ich.. bye!“

Als ich diese Zeilen las überkam es mich. Mir schossen die Tränen in die Augen und meine Verzweiflung die noch von der Nacht in mir wühlte brach endgültig aus mir raus. Ich konnte und wollte das nicht wahr haben. Schrieb ihm, dass er nicht aufgeben soll. Ich fest davon überzeugt bin, dass wir uns nicht umsonst getroffen haben. Wir uns aber so nicht finden können. Gibt er sich auf, gibt er auch uns auf. Das konnte und wollte ich nicht zu lassen. Dieser Schmerz war unbeschreiblich! Wie gelähmt habe ich mich gefühlt und saß weinend vor dem Brief für ihn und es fiel mir schwer zu glauben, was da gerade mit mir geschah.

An jenem Tag wollten eine Freundin und ich noch einen Bekannten im Krankenhaus besuchen. Nachdem ich mich beruhigt hatte, sind wir auch los. Ich weiß leider nicht mehr, wie ich in die Klinik gekommen bin, geschweige denn, wie zurück. Ich weiß nur noch, dass ich dort auf der Terrasse saß und ihm wie von allein nochmal eine SMS schrieb. Ihm versuchte zu zu reden. Zu verstehen zu geben, dass ich einfach das Gefühl habe, ihn nie allein lassen zu können. Eine Trennung mir Schmerzen verursacht, die ich nicht beschreiben kann und es sich einfach nicht richtig anfühlt.

Als daheim hinter mir die Tür ins Schloss fiel, brach ich endgültig zusammen. Dieser Schmerz war für mich beinah unerträglich. Alles in mir schrie. Wie ein Löwe im Käfig lief ich von Zimmer zu Zimmer um mich irgendwie zu beruhigen. Es half nichts. Der Schmerz war eben so da, wie damals dieses klare, zweifelsfreie Gefühl der Zuneigung. Eben so klar und ohne jeden Zweifel. Einfach da. Glücklicherweise war mein Kind bei einer seiner Omas.

Noch in Tränen aufgelöst hört ich mein Handy piepen. Ich wusste er würde es sein. Was ich allerdings nicht wusste, war, dass er die SMS von mir, die ich von der Klinikterrasse aus geschickt habe da noch nicht gelesen hatte:

„.. wie kann das sein.. warum tut mein Herz so weh, obwohl ich dich nicht kenne und fast gar nichts von dir weiß.. wie als ob ich einen Seelenverwandten verloren hätte.. ich versteh das nicht.. ich glaube an Seelenverwandtschaft.. und wenn es so ist, dann finden wir uns wieder, zu einem besseren Zeitpunkt. Auch wenn ich dich nicht kenne, und es komisch klingt: ich hab dich lieb.. vergiss mich nicht, ich werd dich nicht vergessen! Meld mich, wenn es mir besser geht!“

Gleich darauf schrieb er mir, dass er meine Nachricht erst gelesen hatte, nachdem er das getippt hatte. Es war sinngemäß fast das Selbe. Er war dann davon überzeugt, dass wir uns nicht aus Zufall begegnet sind.

Durch diese, seine Zeilen, reifte der Gedanke einer Seelenverwandtschaft erstmals in meinem Kopf. Auch wenn ich mir nicht wirklich etwas darunter vorstellen konnte.

An jenem Abend schrieb ich ihm noch etliche Seiten von Briefen. Er hat es möglich gemacht, dass ich ihm über seine Mutter schreiben kann. Sie leitet die Briefe an ihn weiter. Seit 3 Tagen ist er nun wieder in der Klinik. Die Kontaktsperre zieht wieder und ich werde eine ganze Weile nichts mehr von ihm hören. Dennoch fühle ich mich nicht allein. Die emotionale Erfahrung, die ich soeben mache ist einfach umwerfend. So geschieht es mir, dass mich plötzlich mitten im Stadtgetümmel beim Einkauf eine Traurigkeit überkommt, die mir sofort Tränen in die Augen schießen lässt. Ich kann nichts dagegen tun, es ist einfach so. In einem meiner Briefe an ihn, hatte ich ihm geschrieben, dass ich das Gefühl habe, mit ihm zu weinen und zu lachen. Es gibt Situationen, in denen es mich wie ein Schlag durchfährt und ich innehalten muss in dem was ich gerade tu. Sei es auf Arbeit, daheim oder unter Freunden. Ohne dass ich auf ihn konzentriert bin, sondern mitten in der Beschäftigung. Ich seh dann sofort ihn. In den verschiedensten / alltäglichen Situationen, von denen ich nicht weiß, ob er sie so durchlebt, oder ob das nur meine Hirngespinste sind. Weiß ich doch noch nicht mal wo er ist. Ich sehe Farben, die ihn umgeben, die ich nicht einordnen kann. Häufig ein grün bis mintgrün, und hellblau. Ich versteh das einfach nicht. Haben diese Farben überhaupt eine Bedeutung?

Auch ist es so, dass ich immer das Gefühl habe, er wär bei mir. In mir. Als könnte ich ihn greifen.

Für mich selber ist diese intensive Art der Zuneigung sehr neu und es fällt mir schwer damit umzugehen. Zumal es nicht kontrollierbar scheint und gerade diese Gefühlsschwünge willkürlich zu kommen scheinen. Auch dass es sich um einen Menschen handelt, den ich weder kenne noch in meinem Leben je zugelassen hätte. Ich kann mich nicht wehren, so sehr mir Freunde auch dazu raten, den Kontakt abzubrechen und ihn weg zu schicken. Ich weiß irgendwie, dass genau das nicht geht. Er ist nun da und wird es bleiben. Ich liebe ihn, auf eine Art, wie sie mir fremd ist, aber die keine Fragen oder gar Zweifel zulässt. Sowas habe ich noch nie erlebt. Es kommt maximal noch an das Gefühl heran, welches ich bei meinem Sohn empfinde. Nur das ist nicht so schmerzhaft. Dieser Kopf – Bauch – Krieg macht mir enorm zu schaffen. Ich habe ein Kind, für das ich verantwortlich bin. Und er ist ein „Junkie“. Wo soll das nur hinführen? Ich habe Angst!

Aufgrund seiner Anmerkung mit der Seelenverwandtschaft, habe ich im Internet nach Definitionen gesucht. Konnte ich mir darunter nicht wirklich was vorstellen. Dabei bin ich dann auf Ihre Seite gestoßen und Ihre Ausführungen über Seelenpartner trafen mich wie ein Schlag ins Gesicht. Sie haben im Grunde genau beschrieben was ich empfinde und fühle. Sie haben dieser Sache endlich einen Namen gegeben. Dafür möchte ich mich bedanken.

Mein Anliegen ist nun, dass ich sie fragen möchte, wie man am besten selber damit umgeht. Ich weiß momentan nicht, wo mir der Kopf steht und fühle mich von meinen eigenen Emotionen hin- und her gewirbelt. Ich werde es zulassen müssen, wenn das was sie geschrieben haben, auf uns zutrifft. Nur wie am besten?? Ohne selber daran zu zerbrechen?? Ich habe solch entsetzliche Angst!

Email 2:

Hallo Frau Wagner!

Letztes Wochenende haben wir uns das erste Mal seit dem Tag in der Straßenbahn wiedergesehen. Emotional einfach unbeschreiblich. Auf beiden Seiten. Wir hatten tatsächlich das Glück, sehr offen über das, was mit und in uns passiert, reden zu können. Nächtelang haben wir bis zur Morgendämmerung gesessen und geredet. An Schlafen war in keinster Weise zu denken, hatten wir uns doch so unendlich viel zu erzählen. Von Hemmungen oder Startschwierigkeiten keine Spur. Wie zwei alte Freunde, die sich seit Jahren nicht gesehen haben. Keine Missverständnisse, keine Zweifel. Ich weiß heute, dass ich ihn schon lange kennen muss. Woher sonst soll das Wissen kommen, das ich um ihn habe? Ein Blick und ich weiß, was ihn bewegt. Die Zeit mit ihm war so unbeschreiblich schön. So frei, so voller Gefühl und Vertrauen. Vom ersten Moment an. Tränen auf beiden Seiten. Die Trennung ein kleines Drama.

Mir ist durchaus bewusst, dass der Fall aus solch hohen Höhen sehr lang, tief und vor allem schmerzvoll sein kann. Aber ich habe keine Angst mehr. Gemeinsam machen wir uns irgendwie stark. Er sagte mir sofort, dass er seine Therapie abgebrochen hatte. Anfangs war ich geschockt, da es für uns auf dieser Welt, ohne erfolgreiche Therapie, keinen gemeinsamen Weg geben wird. Und doch haben wir schließlich gemeinsam angefangen seinen riesen Klamottenberg von Problemen zu sortieren. Erste Schritte vorgenommen und auch erfolgreich durchgeführt. Der erste, und sicher auch schwerste, Schritt für ihn war es, seiner Familie von dem Abbruch und Absturz des vorangegangenen Wochenendes zu erzählen. Dennoch war es notwendig, für ihn zur Reinigung und für seine Familie, weil Unwissenheit nur quält. Somit ist er heute zu seiner Mutter gefahren und hat ihr in einem persönlichen Gespräch seine Situation erklärt. Auch hat er sich bei seiner ambulanten Psychiaterin gemeldet, die ihm nun gleich einen Termin für morgen gegeben hat, mit der Aussicht auf wohl wieder eine stationäre Behandlung. Entgiftung, mit anschließender Therapie. Er hat Glück, großes Glück und ich denke, er weiß es auch zu schätzen. Manchmal denke ich, dass es wirklich wichtig war, dass wir uns getroffen haben. Wir lernen beide voneinander. Er sieht an und in mir einen Menschen, der so anders ist, aber sich mit dem deckt, was er sich erträumt. Ich selber erfahre von ihm viel über eine Szene, die mir mehr als fremd ist. Vor allem in Hinblick auf die kommende Jugend meines Kindes, denke ich, dass es mir vielleicht helfen kann meinen Sohn dann besser über solche Dinge aufklären zu können. Ab und an drängt sich mir der Gedanke auf, dass wir uns in keiner anderen Situation hätten kennenlernen können. Als wären wir verabredet gewesen..

Selbstverständlich können Sie meine Geschichte veröffentlichen, wenn sie das möchten. Ich danke Ihnen wirklich sehr für Ihr Gehör und nicht zuletzt auch dafür, dass sie mit Ihrer Seite dem, was ich / wir empfinden einen Namen gegeben haben.

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54 Antworten

  1. Dela Wittstock
    Dela Wittstock
    19. März 2017 at 20:36 | | Antworten

    hallo…,bin ich hier richtig? Möchte auch mein Erlebnis aufschreiben. weiss nicht,ob jemand mir helfen kann,dieses eigentlich Schöne und doch sehr schmerzende,was ich, neben anderen Symtomen durchmache,ein wenig deuten,erklären kann……
    Bin weibl- 50 J. und überzeugt,das alles im Leben,für einen bestimmt ist…
    Vor 4Jahren ist eine Frau in mein Leben getreten,die mein leben emotional beeinflusst.Anfangs war es sehr schön,ich konnte es kaum glauben,endlich jemand der wie eine richtige Freundin/Schwester war,die ich mir immer wünschte. Alles was sie sagte und tat,vermisste ich wohl in meiner Kindheit und einer unglücklichen Beziehung. Hab mich immer schon nach so einer Person gesehnt.irgendwie war es wie ein Traum. Sie sagte,hab dich total in mein Herz geschlossen,drückte mich oft ganz fest oder gab mir einen Kuss. wir schrieben oft,das gab mir sehr viel…sie schrieb,wenn sie mir in die Augen schaut,dann geht es ihr gut,sie hat mich lieb. Ich fühlte mich total hingezogen,klammerte,hatte Sehnsucht,denn leider wohnten wir weiter entfernt sahen uns fast nur auf Arbeit,sie war meine Cheffin,das macht die Sache kompliziert.
    Da ihr Leben sehr viel Familie u. Bekanntschaften ausfüllte und meins kaum,wurde es unerfüllter.sie war so zweideutig. einerseits zeigte sie mir ihre Liebe,in dem sie meine Tasse o. mein Kaugummi anschlabberte. oft schrieb sie auch so angefangene Sätze ,das es schon komisch sei,mit uns…und liess es offen stehen, vielleicht war es AUCH normal für sie!?…für mich oft geheimnisvoll. Wenn ich dann schrieb/fragte schrieb sie oft ewig nicht zurück. Oft gab sie zu,sich nicht über Gefühle gerne zu äussern….
    Dann gab es Probleme aauf Arbeit,sie musste mich versetzten,obwohl ich unschuldig war. was mich psychisch umhaute. Alle Kollegen waren für mich da,sie sie meldete sich nicht,sah mich nur immer sehnsuchtsvoll sehr lange an,aber ich war verletzt,konnte ihr nich in die Augen schauen. Nach 3Monaten schrieb sie mir,wolle reden,sie hat mich lieb und versteht das ich verletzt bin. Dann wieder so Sätze,wie,ob ich das nicht verstehen würde,sie weiss auch nicht/und nich wie sie es sagen soll!?sie hat mich so lieb ! Wir haben uns!!! …. Was ist mit ihr,liebt sie mich ,so wie ich sie? Oder anders?

  2. Show
    Show
    6. September 2016 at 19:35 | | Antworten

    Du hast einfach einen Narzissten getroffen, er hat Dich maipuliert, eingewickelt und fallengelassen. Das ist alles.

  3. Michelle
    Michelle
    3. September 2016 at 15:14 | | Antworten

    Wow, Ich musste echt weinen weinen als ich so manche Texte hier gelesen habe, weil mich das selbst an meine seelenverwandtschaft mit meiner besten Freundin erinnert!
    Ist noch gar nicht lange her, da hatten wir auf der Arbeit eine neue Praktikantin gekommen, wir haben Wochen lang auf der Arbeit verbracht, ohne dabei wirklich mit den anderen zu sprechen.
    Dann kam der Tag an den Ich zur Pause gehen wollte, eine Rauchen und fragte meine anderen Arbeitskollegen ob denn einer mit mir mitkommt. Blöderweise waren alle schon vor mir in der Pause. Allerdings wollte Ich auch nicht alleine zur Pause & fragte dann halt unsere Praktikantin, gezwungener Maßen ob Sie mit mir kommt. Sie entschied sich mit zugehen. Nun saßen wir unten auf der Terrasse, haben uns angeschwiegen, eine sehr komische Stimmung, keiner wusste worüber man sich unterhalten soll. Aus Zufall haben wir ein Gespräch mit bekommen in den sich zwei Frauen darüber unterhalten haben, wie peinlich es sei, wenn man Sturzbetrunken ist und dann irgendwelchen Leuten im Handy schreibt. Uns beiden ist natürlich direkt eine peinliche Story eingefallen, Ich erzählte meine & dann erzählte sie Ihre. Dann erwähnte sie Enten in einem Satz und ich liebe Enten und hatte mir schon immer mal gewünscht eine als Haustier zu haben und mit der gassi zu gehen, haha – also erzählte ich ihr einfach davon dass ich unbedingt eine Ente als Haustier möchte. Die meisten, den ich das voller Leidenschaft und Freude erzählt hab, wie gern ich eine Ente haben würde als Haustier, so wie einen Hund, haben nur gelacht & gesagt das ich ein Knall habe. Als Ich ihr aber davon erzählte, antwortete sie mit der selben Leidenschaff und Freude in den Augen wie Ich, dass sie sich das auch soooo sehr wünscht. Und in diesen Moment war mir irgendwie klar, dass sie was besonderes ist. Wir haben uns von der einen auf der anderen Sekunde über unsere ‚außergewöhnlichen‘ Wünsche und Fantasien unterhalten. Seit den Zeitpunkt hatte ich das Gefühl dass sie genau so wie Ich ist. Wir tauschten direkt unsere Handynummern aus & schreiben jeden Tag, stundenlang ohne müde von einander zu werden. Wir haben uns so gut verstanden als würden wir uns schon ewig kennen. Als ich dann das erste mal bei ihr Zuhause übernachtet habe, was ziemlich spontan war, traf mich dann der Schlag als ich ihr Zimmer gesehen hab. Weils sehr spontan war entschuldige sie sich vorher die ganze Zeit bei mir, weil es wohl sehr chaotisch in ihren Zimmer aussehen würde. Und ich antwortete dass es nicht schlimm sei, weil es bei mir auch immer chaotisch aussieht. Als ich dann das Zimmer betreten hab, dachte ich für einen Moment, dass man mich verarschen würde. Es sah haargenau so chaotisch aus wie bei mir! An manchen Tagen ist es bei mir halt sehr extrem chaotisch, sodass der halben Kleiderschrank auf den Boden rummfliegt & all sowas. Und dann sah es tatsächlich bei ihr genau so aus. Ich konnte das gar nicht glauben, dass es noch so jemanden wie mich gibt der genau so unordentlich ist. Ich sagte Ca. 1 Minute gar nichts, weil ich es immer noch nicht fassen konnte! Sie war dann schon ziemlich angespannt & wartete auf eine Antwort von mir. Ich sagte nur „Krass, sieht ja genau so aus wie bei mir zuhause!“ Sie war ziemlich erleichtert darüber, wir quatschten dann über sehr private Sachen aus unseren Leben. Das war übrigens auch der erste Tag an dem wir uns privat zum ersten Mal getroffen hatten. Es war nach ein paar Stunden schon extrem unheimlich, weil unserer Leben fast gleich ist. Sie hatte dieselben Probleme mit der Familie, haargenau die selbe Situation mit welcher ich Zuhause zu kämpfen hatte. Wir erzählten uns dann immer mehr von einander & nach jedem Satz wurde es immer unheimlicher weil alles bei uns gleich war. Selbst Ihr Hund hieß Gismo, so wie unser Hund. Wir waren dadurch nur noch mehr miteinander verbunden. Als sie von sich erzählte, war es für mich so als würde ich in einen Spiegel gucken & über mein Leben reden würde. So eine Verbundenheit hatte ich zu den Zeitpunkt noch nie in meinen Leben gefühlt. Ich hätte auch niemals gedacht dass ich so eine tiefe Verbundenheit nach ein paar Minuten für jemanden empfinden könnte. Danach verging kein einziger Tag an dem wir kein Kontakt hatten, es war immer das Bedürfnis da mit den anderen zu reden, selbst wenn es nichts zu sagen gab, suchten wir trotzdem den Kontakt zu einander. Wir halfen uns gegenseitig bei allen möglichen verbrachten Tag für Tag, Nacht für Nacht miteinander, nur um in der Gegenwart des anderen zu sein. Denn es machte mich glücklich in ihrer Gegenwart schon allein nur zu sitzen. Ich konnte das erste mal wirklich ‚Ich-Selbst‘ sein & damit meine ich wirklich ich selbst mit all meinen kranken macken, weil sie schließlich die selben kranken macken hat. Ich war zum ersten Mal in meinen Leben aus tiefster Seele glücklich! ich bin eigentlich ein Mensch der sehr gefühlsmäßig distanziert ist, sehr kühl, kann nur schlecht Nähe aufbauen zu anderen Menschen & sowas wie freundschaftliches kuscheln, war für mich bei anderen Freundinnen immer unangenehm und irgendwie blöd. Ich bin zwar 23 Jahre aber da ich gefühlsmäßig sehr kühl und distanziert bin habe ich noch nie jemanden ins Gesicht gesagt ‚Ich liebe dich‘ – Weil ich das dann auch echt so meinen muss, und mir war bis zu den Zeitpunkt niemand in meine Leben wichtig, nur mein Opa. Aber nach ein paar Tagen mit ihr zusammen haben wir gesagt das wir uns lieben also freundschaftlich & sogar gekuschelt.
    Aber dann traf das Schicksal ein & Sie verliebte sich in einen guten Freund von mir, mit den wir viel Zeit verbracht hatten.
    Das Problem bei der ganzen Geschichte ist, dass Ich 23 bin und sie grade erst 18 geworden ist. Man kann sich jetzt natürlich vorstellen wo das Problem liegt.
    Sie verliebte sich in ihn, verschwieg es, war eifersüchtig auf mich & brach 3x Monate lang den Kontakt zu mir ab. Es war die Hölle, aufeinmal schien der ganze Sinn zu leben weg zu sein. Was machte ich nur ohne sie? Wir haben schließlich jeden Tag zusammen rumgehangen. Ich war hilflos und auf das aller extremste depressiv & es wurde von Tag zu Tag schlimmer! Ich hatte immer wieder mal Phasen in den ich gedacht habe, dass sie mir nun nicht mehr wichtig wäre, aber dann kam ein anderer Tag & meine Illusion brach wieder zusammen. Die jetzige Situation ist, dass sie mit diesen Freund zusammen ist und er sie total kontrolliert, so richtig extrem, kurzzeitig haben wir dann wieder Kontakt zu einander gefunden über Instagram, aber ihr Freund machte mir dann nach ein paar Tagen wieder ein Strich durch die Rechnung.
    Naja ich bin nur so zu tiefst traurig, weil ich für Sie egal welchen Menschen zur Seite schieben würde, nur um wieder mit ihr befreundet zu sein.
    Wär sie in meinen alter würde sie das bestimmt auch verstehen. Und das macht alles meinen Kopf und mein Herz kaputt, weil ihre Worte nicht mit ihren Taten übereinstimmen. ZB. Schrieb sie mir wie sehr sie mich vermisst, dass die jeden Tag an mich felt & niemals vergessen könnte. Aber als ich ihr dann schrieb, dass ich sie einfach mal von der Arbeit abholen könnte um zu quatschen. Kam keine einzige Reaktion darauf, obwohl sie sogar auf andere Sachen geantwortet hat. Ich fühl mich einfach so zerrissen. Ich weiß einfach nicht was ich machen soll 💔

    Nunja das ist meine Geschichte zum Thema seelenverwandtschaft ❣

  4. Lia
    Lia
    22. Juni 2016 at 11:31 | | Antworten

    Ich habe nun sehr viel auf dieser Seite gelesen. Und bin hier eigendlich nur aus Verzweiflung gelandet weil ich mir langsam nicht mehr sicher bin ob ich mir diese Verbundenheit einbilde und ich verrückt werde oder ob wirklich etwas drann ist. Ich bin28 Jahre. Ich bin nach außen zwar eher verschlossen, aber spirituell und geistig doch offen, Tiere spühren das, Menschen eher nicht. Vor ca. 10 Jahren lernte ich diesen Mann (damals 17, Schule) kennen, es gab damals schon diese Anziehungskraft, aber wir waren beide ziemlich distanzierte Menschen die nicht an “ sie liebten sich auf den ersten blick und waren für immer und ewig zusammen“ glaubten. Der kontakt ging verloren und doch habe ich die ca vier Jahre immer mal wieder an ihn gedacht. Und irgendwann fand der Kontakt‘ erst durchs Internet‘ wieder statt. Worauf ich hinaus wil…. Er ist nicht meine erste große Liebe.. Und ich hatte auch schon mal Liebeskummer… Aber ich kann diesen Mann nicht vergessen. Wir können aber auch nicht zusammen sein, er fühlt sich eingeengt selbst wenn alles gut läuft, rennt er irgendwie weg. Wir hatten Streitigkeiten wo ich denke warum kommt er dann immer wieder. Das Gefühl was ich bei ihm habe ist mehr als Liebe, es ist Alles. Es ist Liebe die ich für einen, Mann fühle, Liebe die ich für ein Kind, einem Geschwisterteil, meinen Hund, oder ein Elternteil fühlen könnte und das hört sich an als wäre ich nicht ganz dicht. Aber er ist Alles. Er kann mich lesen wie ein Buch und ich ihn genauso. Nur er ist nicht so offen, redet nicht über Gefühle, seine Schale ist so hart ( was das Leben ja mit vielen macht) und immer wenn ich diese starken Gefühle anspreche ist er weg für ein paar Wochen oder Monate… daran habe ich mich gewöhnt, leide sehr darunter, aber versuche dann“mein Ding“ zu machen. Einige Wochen schaffe ich das, dann wird diese Sehnsucht nach ihm so groß, kaum zu ertragen und genau dann meldet er sich wieder, als ob er es riechen könnte, egal wie groß der ärger vorher war, egal ob er eine neue Beziehung hat, ob er alleine ist oder was auch immer.Wir sind so gleich und doch verschieden, ich habe gar keine Worte dafür ( wir sind verschiedene Menschen, aber die gleiche Seele oder Energie, so würde ich das Gefühl in Worte fassen.) Schon oft dachte ich, ich bilde es mir ein, vllt bin ich krank, brauche eine Therapie… aber ich weiß,dass kein Umdenken und keins Verhaltensänderung, dieses Gefühl abstellen kann. Seit vier Jahren, bald 5 ist mein Leben nun so.. Ich kann trotzdem Freude empfinden, ich kann auch andere Männer aktraktiv finden. Aber niemand füllt mein Inneres ob Herz oder Seele mit diesem Gefühl von ich weiß nicht “ du bist ich“ als wenn ein Verschluss zu geht, oder zwei puzzelteile ineinander klicken. Ich liebe sein Herz, niemand anderem hätte ich Dinge verziehen, die zwischen uns passiert sind, ich hatte immer klare Linien wann eine Beziehung endet und bestimmte Dinge niemals zu entschuldigen sind, aber ihn liebe ich bedingungslos, egal was er macht. Und auch wenn er diese Mauer nicht fallen lässt, taucht er immer wieder auf und verzeiht auch mir Dinge und Worte, für die andere nicht mehr mit mir sprechen würde.Ich kann ihn gehen lassen, weil ich weiß, dass er nicht weg ist, er kommt wieder wenn er so weit ist, aber er wird auch wieder gehen weil er angst vor so einer Bindung hat. Ich wünschte es würde nicht so weh tun, als wenn etwas aus deinem Inmeren raus gerissen wird und dieses Wunde darauf wartet,dass es zurück kommt

  5. Anonym84
    Anonym84
    4. Juni 2016 at 21:56 | | Antworten

    Hallo,

    meine Begegnung mit meinen Seelenverwandten ist sieben Jahre her.

    Ich erlitt durch die Geburt meines Sohnes,sehr schlimme Depressionen und fand mein Leben einfach nur noch Sch….
    Ein knappes Jahr war vergangen,es war Sommer und stand auf dem Balkon,als ich sie das erste mal sah.
    Sie ging mit ihrem Collie ,Petro eine runde gassie und schwebte in meinen Augen wie eine Fee.
    Völlig verzaubert schaute ich ihr die ganze Zeit hinterher.
    Irgendwann saß ich mit meiner damaligen Freundin mit meinem Sohn,schlafend im Kinderwagen.
    Ich schaute nach links,als sie mit ihrem Collie um die Ecke kam und sich neben uns auf die andere Bank setzte.
    Wow dachte ich,da ist sie ganz vom nahen.
    Sie fragte ob sie mal in den Kinderwagen reingucken dürfte und setzte sich wieder.
    Ca. ein bis zwei Wochen vergingen,als ich sie wiedersah.
    Dieses mal bog ich mit dem Kinderwagen um die Ecke und sah sie auf der Bank sitzen.
    Ich setzte mich zu ihr und fühlte mich sofort wohl in ihrer Nähe.
    Wir kamen schnell ins Gespräch und ich merkte das wir viele Gemeinsamkeiten hatten.
    Irgendwann verabschiedete sie sich,ging und in diesem Moment sagte mir mein Gefühl oder einen innere Stimme ‚das ist der mensch in deinem Leben‘.
    Von da an setzte ich alles daran ihr möglichst jeden tag zu begegnen und wir freundeten uns an und merkten schnell das wir auch den selben Humor hatten.
    Da ich wusste das sie wesentlich älter als ich war,fragte ich sie nach ihrem alter.
    Sie sagte 76.
    76? mir klappte die Kinnlade runter ,weil ich sie nie auf 76 geschätzt hätte.
    Ich dachte gut dann ist sie eben 76 ,51 Jahre älter als ich.
    Ein Jahr verging und sie fuhr drei Wochen zur Kur.
    Wie sollte ich es nur drei Wochen ohne sie aushalten?
    Der Tag kam,als wir uns wiedersahen und ich wurde bitter enttäuscht.
    Sie war mit einmal so distanziert und abweisend mir gegenüber und ihr viel ein,dass ich ihr zu jung bin.
    Ich war am Boden zerstört ,aber gab nicht auf.
    Zwei Monate später kam sie zu mir zurück und die alte Vertrautheit war nicht weg.
    es folgten weitere drei Jahre mit Höhen und Tiefen.
    es war im April als mir B sagte,dass sie Brustkrebs hat .
    Sie musste ins Krankenhaus und Petro brachte man in eine Tierpension ,wo er starb da er alt war und dachte,er würde uns nie wiedersehen.
    B wurde die Brust entfernt und wir zwei waren wegen Petro am Boden zerstört .
    Ich dachte immer,wenn Petro stirbt hätte sich das mit unserer Freundschaft.
    Das Gegenteil war der Fall!
    Irgendwie war ich immer da wenn sie meine Hilfe brauchte,als wenn ich es geahnt hätte.
    Letztes Jahr zu Ostern wollte ich sie besuchen,als mir ihr Sohn die Tür öffnete und sagte,dass sie im Krankenhaus ist.
    Als ich sie dann ein paar tage später anrief,sagte sie mir ganz traurig,dass man bei ihr Metastasen in der Leber gefunden hätte.
    und wieder war ich da als sie mich brauchte,denn ich fuhr gleich danach zu ihr ins Krankenhaus.
    Der 23.07.2016 sollte mein Leben verändern.
    An diesem Tag war ich bei B,weil sie Fieber hatte und sehr schwach war.
    Bevor ich nach Hause ging,versprach ich ihr sie nochmal anrufen.
    Sie weinte am Telefon ,also ging ich zu ihr,wo wenig später eine gemeinsame Bekannte von uns dazu kam.
    ich legte mich neben ihr aufs Bett und beruhigte sie,als irgendwann klar war ,dass der Krankenwagen kommen musste.
    Ich durchlebte in dieser Nacht,träume der Erinnerung von B ,Petro,meinen Sohn und mir.
    ich hatte noch nie in meinem leben für ein Menschenleben gebetet.
    Am nächsten Tag fuhr ich zu ihr und unser unsichtbares Band,wurde von Tag zu Tag immer stärker.
    Nun stand ich unter Druck,da ich die Fahrkarte für meinen Urlaub schon gekauft hatte.
    Einen Tag bevor es in den Urlaub ging,sprach ich mit der Ärztin.
    Diese meinte zu mir,dass B nur noch Wochen hätte und ich ging durch die Hölle,da ich sie am nächsten Tag verlassen musste.
    Ich besprach mit der Ärztin wie es weitergehen soll,wo für mich aber schon feststand ,das ich mit dem Pflegedienst und unserer Bekannten ,B zu Hause pflegen werde.
    Ich fuhr in den Urlaub und rief gleich B an,die sich schlimm am Telefon anhörte .
    Ich wusste das ich zu ihr gehöre und nicht im Urlaub sein sollte.
    Am nächsten Tag reiste ich wieder ab nach Hause,ab zu B.
    Bevor sie nach Hause kam,mussten noch einige Besorgungen gemacht werden,wie z.B das Pflegebett aufgestellt werden musste.
    Ein paar Tage später kam dann endlich B nach Hause.
    Ich fand mich ziemlich schnell in meine Rolle ein und hatte sie immer,jeden Tag mit Liebe und Verständnis gepflegt.
    Einen Monat war sie zu Hause,als sie anfing sich mir gegenüber zu verändern.
    Es tat mir so weh,aber ich dachte mir ‚da musst du durch,sie kann nichts dafür,dass ist die Krankheit‘.
    Im Februar kam die erste Wesensveränderung ,als ich sie nicht wieder erkannte.
    Sie unterstellte mir dinge und wurde von ihrer Art her aggressiv und schmiss mich aus der Wohnung.
    ich hatte angst und ich wusste ,dass es ohne mich nichts wird.
    Fünf Tage später bekam ich von der Pflegeschwester einen Anruf,ob ich denn zurückkommen würde.
    Als ich vor ihr stand,ging ich auf die Knie und umarmte sie.
    Zwei Monate ging alles gut ,wenn man das sagen kann.
    B wurde immer schwächer und dann kam im April ganz plötzlich die nächste Wesensveränderung.
    Diesmal so stark,dass ich keine Chance mehr hatte.
    Ihr Arzt kam und stellte eine leichte Lungenentzündung und Dehydrierung bei ihr fest ,so das sie ins Krankenhaus musste.
    Als ich am nächsten morgen gleich zu ihr kam,lag sie traurig in ihrem Bett und war noch etwas sauer,was sich dann aber wieder gab.
    An dem darauffolgenden Tagen kamen Halluzinationen und starke aggressives Verhalten dazu.
    Ich hätte sie nach Hause gekriegt ,aber dann warf sie mich aus dem Krankenhaus.
    Alles drehte sich und ich wusste innerlich das jetzt alles vorbei war.
    B entschied sich in ein Pflegeheim zugehen.
    Vor fünf Tagen brachte ich meinen Sohn in den Kindergarten und ging zum Pflegeheim.
    Ich wollte es mir nur von außen ansehen,als mich ein älterer Mann fragte,ob ich mit rein will.
    Ich dachte ‚ansehen kannst du es dir ja mal‘,und schon war ich in dem kleinen Pflegeheim.
    Ein paar Schritte und schon stand ich vor ihrer Tür.
    Die Tür stand ein bisschen offen und wollte grade zufallen,als ich meine Chance ergriff und eintrat.
    Als ich ins Zimmer trat stand die Balkontür offen und ein kleiner Luftstoß kam ins Zimmer.
    Rechts ein leeres Bett und ein paar Schritte weiter auf der linken Seite noch ein Bett,wo B drin lag.
    Da lag sie nun,meine B.
    Ich stand so das sie mich nicht sehen konnte und sagte mir ‚so nun hast du sie gesehen und kannst jetzt wieder gehen‘.
    Ich stand aufeinmal wie auf einem Laufband und ging ganz langsam auf sie zu.
    Ich merkte wie meine ganze Liebe in meinen Augen auf sie gerichtet war.
    B hatte mich nun auch gesehen und fragte mich wer ich denn bin.
    Sie hatte mich nicht gleich erkannt,weil ich mir in der zeit meine langen Haare abschneiden lies.
    Als ich ihr meinen Namen sagte,sagte sie ‚da bist du ja,ich wusste du würdest kommen‘.
    Ich zitterte am ganzen Körper ,innen und außen.
    Ich war der Ohnmacht nah,aber ich riss mich zusammen,nahm ihre Hand und hielt sie mir an die Wange.
    Jetzt weiß ich,dass ich im Februar nicht vor Demut,sondern vor Erschöpfung vor ihr,auf die Knie ging.
    Wir hatten an diesem Tag unvergessene Stunden,wo wir redeten und miteinander lachten und ich hoffe das ich sie nochmal wiedersehen werde.

    Sorry für den langen Text,aber das musste sein!

  6. Har
    Har
    19. Dezember 2015 at 13:25 | | Antworten

    Hallo Ursula
    ja klar , mach man wie du denkst !

    Als Nachtrag noch :
    Man sollte sich bei diesem Kontext immer vor Augen halten das es niemals darum geht irgendetwas zu beenden sondern das es darum geht die Dinge für alle Betroffenen zu lösen und zu klären !

    Das ist bei weitem eben nicht das selbe auch wenn sich viele das aus emotionaler Überforderung immer wieder einreden das ein „Beenden„ ihrerseits auch eine Lösung wäre , ist es nicht , der Schein trügt.

    Erzwungener Stillstand ist eben keine Lösung , Leben will im fluss bleiben und nicht gebremst oder eingefrohren werden und dabei schneidet man sich immer auch ins eigene Fleisch ganz egal ob einem das bewusst ist oder nicht.

    Aufgaben müssen gelöst und nicht beendet werden.

    Gruß Har

  7. Har
    Har
    19. Dezember 2015 at 11:00 | | Antworten

    Erstmal Dank für alles hier ,
    einfach toll das sich Menschen so öffnen und anderen damit helfen in einen Spiegel ihrer selbst sehen zu können denn nur aus der Resonanz von außen nach innen kann sich der Mensch selbst wahrnehmen und definieren, deshalb ist der Mensch auch unweigerlich ein Gemeinschaftstier und völlig alleine auf Dauer gar nicht überlebensfähig selbst wenn alle physischen Komponenten abgedeckt sind um ein Vegetieren zu garantieren.

    Ich möchte einmal ein paar Grundsätze anreißen die mir einfach auffallen und die ich jenseits meiner eigenen Geschichte die in diesen Rahmenbereich fällt mal anmerken möchte !

    Es ergeben sich einige Wiedersprüche zb im Bezug zu Äußerungen die zugleich von etwas sprechen was praktisch niemals beendet werden kann man sich aber dual dazu Mut macht endlich genau das beenden zu können.

    Beides ist so wie erhofft auf diese Art gar nicht möglich und dieser Wiederspruch resultiert daraus das wir es nicht schaffen die verschiedenen Kommunikationsbereiche zu erfassen und differenzieren zu können.

    Die Seelenebene unterliegt nicht den Gesetzmäßigkeiten von Raum und Zeit während unsere physische und geistige Realität sich zugleich nur in einem begrenzten Rahmen selbst erfassen kann , diese Ebenen nennen wir dann Realität und verleumden zugleich das die Seelenebene real sein könnte , wir stellen es auf diese Art unweigerlich in Frage !

    Aus genau diesem Trugschluss ergeben sich unweigerlich die Desaster zwischen geistiger Logik , physischem Dasein und dem psychischen Seelenleben und Empfinden welches sich eben genau in den Tiefen verankert jenseits von Raum und Zeit die uns ausmachen und Ausdruck unserer Persönlichkeit und Individualität verleihen. Ohne das wäre wir eben nur leere Hüllen , Seelenlos aber das sind wir nunmal nicht unabhängig von der Frage ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht .

    Die Wiederspüche finden sich in erster Linie in uns selbst und nicht in Anderen , Andere können dafür bei einigen der Auslöser sein uns in diesen Tiefen zu verlieren und so Gott will auch in genau diesen selbst wiederzufinden und bei manchen werden Andere eben weil sie Auslöser dafür sind eben auch mit in diese Tiefen verstrickt , mit Verwandschaft hat das nichts aber auch gar nichts zu tun sondern es ist eine Bindung die zwischen Seelen entsteht und das kann ganz unterschiedliche Verhältnisse zueinander haben aber niemals „Verwandschaft „bzw wenn schon dann sind alle Seelen miteinander Verwand im Sinne der Gattung Dasein ansich , Teil des Ganzen – alles was ist findet sich praktisch in der Verwandschaft des Seins , „wir Alles sind Sternenstaub .„

    Die meisten Schwierigkeiten entstehen aus dem nicht begreifen der verschiedenen Kommunikationsbereichen und lassen sich nur schwer unter einen Hut bringen denn im Gegensatz zu unserem Gehirn , dem Denkapparat der auf Teufel komm raus der Grenze der Logik unterworfen ist benötigt die Seele weder zwingend das gesprochene noch geschriebene Wort um Kommunizieren zu können , gerade das was die Tiefe Seelischer Kommunikation ausmacht ist meist eh „ Unbeschreiblich „ bzw „ Unaussprechlich „,
    diese Bereiche sind so subtil und fazinierend zugleich das alle Worte der Welt nicht ausreichen um eine befriedigende Wiedergabe oder Gleichnisse darstellen zu können denn es ist unvergleichlich weil einmalig und daher auch die Quelle unserer Einzigartigkeit und genau damit kommt das Gehirn nicht klar, es kann nicht mithalten will es aber unbedingt anstatt sich auf das zu reduzieren was ihm zugedacht ist , sich daran zu erfreuen Einblick in diese Tiefen nehmen zu dürfen als „passiver Zuschauer„der durchaus lernen darf aber unbedingt sein Streben nach Herrschen unterlassen sollte denn genau daraus entstehen dann die Probleme , das Gehirn will es einfach nicht wahrhaben das es nicht dafür gemacht ist alles erfassen und domptieren zu können obwohl es sich doch selbst permanent als höchste Instanz krönt und anderwertige Betrachtungsweisen schlichtweg ignorieren und ausblenden will , der Kampf unseres Egos gegen sich selbst.

    Darin liegt das Dilemma und daraus entstehen die Zweifel an anderen und sich selbst , letztlich an Allem und genau das kann zur Folge haben das auch die Seele verunsichert wird und darin liegt die Quelle des Chaos und nicht im Anderen und der Seelenliebe zu eben diesem anderen Menschen welche eben weit tiefer geht oder verstrickt ist als bei oder zu den meisten anderen Menschen, Tieren, Pflanzen oder Dingen….!

    Die Kluft zwischen Fühlen und Denken ist unweigerlich und kann eben genau dort wo Gefühle vulkanisieren abstrakte Ausmaße annehmen welches zugleich zutiefst beglückend , füllend und berührend sein können aber eben auch unweigerlich Schmerz Leid und Angst durch Verunsicherung auslösen kann und meistens auch wird da bei allem was wir lieb Gewinnen es zugleich auch nicht mehr missen wollen , das wirft Schattenseiten auf in zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten die uns dann zu schaffen machen und sei es nur die Angst davor dort wo wir etwas gefunden haben wieder die vorherige Leere erleiden zu müssen die uns vorher aber gar nicht klar war sondern erst durch beglückende Zwiesprache der Seelenkommunikation er und ge -füllt wurde.

    Hauptproblem ist das wir uns erstmal nicht selbst verstehen und nur allzugerne erstmal die Frage danach gestellt wird warum die betroffene andere Person nicht versteht ohne dabei wahr haben zu wollen das sie doch auch nur ein auslösender Teil zu unserer eigenen Tiefe sind und die Angst davor sich selbst zu verlieren zwangsweise auch auf die auslösende Person projeziert wird , darin liegt die Verstrickung zu dem anderen und seiner Rückkopplung zu uns selbst , unserem Selbstbild , Weltbild und letztlich zu allem.

    Folglich schleichen sich unweigerlich Fehler ein oder sprichwörtlich gesagt „ Alles Unglück beruht auf Missverständnissen „und ein Haken kann sein das wir unsere eigenen Missverständnisse unserer Selbst eben auch auf den Anderen projezieren die eigentlich als reiner Spiegel unserer selbst in tiefer Liebe zur Bindung zur anderen Seele in der wir uns selbst verloren und wiederfanden erhoffen . Daraus resultiert die Rückkopplung unserer eigenen Missverständnisse unserer selbst die in uns aus der Kluft zwischen Fühlen und denken entstehen und so zu dem „ Hund der sich selbst in den Schwanz beißt „ führen kann und uns mehr als nur überfordern kann.

    Da wird es dann haarig das sich schnell ein Bild offenbaren kann das diese Fehler nur mit dem anderen behoben werden könnten und es schnell dahingehend interpretiert wird das der Andere nicht bereit dazu wäre aber eine Wahrheit dahinter ist das der andere das gar nicht kann da der Ursprung dieser Missverständnisse in uns selbst liegen und nicht im anderen , es wurde eben nur projeziert und scheint dadurch im anderen unveränderlich zu liegen solange seine Mithilfe nicht erbracht wird. Ein folgenschwerer Trugschluß denn der Punkt an dem es geändert werden könnte ist genau der den wir meiden , der Ort der eigenen inneren Leere welche wir fürchten wie kaum etwas anderes.

    Man muss die Fehler dort korrigieren wo sie gemacht wurden , das ist das Problem denn die Verstrickungen auf der Seelenebene sind nunmal so subtil das wir Probleme haben mit unserem Denkapparat alleine die Klarheit zurückzugewinnen die nötig ist , es ist niemals unmöglich , alles was benötigt wird ist in uns selbst die Frage ist jedoch ob wir herankommen und die Dinge so sortieren können das wir neue alte Klarheit gewinnen um die Fehler in den „Nebenrechnungen„ korrigieren zu können denn darin liegt parktisch soetwas wie ein spiritueller Tod unserer selbst der die Angst des Selbstverlierens in sich birgt aber nötig ist um die Klarheit zu gewinnen damit Missverständnisse getilgt oder neutralisiert werden können .

    Die Frage nach dem Beenden oder der Ewigkeit laufen auf völlig unterschiedlichen Ebenen statt und kann deshalb eben weder nur auf der einen noch auf der anderen Ebene restlos geklärt werden , sie muss auf allen Ebenen zugleich geklärt werden aber eben mit Unterschiedlichen Ergebnissen und Antworten denn die Frage resultiert am Ende aus unseren eigenen Missverständnissen und Widersprüchlichkeiten unserer inneren Ebenen die nunmal nicht den selben Gesetzmäßigkeiten unterliegen und somit auch nicht die Gleiche Richtig Antwort auf ein und die selbe Frage geben können. Ein Pardoxum welches verschiedener und auch wiedersprüchlicher Antworten zugleich bedarf , aus diesem Grund gibt es auch nicht die eine Wahrheit , die eine Antwort auf Alles , kann gar nicht sein und im Gegensatz zu vielem anderen ist diese Tatsache ansich auch völlig logisch, heisst aber noch lange nicht das irgendeine Aufgabe tatsächlich einfach zu lösen sein muss sondern genialität liegt in der absoluten Einfachheit , geniale Irrtümer und Missverständnisse können nur durch einen neuen Geniestreich gelöst werden.

    Die Schwierigkeiten liegen oft im „seelischen Mikrokosmus„ unserer selbst denn zu schaffen machen uns nicht die großen unübersehbaren Fehler sondern die kleinen Unscheinbaren denen wir es gar nicht zutrauen das sie uns derart zu schaffen machen können das sich pratisch unser gesamtes Dasein nur um sie dreht und sich derart in uns festsetzen können das wir diese unbewusst permanent Projezieren und sie so auch laufend auf uns zurückgeworfen werden.

    (is a Long Way Home)

    herzliche Grüsse
    Har

    1. kn
      kn
      22. Oktober 2016 at 00:10 | | Antworten

      Hallo hat 😊ich finde es sehr interessant was du sagst und es hat mich zum nachdenken angeregt. ich kann es nachvollziehen…. Aber was mich persönlich interessieren würde ist deine eigene Geschichte

      LG Kn

  8. Andrea
    Andrea
    18. Oktober 2015 at 17:41 | | Antworten

    Vor langer Zeit lernte ich im Internet einen Mann kennen, er war 26 Jahre älter als ich und verheiratet. Irgendwie hatte ich sofort das Gefühl der Vertrautheit mit ihm. Lange Zeit – jede Nacht – haben wir uns unterhalten. Zuerst haben wir uns nur via Chat unterhalten, dann telefonierten wir auch viel miteinander. Einer hat gefühlt, wenn es dem anderen schlecht ging und einer hat dann den anderen angerufen und gesagt: EY was ist los – dir gehts nicht gut, du brauchst mich jetzt!
    JA – so war das immer, eine Verbindung der höheren Mächte über 450 km hinweg.
    Die Vertrautheit war so groß, es gab keine Tabu Themen über die wir nicht miteinander reden konnten. Einer wußte alles vom Anderen und ich wusste, ICH MUSS DIESEN MANN SEHEN. Gesagt getan, ich habe mich in Zug gesetzt und bin 450 km zu ihm gefahren.
    Das ging – ohne dass seine Frau davon wusste – da er immer noch Nachts in einem Hotel als Nightmanager gearbeitet hatte.
    Ich sah ihn und wusste, DAS IST DER MANN. Damals wusste ich noch nichts von Seelenverwandtschaft, aber ich spürte, dass DA WAS WAR, das keiner von uns begreifen konnte. Eine Vertrautheit, eine Anziehung, ein Knistern, eine unendlich große Liebe und doch wussten wir, dass wir nie zusammen kommen können, da er verheiratet ist.
    Wir verbrachten wunderschöne Stunden zusammen, haben viel geredet uns in Arm genommen und nur gehalten- dem anderen Kraft gegeben.
    Der Abschied hat uns fast das Herz zerissen…………………….so folgten VIELE VIELE Besuche. Ich lernte seine Frau, seine Familie kennen – er die meinige (ich war geschieden und hatte 2 Kinder, die IHN abgöttisch liebten)
    Er und ich sind durch dick und dünn gegangen, Einer war IMMER für den Anderen da, es war ein Geben und Nehmen – einfach himmlisch, obwohl da immer dieser Abschiedsschmerz nach unseren gemeisamen Treffen war.
    Ich wollte NICHT MEHR WEG von ihm, wusste aber – dass ich das musste.
    Wir haben regelmässig telefoniert 3 – 5 x pro Tag, wenn auch manchmal nur sehr kurz.
    Er weckte mich am Morgen, seine Stimme begleitete mich Nachts in den Schlaf.
    Eines Morgens…………..KEIN ANRUF von ihm und ich wusste, ES IST ETWAS PASSIERT!! Ich hatte ein sehr sehr ungutes Gefühl, hatte versucht ihn telefonisch zu erreichen, was mir aber nicht gelang. Ich war vollkommen durch den Wind.
    DANN ENDLICH …………..sein Anruf. Er lag mit Herzinfarkt im Krankenhaus und wusste wie es mir ging. Er hatte die Krankenschwester bestochen, dass er kurz telefonieren konnte. ER WUSSTE, dass er MICH anrufen muss, weil es mir nicht gut ging – trotzdem es IHM NICHT gut ging.
    Sofort war ich ruhiger und nachdem es ihm wieder besser ging – er auf „Normalstation“ lag, nahmen wir unsere regelmässigen Telefonate wieder auf.
    Einer konnte einfach nicht ohne den anderen sein, wenn auch „nur“ am Telefon.
    Irgendwann dachte ich………….ich pack das alles nicht mehr……….ich bin doch nicht normal, lasse mich auf ein „Verhältnis“ mit einem verheirateten, so viel älteren Mann ein, der zudem so viele km von mir entfernt wohnt, ABER ich liebte diesen Mann – mehr als sonst was auf der Welt, aber so konnte es nicht weiter gehen!!!
    Ich habe die Beziehung beendet und mich Hals über Kopf in eine Beziehung mit einem anderen Mann gestürzt. Meine große Liebe, die immer behauptet hatte MEIN SEELENVEWANDTER zu sein, hat mich NICHT fallen lassen.
    ER hat zwar SCHWER geschluckt, aber weil ICH IHM WICHTIG bin, weil ER MICH SO LIEBT wie ICH BIN, akzeptierte er meine Entscheidung, war aber TROTZ ALLEM weiterhin für mich erreichbar und greifbar. ER bot mir seine FREUNDSCHAFT an, weil er mich einfach weiterhin begleiten wollte. Irgendwie war ich FROH DARÜBER, dass er den Kontakt zu mir nicht GANZ abgebrochen hatte, sich zwar zurück zog, aber sich weiterhin nach meinem Wohlbefinden erkundigte. ICH WAR IHM WEITERHIN WICHTIG!

    Tja, und dann kam – was kommen musste. Meine NEUE Liebe hat sich von mir getrennt, ich war am Boden zerstört und konnte nicht verstehen WARUM. Mein Seelenverwandter war es, der mich WIEDER auffing, mich WIEDER aufbaute und mir sagte, was ich doch für ein toller Mensch sei. ES begannen wieder unsere Telefonate…………WIEDER MAL zog er mich aus dem tiefen Loch, in das ich gefallen war, heraus – OHNE IRGENDWELCHE FORDERUNGEN an MICH zu STELLEN!!!
    ER war EINFACH für MICH da, er baute mich auf und das OBWOHL ich ihm so weh getan hatte, als ihm den Stuhl vor die Tür gestellt hatte.

    HEUTE weiß ich, dass ich diese Erfahrung mit meiner „neuen“ Liebe machen musste und WARUM DAS NICHT gut gehen konnte.
    Mein Herz hing einfach – war und gehörte einfach meinem Seelenverwandten – ich war ein Teil von ihm, so wie ER ein Teil von MIR war – er war TEIL MEINES HERZENS – MEINER SEELE und verstand mich immer, egal was ich tat!

    DAS war im Sommer 2014 – so viele Höhen und Tiefen hatten wir GEMEINSAM durchgestanden und durchlebt. Ich half ihm über seinen Kummer hinweg, als bei seiner Frau Krebs festgestellt wurde, er vertraute MIR Sachen an, die sonst KEINER von IHM wusste und genauso umgekehrt. NICHTS gab es was der Eine nicht vom Anderen wusste und JEDER kannte den ANDEREN BESSER als sonst jemand auf der Welt.

    DANN kam dieser schreckliche Tag……………………………..
    Von heute auf morgen wurde ER vergesslich. Er hatte viele viele Dinge des „normalen“ Lebens vergessen. Bei ihm wurden Metastasen im Gehirn festgestellt und er kam ins Krankenhaus. ER hatte VIELES vergessen, aber MICH NIEMALS!
    ER wusste wie es MIR geht…………..er rief mich an – er tröstete MICH, er wollte dass es MIR GUT ging, er war BESORGT UM MICH und NICHT um SICH!!!
    Wir haben jeden Tag telefoniert. Ich habe ihn im Krankenhaus angerufen – ihm gesagt, wann er seine Tabletten nehmen muss, habe ihm gesagt, welchen Tag wir haben, habe ihn aufgebaut, mit ihm gelacht und geweint…………..WIE WIR DAS IMMER GETAN HATTEN!!
    Ich habe mit seiner Frau und seiner Familie telefoniert um ihnen Kraft zu geben, obwohl es mich innerlich fast zerrissen hatte.
    DANN kam der Tag seiner OP am 30.12.2014. Ich hatte in der Früh noch mit ihm telefoniert und er sagte: Mach dir keine Sorgen um mich, aber wir können jetzt nicht mehr telefonieren. Sie haben meine OP einen Tag vorgezogen und wir werden jetzt für sehr sehr lange Zeit nicht mehr telefonieren können. DAS war das letzte Mal, dass ich am Telefon mit ihm gesprochen hatte – sie haben ihm 1/3 seines Tumors raus operiert.
    Er war danach nicht mehr in der Lage zu telefonieren, war links gelähmt und die Ärzte gaben ihm noch höchstens 3 Monate zum ‚Leben.
    TJA…………….ICH WAR AM BODEN ZERSTÖRT!!!
    ER hat mich TROTZALLEM NIE VERGESSEN und sagte seiner Frau und seiner Schwiegertochter, dass SIE MICH anrufen sollen, was sie auch getan haben um mich auf dem Laufenden zu halten.

    ICH WOLLTE ZU IHM – MUSSTE ZU IHM, weil ich wusste, dass ich ihn loslassen MUSS!
    ICH MUSS IHN GEHEN LASSEN, so weh das auch tut.
    Es war ein sehr schwerer Gang für mich – meine beiden Kinder haben mich begleitet und wir sind zu ihm ins Krankenhaus gefahren und haben uns von ihm verabschiedet.
    Wir bzw. ich war Samstag bei ihm und am Sonntag vormittag nochmal.
    Er hat mich erkannt, er wusste wer ich war – strahlte mich an und bat mich, dass ich ihn los lassen solle – los lassen MUSS!
    Er sagte: Weisst du, dass du so wunderschöne Augen hast und ich nie wollte, dass diese Augen so traurig sind und weinen – ICH LIEBE DICH und nun geh – geh und lass mich los!
    ICH wusste er hat Recht – umarmte ihn und sagte: ICH LASS DICH LOS, weil es BESSER für DICH ist – ein Teil meines Herzens geht mit dir – ICH LIEBE DICH und weiß IRGENDWANN werden wir wieder zusammen sein

    DANN bin ich gegangen, das war im Januar 2015 und Ende Februar ist er gestorben.

    ER FEHLT MIR MEHR DENN JE, aber ich weiß: ER WIRD AUF MICH WARTEN und er wird IMMER ein Teil meines Herzens sein und ich weiß: ER passt weiterhin auf mich auf, wenn auch nicht mehr wie vorher – ABER ER IST DA.

    Jedes Mal wenn mich das heulende Elend überkommt, ist da seine Stimme die sagt:
    HÖR AUF ZU WEINEN, das macht mich traurig – du weißt doch UNS KANN NICHTS UND NIEMAND AUF DER WELT TRENNEN!!

  9. Mara
    Mara
    20. August 2015 at 04:24 | | Antworten

    Bei mir dauert es schon 15 Jahre. 7 mal hat er sich von mir entfernt und wollte letztendlich die Trennung, 7 mal kam er zurück mit tiefen Gefühlen zu mir, die er sich mit seinem rationalen Verstand nicht erklären konnte. Beim letzten Mal 2012 bekam ich Hilfe aus der geistigen Welt, ich hatte dieses wissen, dass er wieder kommt, ich hatte ihn losgelassen ….. Und er kam zurück. Da war mir klar, wir werden uns niemals trennen, jetzt schaffen wir es. Welch Täuschung, jetzt 3 Jahre später geht es wieder los. Es tut wieder schrecklich weh, ich muss sehr auf mich aufpassen, dass mein Körper gesund bleibt, alles in mir rebelliert…..gelernt habe ich natürlich viel und ich kann sagen, ich bin auch dankbar für jede Krise…..doch jetzt bin ich soweit, dass ich aussteige……aus diesem Spiel. Es reicht, er wird es nicht schaffen, das ist mir bewusst geworden. Schade, manchmal denke ich, wenn er bewusster wäre, wir hätten hier richtig viel Licht auf die Erde bringen können……aber er steckt so fest mit all seinem inneren Schmerz, dass er nicht in der Lage ist, mich zu sehen…… Wirklich schade.
    Er wird wieder kommen, wenn das Herz spricht, ist der Verstand und das EGO machtlos…..
    Oder sind das alles nur abhängige Beziehungen???

    1. tamara
      tamara
      27. November 2015 at 09:25 | | Antworten

      liebe mara,

      ich habe wie alle hier aehnliches erlebt. bei dir konnte ich den schmerz
      , verzweiflung u. kraftlosigkeit spueren.

      ich kann nur von mir reden.
      durchlebe diese schmerzen u. tode. du denkst oft, ,,ich kann nicht mehr,,
      aber du schaffst das. irgendwann, bei mir hat es 7 jahre gedauert, wirst du noch liebe in dir fuehlen. liebe zu dir selbst, ohne ein brennen.
      dann hast du es geschafft.!!!!!

      in der zeit bis dahin, lerne dich selber kennen, lieben u. wer u. was du bist.

      danach wird eine zeit kommen, wo du gerne mit dir alleine bist, ohne wunsch nach einen partner.

      spaetetens dann hast du gelernt, loszulassen und es wird ein neuer mann in dein leben treten.

      das war alles sehr gerafft, wenn du magst kannst du mir unter meiner mail schreiben, die kannt du bestimmt von inhaber der seite erfahren.

  10. Schomu
    Schomu
    11. März 2015 at 17:08 | | Antworten

    Woher wisst ihr, dass Seelenverwandte EINS im Univerum werden? Es ist eine wunderschöne Vorstellung. Und ich hatte sogar Träume von genau dieser übermenschlichen Verschmelzung und erst heute lese ich von dieser sehr schönen Vorstellung.
    Ja, auch ich glaube meinen Seelenverwandten getroffen zu haben. Es war gleichzeitig meine erste große Liebe, die ja auch schon etwas sehr besonderes ist, aber ich glaube dennoch er war gleichzeitig mehr für mich. Die Gefühle zu ihm waren anfangs unbeschreiblich.
    In seiner Anwesenheit hatte ich plötzlich geniale Ideen, konnte auf Wissen zu greifen, das schon lang verborgen war und ich habe mich vom Aussehen her sehr zum positiven verändert. Dieser eine Mensch hat mich sehr verändert, ich bin in dieser Zeit über mich herausgewachsen. Er hat mir sehr viel Wärme und Geborgenheit geschenkt und ich habe mich in seinen Armen „angekommen“ gefühlt. Manchmal hatte ich das Gefühl etwas Übermenschliches lenkt mich in diese Beziehung, so treffsicher habe ich mich anfangs verhalten. Er hatte mich für meine Talente und mein Wissen bewundert. Und ich wusste nicht einmal woher es kam. Das habe ich ihm aber nie gesagt und seine Bewunderung einfach angenommen. Gleichzeitig habe ich nur noch an ihn gedacht und – leider diesen großen Fehler gemacht- mein Leben nach seinen Wünschen ausgerichtet. Er war der wichtigste Mensch in meinem Leben und noch heute hat er eine besondere Stellung in meinem Leben, obwohl wir keinen Kontakt mehr haben. Ich kann auch trotz vieler verletztender Ereignisse kein Hass für diesen Menschen erfinden. Was die Trennung sehr schwer für mich gemacht und mich an den Rande des Wahnsinns katapultiert hat. Nach der Trennung zu ihm, kam das Gefühl der Liebe erst so richtig über mich. Ich bin nachts schweißgebadet aufgewacht und habe ihn in meinen Träumen oft als göttlich wahrgenommen. Auch die anfängliche erwähnte Verschmelzung unserer Seelen habe ich im Traum gesehen. Und alles im Leben war mir egal, ich wollte einfach nur mit diesem Menschen reden und es gelang mir nicht. Als ich das letzte Mal (nach einer halbjährigen Funkpause) am Telefon seine Stimme hörte, war ich nicht mehr von dieser Welt. Ich konnte keine Emotionen mehr wahrnehmen, habe die Welt im Tunnel wahrgenommen und Gefühle in Farbe gesehen. Das Ende vom Lied war eine Einweisung in eine Nervenklinik, die ich zum Glück 6 Wochen später wieder verlassen konnte. Mittlerweile (1 Jahr später) konnte ich mein Leben wieder in eine Bahn lenken, habe auch wieder eine schöne Beziehung, in der ich mich wohl fühle, und diese Wahnvorstellungen kamen bis heute auch nicht wieder.
    Auch ich bin sehr dankbar für diese Begegnung und ich bin an dieser Beziehung gewachsen. Auch ich durfte erfahren, dass es eine bedingungslose Liebe gibt und hoffe nun diese Liebe, die er als erstes in mich gesetzt hat, einem anderen Menschen bzw. mehreren weitergeben zu können.
    Das Leben enthält Wunder, die unsere Vorstellungskraft überschreiten, und ich hatte das Glück eines dieser Wunder spüren zu dürfen.

  11. Tanja
    Tanja
    3. Dezember 2014 at 14:27 | | Antworten

    All das,was ich hier gelesen habe…ich bin so froh nicht alleine zu sein….ich habe meine Seelenverwandte 2012 übers internet kennengelernt….es passierte einfach…es war auf einmal da…ich spürte ein Gefühl,was ich so noch nie erlebt habe… so vertraut und als würde ich sie schon immer kennen…ich kann es nicht beschreiben…es ist! Sie lebt in den U.S.A…..wir haben uns fast nur geschrieben und Bilder geschickt..und ich habe Sie einmal angerufen…wir wussten was der Andere denkt und fühlt…es war unglaublich…ja,wie von einer anderen Welt…wir sind uns nie real begegnet…die Umstände in Ihrem Leben sind anders wie Meine…ich schreibe deshalb in der Vergangenheit,weil wir seit längerem keinen Kontakt mehr haben….ich habe den Zustand nicht mehr ertragen können…es hat mir soviel Energie entzogen…und ich fühle den Schmerz…unentlich…es vergeht kein Tag,wo ich nicht an Sie denke…mein Lernprozess hat begonnen….und ich werde diesen neuen Weg gehen…ich bin Ihr so dankbar dafür das ich Sie kennenlernen dürfte.. sehen darf…erleben darf…ICH LIEBE SIE…

  12. Sonja
    Sonja
    16. November 2014 at 15:26 | | Antworten

    …und ich dachte ich wäre allein und würde verrückt werden,aber dass es anderen Menschen ähnlich geht und sogar teilweise „das Selbe“ spüren, hätte ich nicht gedacht… ich verzweifle langsam…

  13. Brooks
    Brooks
    13. November 2014 at 15:13 | | Antworten

    Vieles was ich hier lese kommt mir sehr bekannt vor :)
    Es sind jetzt 2 Jahre, knappe 4Monate seitdem wir uns kennen.
    Kennen…nicht wirklich.
    Seitdem wir schreiben und ja, mit vielen Pausen in denen er sowie ich geschworen haben das es das letzte mal war. Doch irgendwann ist da wieder eine Mail!!!
    Mittlerweile bin ich ruhiger geworden, auch wenn es mich manchmal zerreißt.
    Ich begreife langsam, kann aber nicht immer alles so umsetzen. Das fällt mir schwer ( ich bin aber auch ein HSP, und fällt das Grenzen zihen sowieso schwer)
    Zur Zeit schreiben wir wieder, beteuern das wir uns nie im Leben missen wollen, obwohl ich weiß das es genauso wieder enden wird.
    Ich würde ihn so gerne einmal treffen um einfach zu erfahren wie es wohl real wäre, aber auch dort begrefe ich dasdas wohl nie passiert.
    Es gab Zeiten da habe gefleht, gebettelt ihn zu vergessen und hatte doch Angst es würde eines Tages passieren.
    Ich hoffe das ein paar wenige gibt denen es besser als der Mehrheit ergeht.

    Lieber Gruß. ..Brooks

  14. Elisabeth
    Elisabeth
    5. November 2014 at 23:37 | | Antworten

    Die Geschichten fand ich alle sehr spannend. Zumal mich einige an meine Begegnung mit meinen Seelenverwandten erinnerten. Es tut gut, dass es doch einige Menschen gibt die auch diese Faszination spüren und kennenlernen durften.

  15. saphira
    saphira
    13. Mai 2014 at 14:37 | | Antworten

    Hallo ihr Lieben,

    auch ich kenne dieses Gefühl der innigen Verbundenheit zu einem Menschen und den damit verbundenen Emotionen. Ich habe selber die Erfahrtung gemacht, wie es ist sich von einem Menschen wie von einem Magneten angezogen zu fühlen, so dass es fast schon schmerzhaft ist.
    Trotzdem bin ich der Meinung, dass manche hier obsessive Züge zeigen, die hinsichtlich der psychischen Gesundheit als bedenklich einzustufen sind. Ich möchte hier niemandem zu nahe treten, aber ist dies hier nicht der Versuch mit einer unglücklichen, einseitigen Liebe zurecht zu kommen?

    Ich wünsche euch alles Gute!

  16. Marie
    Marie
    21. Januar 2014 at 18:00 | | Antworten

    Bin mal wieder hir gelandet es ist jezt 1 jahr her und ich denke immer noch an ihn habe zwischenzeitlich viele andere Männer kennengelernt doch nirgends der richtige dabei habe das gefühl ich vergleiche unterbewusst meine dates mit ihm in der hoffnung das es nochmal jemanden geben könnte der so ist wie er denke ich auch wenn ich mich bemühe nicht zu viel zu wollen und das ich nicht das recht habe mir das zu wünschen und ich mein bestes gebe ihn zu vergessen so bringen mich meien gedanken errinnerrungen immer wieder zu ihm zurück. ich habe kein kontakt zu ihm habe mir auch geschworen das ich auch von mir aus niemal mehr kontakt aufnehmen werd, da es nichts bringen würde kontakt zu erzwingen habe wohl noch imme rdie kleine hoffniung das ersich von selbst melden wird wenn im danach ist doch eigentlich glaub ich schon fast nicht mehr daran. Er umgibt sich mit vielen Frauen das bekomme ich noch in facebook mit wo ich ihn in der freundesliste habe ich kann ihn nicht löschen irgendetwas hindert mich daran ihn ganz und volkommen aus meinem leben zu streichen ich meine er ist noich jung ich auch warscheinlich ist es nur eine illiosion zu glauben das er irgendwann merken wird was zwischen uns passiert ist und merkt das ich die frau seines lebens bin. ich weis das das alles sehr selbstgerech und egoistisch von mir klingt aber ich bin nun mahl sher kompliziert unddas ich mich in jemanden verliebe kommt selten bsi garnicht vor!

  17. Gast
    Gast
    5. Oktober 2013 at 19:56 | | Antworten

    Meine Zweite Seele????

    Hallo an alle!

    Ich kennen einen Kollegen, da machte es gleich bei der ersten Begrüßung „Huch“! Beim gemeinsamen WM gucken unkte ich über einen Fußballer, da trafen sich unsere Blicke. Ich war voll in seinen Augen drinne, Raum und Zeit, sowie alle anderen Kollegen, die bei uns waren, verschwanden! Sein Blick kam näher und tiefer, irgendwann zuckte ich zusammen und der Zauber war vorbei. Ihm ist das Blut ins Gesicht geschossen und ich guckte auch verlegen zur Seite. Musste erstmal tief durchatmen! Das darf nicht, er ist doch verheiratet und hat Kinder! Jedenfalls passierten danach vielerlei Dinge: Wenn ich dienstlich unterwegs war, kam er immerwieder unverhofft um die Ecke, ich glaubte es ja wohl nicht, und er grinste sich eins, manchmal, aber auch nicht! Letztes Jahr ging es mir seelisch ziemlich schlecht, wenn er nicht da war, habe viel geweint und auch das Gefühl, er wahr bei mir zu Hause direkt bei mir ich sah oft sein Gesicht vor mir….hört sich total beknackt an, aber das war so…hatte das Gefühl, mir fehlt was!

    Als die Urlaubszeit zuende war, war das Arbeiten wieder schön. Dann fing er an, mich am Oberarm zu berühren, mitten im Raum. Letztens berührten sich unsere Arme und die Häärchen gingen nach oben, er guckte mich danach rosarot und verlegen an.

    Vor kurzem begrüßten wir wie fast jeden morgen, doch diesesmal war da so ein Zauber im Raum, wieder verschwand alles um uns rum und auch er hielt total still, obwohl er schon am arbeiten war! Sein Blick war Silberblau!

    Eine Kollegin sagte mal, als er wieder gut gelaunt pfeifend in sein Büro ging, dass er so glücklich sei, dass ich wieder da bin…..ich war im Urlaub und dann ein anderes Mal wieder den Spruch wir wären wie „Zwillinge“ oder wie ein „altes Ehepaar“.
    Einen Tag , da meinte er, er weiß nicht, ob er nach Hause fahren kann…guckte mich an…..ich reagierte wohl anders als er erwartet hätte denn wir reden auch ein bischen privates miteinander….weiß nicht, was da zuhause los war? Jedenfalls hatte ich dann zu tun und weg war ich.

    Von Ihm habe ich – denke ich – die Gelassenheit, auch in stressigen Zeiten übernommen, dabei war ich anfangs sehr hektisch, wenn der Zeitplan durcheinander geraten war. Aufeinmal, als er mich nochmal voll in die Augen gesehen hatte, legte sich bei mir ein Schalter um und ich wurde in meinem Aufgabenbereichen ruhiger, ausgeglichener und organisiere quasi mich selbst. Eines nach dem anderen……als ich das bemerkte, war ich total überrascht und doch ahnte ich, dass es nur durch ihn gekommen sein musste.
    Oder ich habe einfach nur dazu gelernt.
    Gestern meine Kollegin: Ihr seid so still heute. Den Tag davor waren wir am quatschen. das ist auch manchmal merkwürdig.

    Mir fehlt er, wenn das Wochenende da ist oder auch die Urlaubszeiten, die wiederkommen. Nun ist es so, dass ich morgens mit dem Gedanken an Ihm aufwache und wieder einschlafe….manchmal weine ich innerlich….Ist er mein Zuhause?

    Ich verstehe das nicht, aber als ich hier mal so reingelesen habe, sind mir einige Begriffe klarer geworden und auch diese Phasen, die es ja geben soll passen irgendwie dazu.
    Bin ein absoluter Bodenständiger Mensch….befasse mich eigentlich nicht mit diesen Themen….aber diesesmal????

    Tschuldigung, dass ich hier evtl. etwas durcheinander schreibe, doch irgendwie brauche ich eine Antwort und ich sage schon mal DANKE!

  18. Marie
    Marie
    23. Juni 2013 at 19:19 | | Antworten

    oh ja ich verstehe dieses Gefühl :-( ich durchlebe immer wieder Tage voller zuversicht vertrauen und wieder Tage des selbstzweifel, ob ich mir nun alles nur eingebildet habe und verrück binn das ich mich so an einen Menschen hafte. Ich habe ihn nach drei Monaten kontaktstille mal wieder angeschrieben, einfach weil ich es nicht ausgehalten habe und hoffe normal mit ihm Kontakt halten zu können und eine freundschaft aufzubauen. Habe ihn gefragt wies ihm geht, er hat geantwortet das es ihm sehr gut geht und hat auch gefragt wies mir geht was ich so mache. Wir haben uns wieder ganz normal geschrieben, als wäre nichts gewesen er hat von sich erzählt und hat unteranderem mir erzählt das er in 2 monaten nicht mehr da sein wird weil er in die schweiz zieht um dort als Erzieher zu arbeiten, da er dort mehr Geld verdient damit er sich das Studium zum Sozialpädagogen leisten kann. mich hat das natürlich überrascht und auch traurig gemach,t jetzt entfernt er sich noch weiter von mir habe ihm aber viel Erfolg und Glück gewünscht natürlich hatte er mir bei unserem Date erzählt gehabt das er in seiner Heimatstadt studieren möchte, also das er vermutlich nicht vor hat in der schweiz zu bleiben aber wer weis ! soetwas kann sich ändern :-( ich habe ihm darauf noch geschrieben das ich es schön fänd ihn nocheinmal zu sehen bevor er geht aber daraufhin hat er sich dann nicht mehr gemeldet und das ist nun eine woche her. entweder hat er angst mich zu sehen weil er genauso empfindet aber sich nicht auf mich einlassen will weil er das mit der schweiz schon lange vor mir geplant hatte und ich da einfach nur im Weg bin immoment, oder keine Ahung ich habe mir alles nur eingebildet und er hät mich für verrückt. Aber warum? wenn ich ihn nicht interesieren würde und ihm es nicht wichtig wäre das ich darüber bescheid weis, das er in die schweiz geht warum teilt er es mir dann mit?. Wenn ich ihm nichts bedeuten würde würde mich das doch garnichts angehen und es war nicht so das ich ihn danach gefragt habe er hat es von sich aus erzählt. Ich verstehe nicht was in ihm vorgeht was er möchte was ihn aufhält einfach zu sagen was er fühlt. Ich kann nur hoffen das er nich 20 jahre oder mehr braucht umzu erkennen was er möchte. Denn es passt einfach perfekt er ist der Richtige und das war mir in dem Moment kalr als ich ihn gesehen habe und so eine Energie und Magnetismus zu spüren die nicht von dieser Welt ist das kann man sich nicht einfach einbilden. sonst müsste ich die bei jedem Kerl der mir nur etwas gefällt spüren was ich nicht tue. ich möchte endlich antworten auf meine Fragen aber ich werde sie wohl nie bekommen :-( komisch ist auch ich habe mich immer gefragt werde ich wohl irgendwelche zeichen erhalten das ich nicht völlig übergeschnappt bin und promot geschahen einige Zufälle in die ich nach dem ersten mal mehr sehe als nur Zufälle der erste Zufall ereignete sich als ich mit meiner Mutter in der Stadt war urplötzlich fragte sie mich ob ich ein bestimmtes gebäck schon gegessen hätte von dem sie wohl gehört haben musste was mir aber schleierhaft war woher, denn sie hatte das schauffenste rmit diesem gebäck das nicht weit von uns entfernt war in dem moment nicht gesehen wohl ein anderes mal und das womöglich wo anders. Aufjedenfall hatte mich mein Seelengefährte das selbe gefragt und mir dieses Gebäck empfohlen gehabt. der zweite Zufahl ereignete sich durch eine Freundin von mir mit der ich bei einem naturlebensmittelladen war und sie nahm sich dort im Eingangsbereich liegende Flyer mit schaute sich diesen an und sagte dann laut was will ich den in …. (Ort) diesem besagten Ort den sie nannte arbeitet mein seelengefährte zurzeit noch. dritter zufall einen tag danach. ich lese die Zeitung aufeinmal fällt mir ein artikel ins Auge über Amplen mit den Ostampelmänchen das die besser zu erkennen sind als neuere Mänchen und das es davon nicht mehr viele gibt oder bei uns aufjedenfal nicht. Genau auf diese Mänchen hatte mich mein Seelengefährte aufmerksam gemacht als wir zusammen am ende des Dates händchenhaltend zur Bahnhaltestelle gelaufen sind.
    also entweder war das alles nur purer Zufall oder es bedeutet mehr als das nämlich das ich doch nicht verrückt bin und wir eine geisitge Verbindung haben und ich damit bestätigt werde darauf zu vertrauen an unsere liebe zu glauben.

  19. Sue
    Sue
    22. Juni 2013 at 09:56 | | Antworten

    Auch ich habe meinen Seelenpartner letztes Jahr im Februar 2012 getroffen und er hat sich nach einem Jahr von mir getrennt um sich wie er sagt selber wieder zu finden! Wir wohnen 300 km auseinander – aber ich kann ihn spüren auf der geistigen Ebene . Er hat eine andere Freundin die mir ähnlich ist, aber längst nicht so liebevoll und herzlich. Er hatte Angst vor unserer zu engen, intensiven Verbindung – und hat versucht sich umzugucken, ob es eine Verbindung ähnlich wie unsere noch einmal in seiner Nähe gibt und musste feststellen, dass ich diejenige bin, die er eigentlich will! Es ist alles sehr schmerzhaft z.Zt. und ich hoffe wir finden wieder zueinander, der Gedanke, dass mein Seelenpartner mit jemand anderes zusammen ist, zerreisst mein Herz!
    Meine Geschichte ist ähnlich wie hier beschrieben mit dem Zufallstreffen in der Bahn! Ich habe ihn über das Internet – rein zufällig kennengelernt – er hat mich gefunden – ich habe erst gebloggt – bis ich das erste mal mit ihm geskypt habe und sein Gesicht, seine Augen und seine Stimme gesehen und gehört habe. Es traf mich wie ein Schlag! Er war es! Er muss das gleiche schon gespürt haben! Ich verstehe einfach nicht, wenn man jemanden so liebt, wie man sich dann trennen kann! Ich weiss, dass es eine Lernaufgabe gibt und ich bin längst soweit – aber er hinkt leider hinterher und rührt sich nicht – meldet sich nicht mal auf meinen emotionalen Brief und auch auf keine emails. Jetzt haben wir seit 6 Wochen Funkstille und mein Herz schreit nach ihm. Mit der neuen Freundin (was ich durch Zufall erfahren habe) hat er mich am lebendigen Leib getötet! Er wollte doch für sich sein, und keine Beziehung haben. Aber lange hat es nach unserer Trennung dann nicht gedauert das er sich neuorientiert hat. Ich hoffe dass er sich für mich entscheidet, und wir irgendwann wieder ein Paar sind! Wir hatten noch soviel vor! So ein inniges liebevolles Jahr der Liebe hatte ich in meinem ganzen Leben noch nie gehabt! Diese Liebe war etwas ganz besonderes – was man nicht beschreiben kann, sie war nicht irdisch. Ich weiss, dass er mich noch liebt und mich auch vermisst, aber lenkt sich ab um mich zu vergessen! Das schmerzt sehr! Aber die geistige Verbindung mit ihm hilft mir das ganze zu überstehen und weiterhin im Vertrauen zu bleiben, das sein Herz und mein Herz eins sind und wir wieder zueinander finden! An alle die das je erlebt haben, wissen was ich hier schreibe, fühle und empfinde! Der Schmerz lässt hoffentlich irgendwann nach! Bis dahin versuche ich mich auf mich zu konzentrieren! Was bleibt mir anderes übrig! :´(

    1. Gerd
      Gerd
      30. September 2014 at 10:25 | | Antworten

      Hallo Sue, mir fällt hier etwas auf, dass meiner Meinung nie zu innerer Lockerung führen kann. Sich Trennen und weit auseinanderwohnen und ein Parallelleben führen, ist doch ein Produkt von Ärger, Wut und bleibender Angst bzw. Enttäuschung. Das Kind hat eins auf die Nase bekommen, nun macht es einen Bogen um den Verursacher. Manche hauen sich gegenseitig auf die Nasen und belabern sich dann weiter aus der Ferne. Hat uns das Universum die Vielfalt an Partnermöglichkeiten nur als Idee geliefert oder gibt es nicht tatsächlich ein riesiges Angebot von Liebesuchenden? Ich wundere mich immer wieder, dass Frauen aus Deutschland über die Herren in Ägypten und in der Karibik superbegeistert sind. Was bekommen sie von denen geliefert, was man hier nicht geben könnte? Eine wundervolle Physische Beschaffenheit. Das ist alles. Diese Herren verehren die wundervolle Physische Beschaffenheit der deutschen bzw. europäischen Frauen. Das Endergebnis sind kurze Liebesgeschichten.
      Was wäre, wenn dieses Verehrung der Physischen Beschaffenheit der weiblichen und männlichen Körper endlich mal auch biologisch universell betrachtet wird? Da, wo wir geschaffen wurden und für einige Zeit erhalten werden, kommt auch die Idee her, glücklich zu werden, wenn man eine neue Beziehung beginnt, die wieder mehr gewünschte Nähe verspricht. Das ist jetzt kein dummer Polyamorischer Sinn, sondern eine Naturgesetzmäßigkeit. Unglücklich bleibt derjenige, der auf dem Thron des Unglücklichsein sitzen bleibt und nur zu sentimentalen Ausbrüchen wie hier auf der Seite fähig ist. Mir ist aber klar, dass viele Männer den gleichen Thron bedienen. Was tut eine Sucherin da, wenn sie auf einen Jammerer trifft? Sie geht weiter. Wenn sie das nicht tut, wird sie nicht ihren rechtmäßig passenden Part finden. Und wenn sie ihn gefunden hat oder er sie, oder sie sie, er ihn, dann hat auch diese Beziehung naturgesetzmäßig ihre Zeit. Schließlich kommt ja noch der Tod, also die Transformation in ein neues Dasein.
      Es ist nur gut, wenn man das wirklich versteht, dass die Energie, die unser Wesen betreibt, in jedem Lebewesen steckt und also nie verschwindet. Eine Frau, deren Mann stirbt, kann wahrnehmen wie ihr inneres Energiepotential zunimmt. Meist um das Doppelte. Das ist die Energie ihres Mannes. Die aber nicht dazu verpflichtet, weiter an ihm festzuhalten. Im Gegenteil, die ergibt die Kraft zum schnelleren Finden eines neuen Psychischen und Physischen Friedens. Herzliche Grüße, Gerd

  20. Marie
    Marie
    27. Mai 2013 at 16:52 | | Antworten

    Ich habe vor einem Monat meinen Seelenpartner kennengelernt anfangs beim ersten Aufeinandertreffen hielt ich ihn anfangs für jemanden der einfach super gut tanzen kann ich selbst tanze leidenschaftlich gerne und lebe das tanzen auch wenn auch nicht Beruflich. Aber es ist eine lebensphylosophy von mir und ichb rauche es für mich um meine Gefühle auszudrücken und wäre ohne auch nur ein halber Mensch. Kurz um, ich bin ihm begegnet er hat mit mir getanzt in der Diskothek und hat mich fühlen lassen als wäre ich die Hauptdarstellerin in einem Tanzfilm 😉 wier haben den anderen diskotheken besucher also eine kleine schow geboten :-) nach kurzem smaltalk erfuhr ich das er Erzieher ist , aber auch in einer Tanzgruppe hip hop tanzt welche auch an der europameisterschaft teilgenommen hat. Da ich eine Ausbildung zur Ergotherapeutin( 3 lehrjahr)mache und mit Kindern arbeiten möchte, dachte ich mir schon wäre toll ihn näher kennenzulernen. Er war Feuer und flamme von mir wollte meine Nummer und es kam während dem tanzen auch zu einem magischen kuss aber das ausergewöhnliche würde erst bei unserem ersten date geschehen. Als wir uns dann zum ersten Date trafen, lief alles anfangs wie bei vielen Dates ich knüpfte bei Gesprächen an Dinge an die er mir verraten hatte und er bei mir doch im laufe unsere Gespräche die sich nicht nur um Tanz oder Oberflächlichkeiten drehten bemerkten wir immer mehr Gemeinsamkeiten ich und er waren ziemlich offen und ich sprach über meine persöhnlichen Eigenschaften sagte ihm das ich einerseitz sehr emotional aber auch sehr grüblerisch perfektionistisch bin und er sagte das er genauso ist und es war immer abwechslend machmal viel mier auf, das wir in den Dingen gleich dachten oder gleich empfinden und manchmal ihm. Er stelte mir im Verlauf des Gesprächs tiefgreifende Fragen wo ich mich später im leben sehe, was ich erreichen möchte und die Frage wie selbstbewusst ich denke das ich bin. Alles beantwortete ich ehrlich und so kam es dazu das wier anfingen zu phylosophieren wo ich mir auch nur dachte „wow“ ich phylosophiere sehr gerne über die Welt und die Menschen und er auch und dann kam es noch so, dass wir die selben sozialen Werte, Einstellungen teilen und im Tanzen auch auf der selben Ebene sind und auch dasselbe mögen auch wenn unsere bisherigen Tanzrichtungen unterschiedlich sind ist die leidenschaft und die sichtweise auf das wa uns tanzen bedeutet gleich. Das war so das größte was mich an dem Abend stark beeintruckte ich konnte das alles kaum glaube und nicht richtig fassen das wir uns so verstanden und vertrauten und er mich verstand so dachte ich. als nächstesd fanden wier natürlich noch kleinere Gemeinsamkeiten wie Vorlieben und Abneigungen es war einfach nicht von dieser Welt. der Abend endete damit das wier tanzend und küssend auf einem leeren platz unter einem sternenhimmel standen und ich eine magnetische Anzihungskraft spürte und mein Körper verrücktspielte weil ich mit alledem nie gerechnet hatte.Es war aufregend bei ihm zu sein gleichzeitig aber fühlte ich mich auch sicher, geborgen und so geliebt dabei kenne ich ihn ja eigentlich nicht. Seine Küsse waren magisch, er wusste bei jedem einzelnen Kuss wie ich geküsst werden wollte. Jede einzelne regung meines mundes ob ich ihn nun zärtlicher oder leidenschaftlicher küssen wollte, da ging er drauf ein und gab mir genau das als wüsste er es schon vorher. Ich habe soetwas noch nie erlebt und werde es nie vergessen auch wenn wier uns nie wieder sehen sollten den nach diesem Abend meldete er sich nicht mehr bei mir. Ich meldete mich erst nach einer Woche weil ich einfach noch so glückselig war das ich das Gefühl hatte ich bräuchte mich noch nicht melden und er würde sich schon melden ich wusste das er mich liebte. Aber nach einer Woche wo ich nichts hörte wurde ich stuzig. Am darauffolgenden Wochenende schrieb ich ihm, es kam keine antwort. Auch das darauffolgende Wochenende kam von einer „hey wie gehts“ Nachricht nichts zurück und dann schickte ich ihm eine Woche später eine letzte Nachricht und darauf kam dan eine Antwort. Ich hatte ihm geschrieben das ich es verstehn würde fals er Zeit braucht, ich mich aber gern weiterhin mit ihm treffen würde und ob er das auch wolle, ohne verpflichtungen ungezwungen einfach weil ich ihn kennenlernen möchte nicht weil ich ihn schon in eine beziehung drängen möchte. Er antwortete das er das Gefühl habe das von mir mehr Interesse bestehen würde als von ihm das er den Abend zwar schön fand aber das ihm was fehlen würde und das er mir keine hoffnungen auf etwas machen möchte was nicht sein wird. Ich war daraufhin am Boden zerstört er stellte es so da, als hätte ich mir das alle nur eingebildet. Ich konnte es nicht glauben. Aber ich denke das er anders fühlt als er mir geschrieben hat, er war einfach nur zu überfordert und möchte sich noch nicht festlegen. ich bete täglich zu gott und wünsche es mir das wir uns wiederbegegnen, oder das er sich bei mir melden wird, damit ich weis das er erkannt hat das ich seine Traumfrau bin und keine andere. Was denkt ihr kann ich hoffen ? es ist nicht so das ich auf ihn warte ich lebe mein Singeldasein weiter und möchte auch weiterhin Männer kennenlernen aber jeden Tag denke ich an ihn und ich fühle diese Verbindung und bin mir sicher das wir zueinandergehöhren.

    1. Petra Miller
      Petra Miller
      6. Oktober 2013 at 22:52 | | Antworten

      Gibt es hier jemanden, der mit seinem Seelenpartner über 30 Jahre hinweg immer wieder ein Verhältnis hatte oder den Versuch einer Partnerschaft unternommen hat? Mein Seelenpartner heißt nicht nur fast gleich wie ich, hat das gleiche Sternzeichen, ähnliches Umfeld, sondern hat in der gleichen Wohnung wie ich die ersten Jahre seines Lebens verbracht. Wir begegnen uns immer wieder in Phasen, in denen unser Leben sich im Umbruch befinden (und zwar jeweils Gleichzeitig). Wir haben jeweils gleiche Erfahrungen mit Partnern, mit Krankheiten. Es herrscht zwischen uns unausgesprochen eine Vereinbarung uns aus dem Weg zu gehen, wenn wir wieder einmal versuchen eine ernsthafte Beziehung zu führen. Kein Mensch erträgt uns gemeinsam über längere Zeit ohne sich ausgeschlossen zu fühlen. Ich glaube daran, daß wir endlich zu unserer tiefen Liebe stehen müssen, er zieht sich immer erschreckt zurück! Seit 30 Jahren!

      1. Franziska
        Franziska
        3. Juni 2016 at 23:57 |

        Hallo, dein Beitrag ist zwar schon ein paar Jahre alt.
        Um auf deine Frage zu kommen.
        Bei mir und meiner Seelenverwandtin, sind es 51 Jahre Altersunterschied.
        Wir haben aber keine Liebesbeziehung zueinander.

        Gruß Franzi

  21. Lutz
    Lutz
    9. April 2013 at 12:26 | | Antworten

    Ich habe meine männliche Schwesternseele vor fast 3 Jahren kennengelernt.
    Wir haben uns nur zweimal gesehen. Beim letzten Mal wusste ich es hundertprozentig.
    Wie die Franzosen sagen, ich bin in « Phase » gegangen. Das heisst, ich habe mich regelrecht „verbunden“.
    Der Witz bei der Sache ist – wir sind über 2000 km getrennt. Haben nur Mailkontakt. Zweimal habe ich ihn angerufen, als ich total unten war. Die Gepräche waren eine Katastrophe, ich habe kein vernünftiges Wort rausgebracht.
    Was ich verwunderlich finde oder fand – ich konnte fühlen, wann es ihm dreckig ging oder er an mich dachte. Dann hatte ich das Gefühl, mir ziehe jemand den Teppich unter den Füssen weg. Habe auch alles nachgeprüft…
    Es war dann schon so extrem, dass ich vorher wusste, wann eine Mail ankommt. Ich arbeite in einem Riad in Marokko, und wenn ich manchmal auf der Terrasse war, um Wäsche aufzuhängen, dann musste ich die Arbeit unterbrechen, runtergehen, weil ich wusste, es kommt eine Mail gerade rein. Einmal wurde ich um 06 uhr 2 munter, wie von einem Hammer geschlagen, ran an den PC, hochgefahren – die Mail kam 06 Uhr 8 an.
    Hinzukommt, dass ich zu den sogenannten Hypersensiblen (HSP) gehöre, alles besser höre, fühle, rieche und voraussehe als andere usw. Man nimmt Signale einfach stärker wahr. Eine Sekunde reicht mir, und ich weiss, was der andere mir gegenüber von mir denkt – immer nicht gerade angenehm….
    Und dann kommen die « sogenannten » Zufälle, an die dann doch keiner mehr glaubt…
    Ich sehe am Abend auf Youtube Mozart’s « Zauberflöte » mit der Salzburger Truppe, er kaufte sich gerade die Karten für die gleiche Gruppe für Paris ; ich nenne ihn zum Spass in einer Mail am Abend, da hatte er mir einen guten beruflichen Tipp gegeben, « Alter Mann », prompt nächsten Tag kommt eine Mail aus Wien, wo er in einer Sonderausstellung über das Bild « Alter Mann » von Klimt fällt. Ich könnte noch zig solcher « Vorfälle » nennen, ich glaube an keinen Zufall mehr. Letztes Beispiel : Wir haben beide am 05. Geburtstag. Die Summe des Tages und meines Monates (ich will diskret bleiben, danke) ergibt seinen Monat. Die drei Ziffern in der genannten Reihenfolge ergeben seine Postleitzahl in Frankreich, die Summe der Ziffern seiner Telefonnummer ergibt mein Geburtsdatum, sein Alter dieses Jahr ergibt mein Geburtsdatum. Seine Strasse ins Deutsche übersetzt heisst wie die, welche viele Jahre eine grosse Rolle für meine Familie spielte.
    Sein Vorname im Deutschen kommt in meiner Familie oft vor, meine bester Freund, seit 12 Jahren verstorben, hiess auch so, der beste Freund meines Vaters im Krieg, auch ein Franzose, hiess auch so usw usw usw.
    Er weiss alles von mir, ich nur das Minimum; er schützt sich. Was ich verstehe! Aber es tut weh.
    Er hat Angst vor mir, weil ich eben viele Dinge antizipieren kann.
    Oft habe ich versucht, den Stecker zu ziehen. Vier oder fünf Mal. Jedes Mal ging es wieder los.
    Ich hoffe nur für mich, dass meine « biologische Selbstschutzanlage » endlich anspringt…weil ich das Gefühl habe, es geht einfach nicht mehr. Ich habe schon zweimal alles verloren im Leben, wirklich alles. Das dritte Mal wird wohl endgültig.

  22. Lutz
    Lutz
    7. April 2013 at 23:13 | | Antworten

    Ich bin verblüfft, mich hier sozusagen „wiederzulesen“. Muss das verdauen und setze demnächst meine Erfahrungen ins Forum. Aber erstmal herzlichen Dank an Euch und die Macher der Seite hier…Lutz 52 Jahre

  23. steffi
    steffi
    17. Februar 2013 at 02:16 | | Antworten

    Es ist ein unendliches ereignis…man lernt viel über sich selbst …man leidet und teilt freude zugleich…es gibt sachen die spielen sich außerhalb unserer realen welt..bzw. was ist real? Geistige welt?

  24. Silvia
    Silvia
    11. Februar 2013 at 20:25 | | Antworten

    Ich danke euch! – und ich erspare mir noch etwas hinzuzufügen – ich hab es g e n a u s o erlebt wie hier beschrieben … Himmel und Hölle / unbeschreibbares Glück und unsäglicher Schmerz. Dieser Mensch wird immer in meinem Herzen sein – und ich frag mich: ob je ein anderer noch Platz haben kann in mir.

    Danke
    Silvia

  25. Sparta
    Sparta
    8. Dezember 2012 at 01:42 | | Antworten

    Hallo,

    ich habe die Geschichten hier gerade gelesen, verschlungen, teils überflogen. Ich bin erst seit April dieses Jahr von meinem Seelenpartner getrennt. Alles beschriebene in den vorherigen Nachrichten trifft absolut auch auf mich zu. Wir sind uns durch Zufall begegnet, ich hatte nicht mit einem Haar damit gerechnet, dass mir sowas widerfahren wird. Ich liebe ihn. Unendlich. Absolut. Es tut weh, furchtbar weh. So einen Schmerz kannte ich vorher noch nicht. Alles vorherige an Verliebtsein ist im Vergleich zu dieser Liebe nichts. Er hat sich auch getrennt, nach einem halben Jahr. Er meinte, er muss frei sein, sich auf sich konzentrieren, will jetzt mit niemanden zusammen sein, aber er kann sich gleichzeitig auch niemanden besser vorstellen als mich und ich bedeute ihm sehr viel. Er hat es über das Telefon beendet. Weil uns 600 km trennen. Ich habe schon so viel darüber nachgedacht, geglaubt, ich sei verrückt. Aber gleichzeitig auch gewusst, ich bin es nicht. Ich bin aus unerklärlichen Gründen – bzw. nun weiß ich sicher, dass ich richtig liege – so fest davon überzeugt, dass es er ist und es diese Verbindung nur einmal gibt. Unabhängig von den Ausführungen hier habe ich mir auch schon klar gemacht bzw. weiß ich, dass ich ihn immer so lieben werde und es nicht abstellen kann. Das habe ich ihm aber nicht gesagt. Ich hatte ihn vor ein paar Monaten angeschrieben, recht locker, weil ich gerade in seiner Nähe wohne. Er hat eine sehr lange Nachricht zurückgeschrieben und den weiteren Kontakt verweigert. Und er hat eine neue Freundin. Sie ist mein Typ. Ich glaube sehr, so wie es oben auch schon mal geschrieben wurde, dass er ihr gegenüber nicht diese Gefühle hat und es leichter für ihn ist, weil sie „besser“ zum ihm passt und er mit dem, was ihm mit mir widerfahren ist, nicht umgehen kann. Ich weiß, dass ich auch durch ihn viel gelernt habe und alles eine Bedeutung hat und die einzige Chance, ihm wieder zu begegnen darin besteht, dass ich meinen Weg finde in diesem Leben. Und er genauso. Und doch beschleicht mich das Gefühl, dass wir in diesem Leben nicht noch wieder zusammen sein können. Das macht mich unendlich traurig. Und ich verstehe es nur halb. Sicher, ich hätte, wenn wir zusammen geblieben wären, mein Leben aufgegeben. Mich zu sehr auf ihn konzentriert. Deswegen macht alles wie es jetzt ist, schon Sinn. Aber das was fehlt, ich weiß nicht, ob ich das bis ans Ende meines jetzigen Lebens hier entbehren kann. Es wirft mich immer wieder um. Sicher, nach Jahren wird es weniger werden. Aber ich möchte, kann und will einfach nicht meine Liebe, diese Liebe, jemanden anderen schenken. Es zerreißt mir innerlich das Herz, wenn ich mich auf jemanden anderen einlassen sollte. Ich kann einfach nicht. Und ich bin noch so jung. Anfang 20. Alles seit dem erscheint relativ, seit der Trennung. Bzw. seit der Begegnung. Ich bin in eine andere Welt eingetaucht. Habe nach der Trennung versucht, wieder rauszukommen. In die oberflächliche Welt. Kann mich schon an allen anderen Dingen des Lebens erfreuen, aber nur halb, bei weitem nicht so vollkommen. Er fehlt unheimlich. Alles. Am meisten, wie er meine Hand nimmt. Als er sie das erste mal genommen hat, ist für mich die Welt stehen geblieben. Dieses Gefühl war unbeschreiblich. Ich habe nie offen mit ihm darüber geredet und bin erst jetzt, nach langem Überlegen, warum ich so stark fühle auf diese Seite und Seelenverwandtschaft gekommen. Das bestätigt mir, dass ich richtig liege. Das tut gut. Aber es lässt mich auch verzweifeln. Ich lese hier nur von tragischen Geschichten, in denen die Partner nicht wieder zusammen finden. Warum ist das so? Ich weiß, der nächste Schritt ist, meinen eigenen Weg zu finden, ganz zu mir selbst. Doch dann? Kann ich jemals wieder so vollendet glücklich sein? Es gibt diese Momente, wo ich mit mir eins bin. Aber trotzdem. Es ist nur ein Schwebezustand. Er hält nicht. Weil er fehlt. Und ich weiß, dass man sich nicht danach sehnen darf, dass diese eine Person wieder zu einem zurück findet. Ist damit aber nun die Seele dieser Person oder die Person an sich gemeint? Natürlich lasse ich los – und gleichzeitig auch nicht, denn ich kann diesen innersten Wunsch nicht untergraben, wieder mit diesem Menschen und Seele verbunden zu sein. Hier im jetzigen Leben. Was ist die Antwort? Meinen eigenen Weg werde ich finden. Ich bin dabei. Und danach?

  26. nomo
    nomo
    26. November 2012 at 18:13 | | Antworten

    Wunderschöne Geschichten. Habe vor 5 Jahren auch ein solches Erlebnis gehabt. Völlig ungeplante Begegnung in eigentlich unmöglicher Begebenheit. Habe sicherlich 4 Jahre eine Karthasis durchlaufen. Es ist tatsächlich eine andere Dimension, die in einer solchen Begegnung geöffnet wird. Denken und Fühlen sind symbiotisch wenn auch über tausende von Kilometern. Es geht sehr sehr tief u. Ja und man findet zu sich, zum wahren eigenen Kern des Seins. Am Ende, nach langer Zeit des Leidens kann man liebevoll loslassen und es bleibt tiefer Frieden und Wärme zurück….Dankbarkeit ihn/sie einmal getroffen haben zu dürfen.

    LG

  27. Anonym
    Anonym
    1. Oktober 2012 at 17:48 | | Antworten

    Grenzenlos stimme allen Kommentaren/in zu nur wer einmal seinen Seelenpartner/in „Erfahren“ habe,versteht ,was Seelenverwandschaft ganz gleich ob Frau/Mann überhaupt im Leben bedeuten kann.Geglaubte“Ankunft“ führt immer wieder zu einer Trennung Seelenpartner/in sind nie DER Hafen einer harmonischen Ehe.Sie stehen über den Dingen da sie Eins im Universium werden können.

  28. Lara
    Lara
    7. Juni 2012 at 20:57 | | Antworten

    Meine e-Mail-Adresse war unvollständig. Das ist die richtige.
    Außerdem wußte ich nicht, ob ich meinen richtigen Namen angeben soll.

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